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.ausgestrahlt – Aktion gegen Atomenergie in Berlin

Atomkraft?_Nein_DankeAm Samstag, dem 17. Oktober, werden mehrere hundert Atomkraftgegner die Koalitionsverhandlungen von CDU/CSU und FDP umzingeln. Während in der nordrheinwestfälischen Landesvertretung eine Koalitionsrunde tagt, werden die Demonstranten den Häuserblock mit Anti-AKW-Transparenten umschließen. Die Transparentteile mit einer Länge von bis zu zwölf Metern sind Teil des längsten Anti-AKW-Transparentes, zu dem Menschen aus ganz Deutschland Beiträge nach Berlin schicken. Am vorherigen Samstag wurden die ersten 500 Meter des Transparentes vor dem Reichstagsgebäude gezeigt.

Die Demonstranten wollen die Parteispitzen symbolisch mit den Argumenten der Anti-Atom-Bewegung einwickeln. In ihren Augen stehen den zahlreichen vernünftigen Gründen gegen die Nutzung der Atomenergie einzig die Gewinne und die Marktmacht der großen Stromkonzerne gegenüber, die sich ihren „Goldesel“ nicht nehmen lassen wollen. Da die genaue Ausgestaltung der Energiepolitik aber noch völlig offen ist, gibt es jetzt viel (atomstromfreien) Gegenwind.

Umzingelung der Koalitionsverhandlungen mit Menschen und Transparenten
am Samstag, 17. Oktober, 11 bis ca. 14 Uhr
Start: Berlin, Klingelhöferstraße 8 (Konrad-Adenauer-Haus)
Demonstrationszug: über Klingelhöferstraße und Tiergartenstraße zur japanischen Botschaft. Die Landesvertretung Nordrhein-Westfallens wird von zwei Seiten mit einer Kette aus Menschen und Transparenten umschlossen. Diese Umzingelung bleibt zwischen 12.30 und 13 Uhr bestehen. Anschließend wird die Kette auf der nördlichen Seiten über Tiergartenstraße und Reichpietschufer aufgerollt, die Demonstranten sammeln sich am südlichen Ende der Hiroshimastraße. Nach einer Kundgebung endet die Umzingelung gegen 14 Uhr.

Mehr: www.ausgestrahlt.de und z.B. in der aktuellen „Dummy“, die komplett dem Thema Atom gewidmet ist

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