Sport

20. Berlin Indoor Rowing Open

Auf dem Trockenen rudern: Auf den hauptstädtischen Seen sind Berliner Ruderer derzeit nicht mehr zu sehen. Denn sie rundern jetzt lieber im Kuppelsaal des Olympiaparks

Foto: Michael Hehlke
Foto: Michael Hehlke

Sie werden sich ordentlich in die Riemen legen, der Schweiß wird fließen und gequältes Ächsen so manchem Athletenmund entweichen: Vorwärts kommen die fast 400 Ruderer, darunter U23-Weltmeister, bei diesem Wettkampf allerdings keinen Zentimeter. Denn die bis zu 2.000 Meter langen Regattastrecken, die bei der „20. Berlin Indoor Rowing Open“, der Internationalen Berliner Meisterschaft im Hallenrudern bewältigt werden müssen, sind allesamt virtuell. Gerudert wird auf per Bildschirm miteinander vernetzten, speziellen Wettkampf-Ergometergeräten, die im sonst nicht zugänglichen Kuppelsaal des Olympiaparks Berlin aufgestellt sind. Dem Ehrgeiz tut das fehlende Wasser indes keinen Abbruch: Im kommenden Februar lockt schließlich die Hallenruderweltmeisterschaft im amerikanischen Boston.

20. Berlin Indoor Rowing Open Kuppelsaal im Olympiapark Berlin, Hanns-Braun-Straße, Charlottenburg, Sa 10.12., 10–17 Uhr, Eintritt frei

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