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Adam Sandler in „Bedtime Stories“ im Kino in Berlin

Adam Sandler in In Adam Shankmans „Bedtime Stories“ hockt sich nun Adam Sandler als Geschichten erzählender Hotelhausmeister Skeeter ans Bett von Neffe und Nichte, während Mutti Courtney Cox beruflich ein paar Tage unterwegs ist. Allerdings sind hier seltsame Kräfte am Spiel, denn mit Hilfe der Geschichten aus dem alten Rom oder einer Space-Arena der Zukunft können er und die Kinder die Wirklichkeit beeinflussen – und damit auch Skeeters Wettstreit gegen den schnöseligen Konkurrenten Kendall (Fieskarikatur: Guy Pearce) um den Managerposten des eins­tigen Familienhotels.

Im Gegensatz zu seinem Sidekick-Buddy, dem ungustiösen Brit-Komiker Russell Brand, sieht man Sandler zwar durchaus gern dabei zu, wie er seiner Filmografie erneut einen arg gutmenschelnden, aber Sandler-typischen entrückten Underdog hinzufügt. Bei den Märchenonkeleien hingegen versucht die Regie, die Ideenarmut mit Effekttrara zu übertünchen, während die Handlung mit diversen Subplots ohnehin kaum mehr ist als schematische, familienselige und mit künstlichem Zauber eingepuderte Hollywood-Melange. Von fanta­sie­funkensprühender Fabulierkunst könnte das alles kaum weiter entfernt sein.

Text: Sascha Rettig Foto: Tracy Bennett

Uninteressant

Bedtime Stories USA 2008; Regie: Adam Shankman; Darsteller: Adam Sandler (Skeeter), Keri Russell (Jill), Guy Pearce (Kendall);
120 Minuten, Farbe

Kinostart: 25. Dezember 2008

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