wildfleisch-spezial

So war es beim fünften Event von Living Kitchen präsentiert von EDEKA

Ein flackerndes Kaminfeuer und eine zwei Meter hohe, grün-rot funkelnde Nordmanntanne begrüßten die Teilnehmer des fünften Living Kitchen Events, präsentiert von EDEKA, im Dezember in der Genussfabrik bei Wiese’s. Im Mittelpunkt des Abends sollte am 8. Dezember eine Fleischspezialität stehen, an der sich viele Hobbyköche sprichwörtlich einen Zahn ausbeißen: Wildfleisch. Vor den neugierigen Augen der Teilnehmer zerlegte Peter Wiese Rehrücken und Hirschkrone und veriet Tipps zur Zubereitung des empfindlichen Fleischs, das bereits nach einigen Minuten zuviel im Ofen seine Saftigkeit verlieren, gekonnt gegart jedoch unvergleichlich gut schmecken kann. Dies sollten die Living Kitchen Teilnehmer unter Anleitung von Peter und Marion Wiese an diesem Abend noch unter Beweis stellen.

Gesättigt von rauchig-schmeckendem, krossen Bauernbrot mit Wildschweinrilette und Hirsch-Pastrami – ja, es schmeckte wahrlich genauso lecker, wie es klingt – machten sich die Hobbyköche an die Zubereitung der weihnachtlichen drei Gänge. Als Vorspeise fanden Waldorfsalat, lauwarmer Pilzsalat und zarter Rehrücken gemeinsam ihren Weg auf die Teller. Darüber wurde ein kräftig schmeckender Wildsud geträufelt, den Peter und Marion Wiese bereits vor dem Event eingekocht hatten. Süß angeröstete Walnüsse toppten die Vorpeise. Für den Hauptgang wurden die selbstgerollten Schupfnudeln von Marion Wiese mit viel Butter in der Pfanne braun und knusprig gebraten. Derweil wartete die gut gepfefferte und gesalzene Hirschkrone im professionellen Edelstahl-Fleischgarer auf ihren Einsatz. Unter den frischen Rotkohl wurde geriebener Apfel gehoben und das Kraut wurde final abgeschmeckt. Dann nahmen alle zum zweiten Mal an der weihnachtlich gedeckten Tafel Platz. Während alle gemeinsam den Hauptgang genossen und plauschten, spielte im Hintergrund „Coming home for christmas“.

 

Bilder

Das fünfköpfige Team, das für die Zubereitung des Desserts – Bratapfel mit Marzipanfüllung und Maroneneis – zuständig war, stand etwas früher auf als die anderen, um die süß duftenden Äpfel im Ofen in Augenschein zu nehmen. Wen zu diesem Zeitpunkt des Abends noch kein weihnachtliches Gefühl beschlichen hatte, den versetzte der Bratapfel-Geschmack und die Konsistenz der zuckrigen Apfelringe, die dazu gereicht wurden, in besinnliche Stimmung. Das Verteilen der Goodie-Bags zum Ausklang des Events kam ein bisschen einer Bescherung gleich. Bis um 21 Uhr hatte das heimelige Kaminfeuer auch das letzte Eis zwischen allen Teilnehmern zum Schmelzen gebracht.

Text und Video: Rosanna Steppat

Fotos: Lena Ganssmann

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