Siebdruck

„Stadt der ­Zeichen – Berliner Mauer“, exklusiver Siebdruck von Jason Lutes

Der bekannte amerikanische Zeichner Jason Lutes hat Berlin in seinen Graphic Novels verewigt. Für uns hat er exklusiv den Siebdruck „Stadt der ­Zeichen – Berliner Mauer“ gestaltet – zum 30. Jubiläum des Mauerfalls

Stadt der Zeichen – Berliner Mauer von Jason Lutes

Ein weiter blauer Himmel öffnet sich über dem Mauerstück, unverkennbar stehen die grauen Betonplatten auf der grünen Wiese. Bis zur Bruchstelle trennen sie noch den Westen vom Osten, dann öffnet sich der Blick und man schaut auf die Stadtmitte mit Rotem Rathaus und Fernsehturm. Ein Vogelschwarm zieht an den Wolken vorüber, es herrscht eine Stille über der Situation, die längst keine bedrohliche mehr ist.

Es ist eher ein Moment, der zum Nachdenken anregt und mit minimalen Mitteln von einem Stück Geschichte erzählt, das bis heute prägend ist. Für Berlin sowieso, aber auch für Europa und die ganze Welt. Die einst als Folge des Zweiten Weltkrieges geteilte Stadt ist friedlich zusammengewachsen und die Mauer wandelte sich zum Symbol der Freiheit und der Überwindung eines Schreckensregimes, das auf Menschen schießen ließ und sie in Gefängniszellen steckte.

Kaum ein Zeichner hat sich derart intensiv mit Berlin auseinandergesetzt wie der Amerikaner Jason Lutes. Über 20 Jahre lang arbeitete er an seiner dreibändigen, weit über 600 Seiten umfassenden „Berlin“-Trilogie. Darin erzählt er historisch akkurat und mit viel Liebe zu den Helden und Antihelden jener Zeit vom Ende der Weimarer Republik und dem aufkeimenden Nationalsozialismus. Dass er jetzt diese Arbeit mit einem Bild abschließt, das die zerbrochene Berliner Mauer thematisiert, folgt einer Logik: Weimar, Nazis, Krieg, Teilung, Mauer und schließlich der Mauerfall. Die Geschichte Berlins ist eine Kette von Ereignissen, die sich bedingten.

Lutes ist der erste Künstler, der nicht in Berlin wohnt und den wir dennoch gebeten haben, einen Siebdruck für uns zu gestalten. Acht limitierte und signierte Siebdruck-Editionen sind mittlerweile herausgekommen, einige davon bereits ausverkauft. Sie stellen verschiedene Aspekte der Stadt in den Fokus. Kat Menschik und Barbara Yelin widmeten sich den 1920er-Jahren, Jim Avignon führte in eine verrauchte Bar der Gegenwart, Reinhard Kleist spürte Nick Cave und den wilden 1980ern nach. Mit Jason Lutes’ „Stadt der Zeichen – Berliner Mauer“ würdigt die Serie zum 30. Mauerfalljubiläum nun auch die Ereignisse vom 9. November 1989. Es ist ein eleganter Beitrag geworden, der sich visuell fernab von Mauer-Kitsch und touristischem Mitbringsel bewegt.

Stadt der Zeichen – Berliner Mauer von Jason Lutes, handgefertigter Siebdruck, Auflage: 99 Stück, signiert und nummeriert, Format: 50 x 70 cm, Preis: 99 Euro

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