Stadtleben

Belastetes Obst

Jetzt haben wir, die gutgläubigen Konsumenten, es mal wieder unter die Nase gerieben bekommen. Erst haben Verbraucherschützer das konventionelle Obst und Gemüse, das Angebot der Supermärkte, untersuchen lassen. Ja ja, und wieder mal sind es die Pestizide! Also die Belastung, die Folgen für den menschlichen Körper sind nicht geklärt. Der Anteil der Schadstoffe liegt über dem festgelegten Höchstwert. Die Südländer, Spanier und Italiener, sollen es nicht so genau genommen haben. Was haben die dortigen Obst- und Gemüsebauern eigentlich für eine Renditeerwartung?

Aepfel Foto von Gabi Schoenemann
Denn gespritzt und gedüngt wird doch wohl, um mehr Masse zu ernten, um mehr Geld zu verdienen. Dann bekommen wir auch noch die Hiobsbotschaft, dass die Smoothies auch nicht das sind, was uns die Gesundbeter erklären wollen. Fehlen doch tatsächlich Vitamine und Ballaststoffe, d.h. sie können den Genuss von frischem Obst und Gemüse nicht ersetzen. Das aber wieder kann der Verbraucher nur noch unter Vorbehalt kaufen. Wenn er sicher sein will, dann verspricht uns der Biobauer bessere Qualität. Was haben die eigentlich für eine Gewinnmarge? Man hört nur, dass diese Branche eine Wachstumsbranche sei. Sollen wir gutmütigen Verbraucher das glauben? Gibt es vielleicht doch eine höhere Gerechtigkeit?

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