Lange Nacht der Wissenschaften: Ticketverkauf gestartet

Offene Türen im Wissenschaftsbetrieb: Zum mittlerweile 26. Mal bietet die Lange Nacht der Wissenschaften (LNDW) interessierten Besucher:innen die Möglichkeit, bei großen Wissenschaftsinstituten, Laboren und Instituten der Forschung ganz nah zu kommen. Seit 2001 findet die Lange Nacht jährlich statt, in diesem Jahr fällt das Event auf Samstag, den 6. Juni. Von 17 bis 24 Uhr können Teilnehmer:innen in der ganzen Stadt an Vorführungen, Workshops und Führungen teilnehmen. Das Programm ist für alle Altersgruppen geeignet, ein besonderes Augenmerk liegt aber darauf, Schüler:innen die aktuellen Forschungsergebnisse nahezubringen.
Rund 60 wissenschaftliche und wissenschaftsnahe Einrichtungen in ganz Berlin nehmen an der Veranstaltung teil. Dazu zählen unter anderem die Freie und die Humboldt-Universität, die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, die Max-Planck-Institute für Infektionsbiologie und molekulare Genetik sowie die Charité. Auch die Berliner Wasserbetriebe und das Museum für Naturkunde sind mit von der Partie. Unter den Neuzugängen, die zum ersten Mal Teil der Langen Nacht sind, befinden sich der Forschungscampus Dahlem und das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE).
Wissenschaft nicht nur verstehen, sondern spüren

„Wissenschaft lebt vom Dialog – und genau dieser Dialog beginnt damit, dass Forschung für alle zugänglich und erlebbar wird. Mit einem vielfältigen Programm schaffen wir erneut einen Ort, an dem Neugier auf Antworten trifft und Menschen Wissenschaft nicht nur verstehen, sondern spüren können“, sagt die Vorsitzende des LNDW e.V., Dr. Christina Quensel, in einer Pressemitteilung zum diesjährigen Event. Durch die Teilnahme neuer Einrichtungen sei es möglich, die gebotenen Perspektiven zu erweitern.
Im Ticketpreis inbegriffen ist nicht nur der Eintritt zu sämtlichen Veranstaltungen der teilnehmenden Einrichtungen, sondern auch der Transport durch Berlin. Für Besucher:innen der Langen Nacht der Wissenschaften werden Sonderbusse eingerichtet, die zwischen den Stätten fahren. Die Fahrpläne sind im Vorfeld des Events auf der Webseite einzusehen. Der Vorverkauf der Tickets hat bereits begonnen.