Vom Abwasserkanal zum Biotop: Ein Spaziergang an der Wuhle

Einst zum tristen Abwasserkanal degradiert, hat die Wuhle seit Mitte der 2000er eine bemerkenswerte Verwandlung hingelegt – die Stadt Berlin hat das Gewässer tief im Osten durch eine Renaturierung mittlerweile zu einem lebenswerten Biotop aufgewertet.
Der Ufer-Spaziergang beginnt in Ahrensfelde. Von der Wuhle selbst ist noch nicht viel zu sehen – der schmale Wasserlauf schlängelt sich als unaufgeregter Bach durch Wiesen und kleine Waldabschnitte. Nach einigen Kilometern kann man dann die Seilbahn der Gärten der Welt über den Baumwipfeln erspähen. Wer kein Ticket für eine Fahrt kaufen möchte, kann eigenständig den 97 Meter hohen Kienberg erklimmen.
Köpenick: Wo die Wuhle die Spree trifft
Nach dem Anstieg wartet die wohlverdiente Erholung: Auf dem Wolkenhain können sich Wandernde mit einem Stück Kuchen oder einem Eis belohnen. Die Natur-Bobbahn bringt einen schwungvoll zurück ins Tal. Wieder auf dem Wanderweg, geht es entlang Schmetterlingswiesen und kleinerer Gewässer weiter gen Süden.
Schließlich endet die Tour in Köpenick, wo die Wuhle direkt neben der Alten Försterei in die Spree mündet. Abschließend empfiehlt sich ein Ausflug in die Köpenicker Altstadt: Hier warten Restaurants wie die wunderbare Tapas-Bar El Tinto Bodega mit frittierten Calamari und einem Glas Cava.