Am Landwehrkanal das Leben genießen

Die Admiralbrücke ist ein guter Startpunkt für den Uferspaziergang. Eigentlich könnte man hier auch direkt wieder aufhören zu spazieren und einfach ein bisschen verweilen. Gastro gibt es schließlich genug. Und einen Späti für alle, die sich lieber mit einem Getränk auf den Brückenboden setzen. Ein Stück weiter entlang am Ufer, das gefühlt alle zwei Meter mit Einkehrmöglichkeiten gesäumt ist, landet man an der Ecke Kottbusser Damm bei der Ankerklause. Das maritime Lokal ist natürlich alles andere als ein Geheimtipp, aber auch genau deshalb ein wunderbarer Ort, wenn man sich mal allein fühlt und bei selbstgemachten Pommes und einem Bier gesehen werden will.
Am Landwehrkanal entlang bis nach Treptow
Falls man nicht versackt, geht es weiter. Bis nach Treptow kann man laufen. Vorbei an Boule-spielenden Rentnern zum Wildenbruchplatz, wo es in einer ehemaligen Toilette Kunst zu sehen gibt, und am Elsensteg, wo Unerschrockene sogar ins Wasser springen. Überall dort, wo die Büsche es zulassen, sitzen Menschen direkt am Wasser und lassen die Füße baumeln. Mit etwas Glück schippert sogar Tobi, aka Käpt’n Späti, vorbei und verkauft Kaltgetränke direkt vom Wasser aus.
Ein paar Meter entfernt vom überfüllten La Maison steht der süße Pavillon am Ufer. Eine kleine Hütte, in der man einen guten Limoncello Spritz und ein paar Oliven bekommt. Dann nimmt man an einem der bunten Tische Platz, wird höchstwahrscheinlich von einem Straßenmusiker bedudelt und genießt das Leben am Kanal.