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Die 10 besten Tipps für günstiges Reisen

Urlaub zu Hause in Berlin verbringen oder doch der Trip ans Mittelmeer? Wenn die ersten frühlingshaften Sonnenstrahlen Berlin erreichen, und wahre Touristenströme über Ostern die Bezirke überschwemmen, dann nutzen viele Hauptstädter die Flucht nach vorne: Sie verreisen. Wohl dem, der ein gut gefülltes Bankkonto hat und spontan ein Urlaubsziel seiner Wahl buchen kann. Doch nicht jeder kann das. Für alle mit schmalem Budget, kommen jetzt die 10 besten Tipps für wirklich günstiges Reisen.

Abbildung 1: Vor dem Check-in gilt es, den besten Flugpreis zu finden. Foto: pixabay.com © MichaelGaida (CCO Public Domain)

Tipp 1: Flugpreise vergleichen

Um an einen günstigen Flug zu kommen, ist vergleichen das A und O. Online gibt es unzählige Suchmaschinen für günstige Flugpreise. Welche die beste ist, das sei dahingestellt. In jedem Fall empfiehlt es sich, zwei oder drei Suchmaschinen mit derselben Suchanfrage zu füttern und die Ergebnisse zu vergleichen. Auf diesem Weg lassen sich die günstigsten Flüge finden. Auch ein Bummel über den Flughafen Schönefeld durch die Reisebüros fördere so manches günstige Angebot zu Tage. Auch die direkte Recherche auf den Seiten der Low-Cost-Billigfluganbieter, allen voran Ryanair, kann unschlagbar günstige Angebote ans Licht bringen.

Tipp 2: Second-Hand-Flugbörsen durchstöbern

Ist es egal, wohin die Reise geht, dann ist eine Second-Hand-Flugbörse eine gute Option. Hier verkaufen Privatpersonen Flüge, die sie aus unterschiedlichen Gründen nicht antreten können – mit beachtlichen Abschlägen. So manches spannende Schnäppchen lässt sich hier machen. Voraussetzung ist zeitliche Flexibilität.

Abbildung 2: Spontan mit kleinem Gepäck in den Urlaub.pixabay.com © keulefm (CCO Public Domain)

Tipp 3: Die Kosten stecken im Detail

Nicht alles, was nach einem günstigen Deal aussieht, ist auch ein günstiger Deal. Gerade beim Reisen stecken die Kosten im Detail. Aufschläge für Sitzplatzbuchungen, Zusatzgepäck, Kerosin, Rücktrittsversicherung und anderes führen schnell dazu, dass aus dem zunächst günstigen Angebot ein üppiger Preis wird. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat in einem Grundsatzurteil festgelegt, dass Preise für Verbraucher von Anfang an transparent dargestellt werden müssen.

Dennoch: Potenzielle Fluggäste müssen sich bewusst sein, dass die dargestellten Kosten ausschließlich den Preis für den Flugtransfer umfassen. Beispielsweise sind Kosten für Pre-Boarding, Mahlzeiten und Getränke auf dem Flug oft exkludiert und können deshalb je nach Tarif extra berechnet werden – und das ist auch zulässig. Deshalb gilt: Aufmerksam prüfen, was im Reisepreis enthalten ist und das eigene Reiseverhalten anpassen. Das bedeutet zum Beispiel: Kein kostenpflichtiges Übergepäck mitnehmen oder auf EU-Flügen eigene erlaubte Snacks an Bord mitbringen.

Tipp 4: Am Flughafen günstig Parken

Wer schon einmal am Flughafen in Berlin Tegel geparkt hat, weiß, wie hoch die Gebühren sind. Die günstigste Option ist, mit den öffentlichen Nahverkehrsmitteln anzureisen. Klappt das nicht, dann gehört der Preisvergleich von Parkgebühren am Flughafen Tegel auf Parkplatzvergleich.de unbedingt dazu, um die Reisekosten möglichst gering zu halten. Diese übersichtliche Liste informiert auf einen Blick über die wichtigsten Bedingungen der Parkplatzanbieter. Dazu gehören zum Beispiel der Gesamtpreis, Informationen zur Entfernung bis zum Flughafen, mögliche Rabatte (zum Beispiel für Mitglieder von Automobilclubs) oder die Art des Stellplatzes (Parkhaus oder Außenparkplatz). Auf diesem Weg lassen sich leicht Einsparungen im zweistelligen Bereich realisieren.

Tipp 5: Privatunterkunft statt Sternehotel

Last minute in Urlaub zu fliegen bedeutet für viele, in einem Hotel einzuchecken. Günstiger sind Privatunterkünfte. Online gibt es diverse Plattformen, die private Zimmer, Wohnungen und ganze Ferienhäuser anbieten. Praktisch ist, dass sich die Suchoptionen auf bestimmte Regionen eingrenzen lassen und mittels Ausschnitt aus der Umgebungskarte Lage und Preise auf einen Blick erkennbar sind. So wird schnell klar, welche Regionen der gewählten Urlaubsregion günstig, und welche Region kostenintensiv ist. Unterkünfte von privat gibt es zum Teil schon unter zehn Euro. Dann handelt es sich oft lediglich um ein Bett in einem Zimmer, allerdings ist die Nutzung von Küche und/oder Badezimmer möglich. Für einen kurzen Urlaub, in dem man sich vorwiegend draußen aufhält, ist eine solche Unterkunft völlig ausreichend.

Tipp 6: Unbeliebte Zeiträume buchen

Kosten lassen sich auch sparen, wenn kein Aufenthalt übers Wochenende, sondern eine sogenannte „Midweek“-Buchung vorgenommen wird. Diese Buchungen umfassen Zeiträume zwischen Montag und Donnerstag/Freitag, die erfahrungsgemäß nicht so häufig gebucht werden. Darauf geben Vermieter gerne Rabatte.

Tipp 7: Außenbezirk statt Stadtzentrum, Blick auf Parkplatz statt zum Strand

Unterkünfte sind in den Randbezirken günstiger, als im Stadtzentrum. Wenn es schon ein Hotelzimmer sein muss, dann lieber eines buchen, dass etwas außerhalb liegt – das spart Kosten. Ein weiterer Trick, einen günstigeren Preis rauszuschlagen ist, Zimmer in schlechterer Lage zu wählen. Falls das Hotel diese Zimmer zum selben Preis anbietet, wie Zimmer mit Strandblick, dann sollten preisbewusste Verbraucher anfangen zu handeln.

Tipp 8: Gratis und individuell – Couchsurfing

Noch günstiger, nämlich umsonst, ist Couchsurfing. Zugegeben, es ist eine unkonventionelle Art zu reisen, doch ihre Vorteile liegen auf der Hand. Die Unterkunft ist kostenfrei und die Gäste erhalten von ihren Gastgebern viele hilfreiche Tipps für die Region. Der Familienanschluss ist quasi inkludiert, denn beim Couchsurfing geht es per se um Gastfreundschaft. Um am Couchsurfing teilzunehmen müssen sich User entsprechend registrieren und nach Möglichkeit selber eine Couch respektive einen Schlafplatz für Übernachtungsgäste zur Verfügung stellen. Letzteres ist keine Bedingung. Gastgeber dürfen übrigens ein Entgelt für Mahlzeiten oder die Benutzung der Waschmaschine verlangen, doch viele sehen davon ab.

Tipp 9: Selbstverpflegung statt Restaurant

Ein großer Kostenpunkt im Urlaub stellt die Verpflegung dar. Frühstück in der Bar, Mittagessen im Bistro und Abendessen im Restaurant – das geht ins Geld. Selbstverpflegung ist wesentlich günstiger und die Qualität des Essens muss darunter nicht leiden. Für Gäste einer Ferienwohnung mit eigener Küche ist die Selbstverpflegung problemlos möglich, für Hotelgäste gibt es jedoch auch Möglichkeiten. Sie können sich im Supermarkt täglich mit frischen Produkten für den Tag versorgen und sich selbst einen abwechslungsreichen Speiseplan zusammenstellen. Auf diese Weise reduziert sich das Auswärtsessen auf 1 Mal täglich und entlastet die Urlaubskasse.

Tipp 10: Roller statt Auto mieten

Von Deutschland aus ein Auto zu mieten, ist oft teurer, als vor Ort selbst zu schauen. Zum einen konkurrieren lokale Anbieter mit den großen Platzhirschen wie Sixt, Europcar oder Alamo. Sie bieten zwar nicht die neuesten Fahrzeugmodelle an, doch die Preise fallen häufig günstiger aus. Bei schönem Wetter ist die Miete eines Rollers eine gute Option, um Land und Leute kennenzulernen und kräftig Geld zu sparen.

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