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BBI-Gegner wollen regelmäßig demonstrieren

bbi_demo„Kein Jet über meinem Bett“, „Tiefflugterror nicht mit uns“ oder „Gesund aufwachsen statt Fluglärm“: Mit diesen Slogans demonstrierten am Wochenende einige tausend Demonstranten gegen neue Flugrouten für den im Bau befindlichen Flughafen BBI und legten damit zeitweise die Zufahrten zum Flughafen Schönefeld lahm. Zu dem Aufzug hatte das „Bündnis Berlin-Brandenburg gegen neue Flugrouten“ aufgerufen. Ab Mai sollen wöchentlich Demonstrationen vor dem Flughafen stattfinden, sagte der Kleinmachnower Demo-Organisator Matthias Schubert gegenüber der Berliner Zeitung.

Die Demonstranten kritisieren, dass die überarbeiteten Pläne für den neuen Airport mit dem ursprünglichen Vorhaben immer weniger zu tun haben – was für die Anwohner spürbare Folgen haben dürfte. Die Demonstranten fordern, dass die ursprünglich geplanten Flugrouten eingehalten werden. Zudem soll es ein strenges Nachtflugverbot von 22 Uhr bis 6 Uhr geben.

Es gehe längst nicht mehr allein um die Flugrouten sondern um die Dimension des geplanten Flughafens, sagte Markus Peichl vom Bündnis. Denn statt des ursprünglich geplanten Airports mit maximal 360.000 Flugbewegungen im Jahr würden Planer und Betreiber inzwischen von bis zu 500.000 Flugbewegungen ausgehen. Was die Politik jetzt umsetzen wolle, sei ein „völlig anderer Flughafen als ursprünglich geplant“, so Peichl.

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