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Seriöse Schlüsseldienste in Berlin finden – Darauf ist zu achten

Ein kleiner Moment der Unachtsamkeit genügt, um sich aus den eigenen vier Wänden auszusperren. In Berlin haben Einheimische zunächst einmal das Glück, selbst in der Nacht zügig einen Schlüsseldienst kontaktieren zu können. Doch immer wieder ist von schwarzen Schafen in der Branche die Rede, die es allein auf das Geld ihrer Kunden abgesehen haben. Wie ist es also möglich, einen seriösen Anbieter zu erwischen, der den eigenen Erwartungen gerecht werden kann?

Die Anfahrt verkürzen

Für viele unseriöse Betriebe bleibt die Anfahrt des Mitarbeiters ein sehr beliebter Weg, um die Kosten der Rechnung in die Höhe zu treiben. Denn bereits hier ist es möglich, aus wenigen Kilometern Summen von bis zu 50 Euro zu schlagen. Findet der Einsatz zudem in der Nacht statt, so steigen die Kosten aufgrund der entsprechenden Pauschale noch weiter an. Wichtig ist es aus diesem Grund, die Anfahrt so kurz wie möglich zu halten. Ganz in der Nähe sind oft Schlüsseldienste zu finden, die zwar nicht die größten und teuersten Anzeigen schalten, dafür allerdings mit einem seriösen Service von sich zu überzeugen wissen.

Das erste Gespräch

Weiterhin ist es beim ersten Gespräch mit den Verantwortlichen möglich, sich einen Eindruck von der gesamten Seriosität des Betriebs zu machen. Aus der Sicht eines Kunden ist es an der Stelle mehr als legitim, sich nach den Preisen zu erkundigen, die für die Öffnung einer Tür verlangt werden. So gewinnt der Verbraucher bereits eine erste Sicherheit für den weiteren Umgang mit dem Anbieter. Folgt auf die Nachfrage jedoch nur eine ausweichende Antwort, bei der das Gegenüber die Nennung eines festen Preises oder zumindest einer Preisspanne verhindert, so sollte besser eine andere Offerte in Betracht gezogen werden.

Seriöse Schlüsseldienste können dagegen offen einschätzen, welche Kosten auf den Kunden zukommen werden. Entsprechend sind sie eher dazu bereit, diese bereits beim ersten Kontakt zu nennen. Nach den Angaben der Verbraucherzentrale ist es aktuell in Berlin durchaus legitim, für eine Türöffnung während der normalen Arbeitszeiten eine Summe von bis zu 100 Euro zu verlangen. In der Nacht ist es durch den entsprechenden Zuschlag möglich, diese noch auf bis zu 150 Euro zu steigern. Es ist also durchaus angebracht, den Moment der Unachtsamkeit, zum Beispiel nach einem Ausflug, zu vermeiden.

Die Seite des Anbieters

Oftmals ist es auch durch einen Blick auf die Webseite des Schlüsseldiensts möglich, einen Eindruck von dessen Seriosität zu gewinnen. Dabei sollten sich die Kunden allerdings nicht zu sehr auf die Lizenzen und Siegel verlassen, wie sie im Internet dargestellt sind. Denn in Deutschland gibt es bereits seit Jahren keine feste Zertifizierung, die ein Schlüsseldienst aufweisen muss, um als solcher anerkannt zu sein. Der Eindruck der dargestellten Siegel hält sich aus diesem Grund in Grenzen.

Dafür ist es möglich, das Gesamtbild der Seite genauer zu untersuchen. Zeigt sich hier eine fehlerhafte Darstellung, die gar nicht darauf schließen lässt, dass den Besuchern ein Mehrwert geboten werden soll? Häufig ist dies ein Anzeichen dafür, dass hier allein Betrüger am Werk sind, die es auf das Geld der unbedachten Kunden abgesehen haben.

Vorsicht ist auch bei den verschiedenen. Kundenerfahrungen und Referenzen geboten, wie sie gerne auf einer solchen Seite präsentiert werden. Viele Schlüsseldienste gehen dazu über, diese Meinungen direkt zu fälschen, um sich dadurch in ein besseres Licht zu rücken. Den Aussagen und Meinungen anderer Kunden zum Service ist deshalb nur dann Glauben zu schenken, wenn diese aus einer authentischen Quelle stammen, der ohne Einschränkungen vertraut werden kann.

Der Kontakt vor Ort

Ist es dann gelungen, den Berliner Schlüsseldiensts zum Ort seines Einsatzes zu bringen, so zeigt sich oft am Verhalten des Mitarbeiters, ob von einem seriösen Betrieb gesprochen werden kann. Schwarze Schafe der Branche versuchen immer wieder, ihren Kunden überhöhte Rechnungen in die Hand zu drücken. Diese sollen auf jeden Fall noch vor Ort in bar bezahlt werden, um dadurch möglichst schnell eine finanzielle Bestätigung zu erhalten. Würden die Betrüger ihren Kunden das Recht zugestehen, das Geld innerhalb der Frist von 14 Tagen einfach zu überweisen, so könnten diese die einzelnen Posten der Rechnung schließlich noch einmal ganz genau in den Blick nehmen. Dies möchten die meisten Betriebe verhindern, wenn sie etwas zu verbergen haben.

Es ist dennoch ratsam, die gängige Bezahlungsfrist von 14 Tagen wahrzunehmen. Im Anschluss gelten zum Beispiel die Angaben der Verbraucherzentrale als Richtwerte für die Einschätzung der Fairness der Rechnung.

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