Späte Offenbarung

Rock Hudson im Schwulen Museum

Eine Ausstellung im Schwulen Museum blickt auf Rock Hudson und die Aids-Krise

© Sammlung Björn Klimek, Köln
© Sammlung Björn Klimek, Köln

Rock Hudson war einer der letzten großen Stars des alten Studiosystems in Hollywood, die Kinogänger kannten ihn als virilen Filmliebhaber von Doris Day oder Jane Wyman. Seine Homosexualität wurde in jenen Tagen sorgsam verborgen, einen schwulen Star wollte man dem Publikum nicht zumuten. Offenbar wurde dies erst, als Hudson in den 1980er-Jahren als erster Prominenter seine Aids-Erkrankung bekannt gab – und in einer Zeit, als die Krankheit noch von viel Hysterie und Unwissen begleitet wurde,  für Aufmerksamkeit und ein wenig mehr Aufklärung sorgte. In Zusammenarbeit mit dem Kölner Sammler Björn Klimek blickt das Schwule Museum  jetzt in einer Ausstellung auf die Karriere des Stars, der damals zum Gesicht von Aids wurde.

Tapetenwechsel 2.0: Rock Hudson und die AIDS-Krise 9.12.–27.3. 2017, Schwules Museum, Lützowstraße 73, Tiergarten, www.schwulesmuseum.de

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