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12. ALFILM – Arabisches Filmfestival Berlin

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Das 12. ALFILM steht vor der Tür und sorgt mit einer Home Edition auf www.indiekino-club.de für Festivalflair im gemütlichen Zuhause.

Mit einer Auswahl frischer Filme präsentiert das Festival vom 21. bis zum 30. April 2021 das aktuelle Filmschaffen aus der arabischen Welt. Beeindruckende Filmkunst, packende Geschichten und unverblümte Aussagen stehen im Mittelpunkt der diesjährigen OFFICIAL SELECTION, gepaart mit starken Protagonist*innen, die sich ihren Herausforderungen stellen und für Veränderung kämpfen.

200 Meters (Foto ©Elin Kirschfink)

Viele Filme der 12. ALFILM Home Edition haben trotz der aktuellen Herausforderungen weltweit Festivals und Publikum erobert. 200 Meters, Ameen Nayfehs Spielfilmdebüt und ALFILMs diesjähriger Eröffnungsfilm, gewann nach der Weltpremiere bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig drei Preise beim El Gouna Filmfestival. Sameh Alaa holte sich bei den Filmfestspielen in Cannes 2020 die Golden Palme für den besten Kurzfilm mit I Am Afraid To Forget Your Face. Sofia Alaouis So What If The Goats Die wurde mit dem Kurzfilmpreis der Grand Jury in Sundance sowie mit dem César für den besten Kurzfilm ausgezeichnet. Sami Bouajila gewann ebenfalls den César für seine schauspielerische Leistung in A Son von Mehdi Bersaoui. The Man Who Sold His Skin von Kaouther Ben Hania ist für den Oscar für den besten internationalen Spielfilm nominiert.

The Man Who Sold His Skin (Foto ©ALFILM)

Die Nebenreihe SPOTLIGHT beleuchtet Spielfilme, die die Mainstream-Genres aus der Perspektive eines Autors aufgreifen. In diesen hochästhetischen Filmen sind die Konventionen des Genres nur ein Vorwand, um sich mit politischen und sozialen Fragen, die oft tabu sind, auseinanderzusetzen. In Amin Sidi-Boumédiènes Abou Leila (2019) werden die Konventionen des Roadmovies als Vorwand benutzt, um uns auf eine wilde Entdeckungsreise mitten in der Wüste zu entführen und ein Licht auf die zerstörerische Realität des algerischen Bürgerkriegs zu werfen. Divine Intervention des palästinensischen Regisseurs Elia Suleiman (2002) greift nur im letzten Teil des Films auf die Verwendung der Action-Genre-Konventionen zurück und unterstreicht damit die Absurdität der Lage des Palästinensischen Volkes. Das folkloristische Setting eines Historien- bzw. düsteren Märchenfilms in Scales der saudischen Regisseurin Shahad Ameen (2019) wird durch eine kontrastarme schwarz/weiß-Fotografie gebrochen, bis die Protagonistin schließlich das Geheimnis der misogynen Strukturen ihrer Gesellschaft offen legen kann.

Scales (Foto: ©ALFILM)

Tägliche Filmgespräche gewähren jeden Abend einen tieferen Einblick in das künstlerische Schaffen und die persönliche Perspektive der Regisseur*innen. Zwei Paneldiskussionen nehmen das Thema Flucht und Migration im Film und das Spotlight ins Visier.

Home Edition unter www.indiekino-club.de

Filmgebühr: 4,50 Euro.

Alle Filme sind nur in Deutschland während des gesamten Festivalzeitraums verfügbar und mit einem individuellen Zuschauerlimit pro Film.

Das vollständige Programm und weitere Information finden Sie auf www.alfilm.berlin