So war es beim neunten Event von Living Kitchen präsentiert von EDEKA

Berliner Spargelfreuden

Das Brandenburger Edelgemüse ist regional und saisonal. Schon allein das macht den Reiz des Spargels aus. Nach einem langen Winter sehnt man sich nach der Zeit, wenn die jungen Triebe ihre Köpfe aus der Erde strecken wollen. Besonders beliebt bei den Berlinern ist der „Gemüsespargel“, auch „Gemeiner Spargel“ genannt, aus Brandenburg. Der weiße Spargel, wird gestochen bevor er ans Tageslicht kommt. Er ist übrigens in Deutschland der beliebteste – anders als im Rest der Welt, wo der Grüne, auch wilder Spargel genannt, die viel mehr Fans hat.

Für die Kochschule Living Kitchen präsentiert von EDEKA war also das Thema Spargel im Mai gesetzt. Da der Spargel bei der Ernte und Auswahl im Geschäft, bei Aufbewahrung und Zubereitung als schwieriges Gemüse gilt – das jedoch so viel Potenzial für ein ausgesprochen köstliches Mahl hat – war es besonders interessant, was der Fachmann zu sagen hat. Eingeladen wurde zur Einleitung und Begleitung des Nachmittags Ernst-August Winkelmann. Er ist Inhaber und Geschäftsführer vom Spargelhof Klaistow in Beelitz. Herr Winkelmann isst während der Saison jeden Tag mindestens zwei Mal Spargel.

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Bevor es an die Zubereitung ging, gab es also erst einmal Tipps, wie man den perfekten Spargel findet und wie man ihn am Besten einfrieren kann. Der Kopf sollte unbedingt geschlossen sein. Das Ende sollte nicht hohl und noch feucht sein. Der Test: Beim Druck mit dem Fingernagel tritt Feuchtigkeit aus. Wenn man frische Spargelstangen aneinander reibt, sollte es quietschen. Dünne Stangen sollte man im Übrigen meiden. Den besten Geschmack hat man bei den Handelsklassen 1 mit zwölf bis 16 Millimetern und 1+ gar mit bis zu 26 Millimeter Durchmesser.

Nach den vorbereitenden Worten vom Fachmann ging es dann los. Für den ersten Gang, das Frühlingsragout, wurde dann Spargel gekocht und einige Stangen frittiert. Für den zweiten Gang – Wiener Schnitzel mit Spargel – ging es dann prompt an die nächste Herausforderung: das Zubereiten einer Sauce Hollandaise. Der Spargel wurde nun zum Einen in Backpapier im Ofen gegart und zum Anderen in einer hohen Pfanne knapp mit Wasser bedeckt gekocht – bis das Wasser verkocht war.

Zum Abschluss wurde es für viele ungewöhnlich und doch sehr überraschend: Spargel als Dessert mit weißer Schokolade, Sahne und Mango – die Spargelmousse. Begleitet wurde das Menü mit Weinen aus dem Sortiment von Living Kitchen Partner EDEKA, die perfekt zu Spargel passen.

Gut gegessen und viel gelernt – der Nachmittag in Wieses Genussfabrik endete mit dem Gefühl der Teilnehmer nun noch viel mehr aus dem Lieblingsgemüse der Deutschen machen zu können und dabei – zumindest aus dem Spargel – so gut wie keine Kalorien zu sich zu nehmen. Guten Appetit!

 

Text: Stefan Sauerbrey
Fotos: Anthea Schaap
Video: Rosanna Steppat

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