Fahrradgeschichte

„Radlerei!“ in der Kunstbibliothek

Die Kunstbibliothek am Kulturforum erforscht mit 80 vor allem grafischen Objekten 200 Jahre Fahrradgeschichte

Henri de Toulouse-Lautrec, La Chaîne Simpson, 1896, Plakat (Lithografie), © Kunstbibliothek – Staatliche Museen zu Berlin / Dietmar Katz

Die Erfindung einer Notenschriftmaschine (1812), eines „Wagens ohne Pferde“ (1813) und eines Holzsparherdes (1833) gehen auf das Konto von Karl Freiherr von Drais (1785-1851). Die wohl bedeutendste Erfindung des badischen Adligen war jedoch eine Laufmaschine, die vor nunmehr 200 Jahren entwickelt wurde und heute als Urform des Fahrrads angesehen wird.
Anlässlich dieses Jubiläums hat die Kunstbibliothek rund 80 Objekte aus den Sammlungen der Staatlichen Museen, darunter Grafiken, Plakate und Fotografien, gesammelt und zur Ausstellung „Radlerei!“ zusammengesetzt. Die Werke zeigen die Erfolgsgeschichte des Drahtesels von seinen Anfängen über die Zeit des großen Durchbruchs um die Jahrhundertwende bis hin zur heutigen Ausformung und ästhetischen Stilisierung. Ausgestellt werden Arbeiten von Henri de Toulouse-Lautrec, Bruno Paul, Will Bradley, Eugène Samuel Grasset, Johann Vincenz Cissarz, Raoul Marton, Robert L. Leonard, Willy Römer und Henning Wagenbreth.

Kunstbibliothek Kulturforum, Matthäikirchplatz, Tiergarten, Do 10.8.–Do 14.9., Di–Fr 10–18 Uhr, Sa+So 11-18 Uhr, Eintritt frei 

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