Georgisch

Restorani Tbilisi in Prenzlauer Berg

Berg und Tal: Die Küche Georgiens gilt als das nächste große Ding – im Restorani Tbilisi ist sie angekommen  

Restorani Tbilsi
Restorani Tbilsi

Auf der Rechnung steht noch „Fleisch und Wein“ – so hieß das Vorgängerrestaurant. Das war ein passables Steakhaus, funktionierte aber scheinbar nicht am Arnimplatz in Prenzlauer Berg. Vor einigen Wochen ist das georgische Lokal „Restorani Tbilisi“ eingezogen. Seitdem geht ohne Reservierung nichts mehr. Der Laden brummt und zeigt damit, welches Potenzial die georgische Küche in Berlin hat. Endlich, möchte man noch hinzufügen. Galt diese schon zu Sowjet-Zeiten als die Haute Cuisine des real existierenden Sozialismus. Aufgrund der besonderen Lage zwischen Schwarzem Meer und den Gebirgszügen des Kaukasus wächst in Georgien so ziemlich alles – von der Zitrone über Walnuss bis zum Tee. Zudem ist der Weinanbau bedeutend.
21 Euro kostet der europäisch gekelterte, also nicht in der Tonampore ausgebaute Badagoni Saperavi im Tbilisi. Ein kräftiger Rotwein, der hervorragend zum aromatischen Essen passte. Die Speisekarte zählt die Klassiker der georgischen Küche auf. Etwa das Khachapuri, ein mit georgischem Käse gefülltes Hefebrot, das wahlweise mit Ei serviert wird und wie in Georgien schmeckte: leicht würzig und nicht zu fettig. Von einer angenehmen Würze waren auch das Hühnerfleisch mit Tomatensoße und der Lammeintopf mit Koriander. Etwas zu trocken war hingegen das Mzwadi, eine Art Schaschlik. In Georgien wird es auf offenen Kohlen zubereitet. Das ist in Prenzlauer Berg vermutlich nicht so einfach möglich.

Restorani Tbilisi Schönfließer Straße 15, Prenzlauer Berg, Tel. 23 92 70 15, Di–Sa 17–23 Uhr, So 12–23 Uhr, www.restorani-tbilisi.de

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