Cafe

R/D in Mitte

Hopfen und Bohnen: Ein später Nachmittag im R/DFoto: Martin Dobbeck

Essen, da haben wir es wieder, sei ja das neue Pop. Nun, zumindest war Steve Morris eigentlich aus Aberdeen nach Berlin gekommen, um Musik zu machen. Reduzierten, schwelgerischen Indie-Pop. Dass diese Zuschreibung, reduziert, indes schwelgerisch, auch auf diesen Café-Spot in der sich rasch wandelnden Chausseestraße passt, war da vielleicht noch nicht abzusehen. Barista, das war zunächst nur ein Job, der bald zur Leidenschaft geworden ist.
Untergebracht ist das R/D Café im betonrohen Neubau der digitalen Unternehmung Silicon Alley. Tagsüber gibt es kleine Speisen für die neue digitale Arbeiterklasse, von denen die herzhaften gut und die gebackenen großartig sind. Abends wird das Café zur lässigen Bierbar mit, da haben wir es wieder, regelmäßigen Live-Konzerten zwischen akustisch und elektronisch. Das Bier kommt dabei gerne aus Berlin, neben der Lokalgröße BRLO gehören die charmant eigenständigen Motel Biere zum festen Repertoire.
Hingewiesen sei auf das R/D Café nicht zuletzt auch deshalb, weil Morris und sein norwegischer Partner auch noch die Oslo Kaffeebar in der Eichendorffstraße am Nordbahnhof (dort wird auch der eigene Kaffee geröstet) und die charmante Kaffeetheke in den Nordischen Botschaften betreiben.

R/D Chausseestraße 19, Mitte, Mo-Fr 8-23.45 Uhr, Sa-So 10-23.45 Uhr, www.facebook.com/pg/rdsiliconallee

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