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Langes Wochenende dank 3. Oktober: Das ist los in Berlin

Nach tristen zwei Jahren, in denen der 3. Oktober auf Wochenendtage fiel, ist 2022 der Montag der Feiertag. Für viele Menschen bedeutet das: langes Wochenende! Richtig Zeit für allerlei Schabernack. Wir haben für euch gesammelt, was an dem langen Wochenende so los ist in Berlin. Und ab dafür.


Renntag der Deutschen Einheit

Renntag im September: Am 3. Oktober sausen die Gäule wieder übers Grün. Foto: Imago/Galoppfoto

Berlins Rennbahn Hoppegarten begeht den Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober bereits zum 32. Mal mit einem national bedeutenden Sportereignis, dem „wettstar.de Preis der Deutschen Einheit“. Vom charismatischen Zigarrenkönig und Berlin-Freund Zino Davidoff als „Prix Zino Davidoff – Preis der Deutschen Einheit“ für den neugeschaffenen Nationalfeiertag am 3. Oktober 1991 gegründet, wurde das internationale Pferderennen sofort zum größten Publikumsmagneten der Berliner Rennsaison und einem der Top-Renntage in Deutschland. Gänsehaut ist garantiert, wenn vor dem Start des Hauptrennens auf dem Geläuf die Nationalhymne angestimmt wird. Tausende singen mit und Minuten später stürmen die Pferde auf die Zielgerade, während die Fans ihre Favoriten mit Deutschlandfahnen anfeuern.

  • Hoppegarten Rennbahnallee, Hoppegarten, Mo 3.10., ab 14 Uhr, ab 16 € Infos online

We belong to each other

We Belong To Each Other, Ausstellungsansicht bei carlier | gebauer, Berlin, 2022. . Foto: Trevor Good/Curated by Chus Martínez/Courtesy of the artists and carlier|gebauer, Berlin/Madrid

Die spanische Kunsthistorikerin Chus Martinez hat bei Carlier I Gebauer eine detailreiche, fröhliche Gruppenausstellung mit vielen Positionen ausgerichtet, die in Berlin wenig bekannt sind. Sehr wohl bekannt hierzulande aber ist Asta Gröting, der Martinez ein Kabinett eingerichtet hat. Darin laufen drei jüngere, großartige Filme von Gröting, die ungeheure Einsichten in das Wesen von Kaffeemaschinen und Hunden geben.

  • Galerie Carlier | Gebauer Markgrafenstr. 67, Kreuzberg, Di–Sa 11–18 Uhr, bis 19.11.

Klubnacht im Berghain und AD93 in der Panorama Bar

Das Berghain steht wie eine Kathedrale des Techno in Friedrichshain. Foto : Imago/imagebroker

Das Line-Up der Klubnacht an diesem Wochenende und der Fakt, dass am Montag Feiertag ist, wird die Schlange vor dem Berghain an diesem Wochenende wohl mal wieder auf gigantische Ausmaße anwachsen lassen. Es fängt schon mal damit an, dass Ben Klock in der Panorama Bar auflegt – die meisten haben wohl schon mal ein unvergessliches Closing oder Set des virtuosen DJs unten im Berghain erlebt – aber Klock in der Panorama Bar? Das ist ungewöhnlich. Dort spielt außerdem Radioslave. Kaum ein DJ ist ein derartiger Garant für ein House-Set, das im Gedächtnis bleibt.

Im Berghain spielt unterdessen Luke Slater als Planetary Assault Systems live seinen hypnotischen und manchmal martialischen Sound. Und noch eine Besonderheit trägt sich in dieser Klubnacht zu: Im Berghain, wo Back-to-Back-Sets eigentlich eher unüblich sind, spielen im Oktober mehr DJs als sonst zusammen. Es beginnen Berghain-Resident Marcel Dettmann und DJ Stingray 313.

  • Berghain Am Wriezener Bahnhof, Friedrichshain, Fr 30.9. ab 22 Uhr, Sa 1.10. ab 23.59 Uhr

Marnie Weber

Ausstellungsansicht aus der Ausstellung „Sweet Ravaging Time“ von Marnie Weber. Foto: Diana Pfammatter/Courtesy Marnie Weber and Heidi, Berlin

Die Überraschung ist gelungen: Erneut stellt die junge Galerie Heidi eine ältere Künstlerin aus den USA aus, und bei Marnie Weber sieht das aus, als ob Cindy Sherman und Bruce Nauman in einem Märchenwald Karneval feiern würden. Collagen, Filme, Skulpturen und vor allem die Kostüme feiern Frauen, wie sie zwar im kollektiven Gedächtnis zu finden, aber kaum noch auf der Straße zu sehen sind: verträumte Alte, gefährliche Hexen, schrullige ewige Mädchen. Großartig.

  • Galerie Heidi Kurfürstenstr. 145, Schönberg, Do–Sa 11–18 Uhr, bis 22.10.

Tag der offenen Moschee

Die Şehitlik-Moschee am Columbiadamm nimmt am Tag der offenen Moschee teil. Foto: Imago/Emmanuele Contini

Bundesweit wird am 3. Oktober der Tag der offenen Moschee begangen – Ausstellungen, Führungen, Vorträge und Aktionen sollen einem besseren Austausch und dem Abbau von Vorurteilen dienen. „Im Mittelpunkt steht dieses Jahr der ‚Glaube in außergewöhnlichen Zeiten‘, so lautet unser diesjähriges TOM-Motto“, informiert der amtierende KRM-Sprecher Burhan Kesici.  Teilnehmende Moscheen in Berlin:

  • Ayasofya Moschee e. V. (Stromstr. 35)
  • Emir Sultan Moschee e. V. (Hauptstr. 150)
  • Fatih Kulturhaus e. V. (Falkensteinstr. 12)
  • Mevlana Moschee e. V. (Skalitzer Straße 131-132)
  • Kulturverein zur Integration und Bildung am Hermannplatz e.V. Hamidiye (Sonnenallee 189
  • Islamische Gemeinde Mariendorf Moschee e. V. (Mariendorfer Damm 46)
  • Aziziye Moschee e. V. (Möwenweg 36-38)
  • Friedenauer Kulturverein zur Integration und Bildung e.V. (Valide Sultan) (Hedwigstr.15)
  • Integrations-und Bildungszentrum e.V. Bayezid (Lindower Str.18)
  • Interkulturelles Zentrum für Dialog und Bildung e.V. (Drontheimer Str. 32a)
  • Haci Bayram Moschee e. V. (Koloniestr. 128)
  • Spandauer Kulturverein zur Integration und Bildung e.V. (Seeburger Str.90)
  • IKEZ Islamisches Kultur- und Erziehungszentrum Berlin e.V. (Finowstr. 27)
  • Khadija Moschee Berlin (Tiniusstraße 7)
  • Spandau Yeni Moschee (Lynarstr. 15)
  • Ensar Moschee (Spandauer Damm 44)
  • DITIB Şehitlik Moschee (Columbiadamm 128)
  • DITIB Merkez Moschee (Wiener Str. 12)
  • DITIB Yunus Emre Moschee (Reinickendorferstr. 38-39)
  • DITIB Kocatepe Moschee (Grammestr. 17)
  • DITIB Osmangazi Moschee (Nehringstr. 27)
  • Tag der offenen Moschee verschiedene Orte, Mo 3.10., Infos online

Geschlechtergrenzen überwinden auf dem “Go Drag!”-Festival

Vom 1. bis 9. Oktober findet das “GoDrag!”-Festival nun in der Hauptstadt statt. Foto: Michelle Groskopf/NYTimes

2002 ging das “Go Drag!”-Festival im Tacheles an den Start, 20 Jahre später gibt es nun eine zweite Ausgabe: Vom 1. bis zum 9. Oktober dreht sich an den unterschiedlichsten Orten in ganz Berlin alles um das Thema Drag. In den neun Tagen wird BIPOC-, trans und nicht binären Künstler:innen eine exklusive Bühne geboten. Es werden zahlreiche Shows, Filme, Workshops und Partys angeboten, die sich mit dem Verschwimmen von Geschlechtergrenzen beschäftigen.

  • Go Drag!”-Festival 1.-9.10., mehrere Standorte, online

Mudhoney

Mudhoney albern mit Bier. Foto: Emily Rieman

Unmittelbar nach den Aufnahmen zur Debüt-EP „Superfuzz Bigmuff“ reisten Mudhoney 1988 nach West-Berlin, wo sie sich beim Festival Independence Days Bookern und Labels präsentierten. Der Mitschnitt des Konzerts im Ecstasy in der Hauptstraße ist seit ein paar Jahren als DVD erhältlich. Er verdeutlicht, warum Nirvana und andere Grunge-Ikonen Mudhoney als stilprägend beschreiben. Das Quartett um Frontmann Mark Arm spielt unprätentiösen, lärmigen Rock. An der Formel hat sich seit 35 Jahren nichts geändert.

  • Hole44 Hermannstr. 146, Neukölln, Fr 30.9., 20 Uhr, VVK 25,90 €, weitere Infos und Tickets hier

Gauklerfest

Na das wird ja ein mittelalterliches Vergnügen, so mit Beilen und Schwertern. Foto: Uwe Steinert

Auch in diesem Jahr findet das große Gauklerfest auf der Zitadelle Spandau statt. Es erwartet euch Markttreiben auf der imposanten Festungsanlage der Zitadelle. Handwerk und Handel entführen euch in die Zeit des Mittelalters und bieten ihre Waren an. Lasst euch von den historischen Klängen der Spielleut „Corvus Corax“ mitreißen und bestaunt die tollkühnen Kunststücke und die mitreißende Gaukelei der „Schmierenkomödianten“ und „Opus Furore”.

Zahlreiche Schenken und Tavernen sorgen sich um das leibliche Wohl des Vol­kes und verwöhnen den Gaumen mit deftigen und süßen Speisen. Das Jungvolk kann sich auf dem handbetriebenen Karussell und Riesenrad vergnügen oder sich selbst in der Gauklerschule probieren. Darüber hinaus können sämtliche Museen und Ausstellungen der Zitadelle Spandau (ausgenommen der Fledermauskeller), zu deren Öffnungszeiten besichtigt werden, ohne zusätzlichen Obolus.

  • Zitadelle Spandau Am Juliusturm 64, Spandau, Sa+So 10-22 Uhr, Mo 10–19 Uhr, Kinder VVK 6, Tageskasse 7€, Schüler/Studenten/Gewandete 9/10€, Erwachsene 12/13€, Kinder bis 5 und Ritter in Vollrüstung gratis, online

Zukunft der Logistik

Hier könnt ihr bald mit Robotern spielen. Foto: Imago/imagebroker

Der Logistiksektor bläht sich seit Jahren immer weiter auf, vor allem durch den Konzernriesen Amazon, aber auch kleine Lebensmittellieferanten wie Gorillas. Techbros, quasi Nerds mit V-Ausschnitt und stark reduzierter Bildung, plappern von einer Zukunft, in der Drohnen, Flugtaxis und selbstfahrende Fahrzeuge bald die Hauptvehikel für allerlei Pakete sind. Den Konjunktiv sparen sie sich dabei. Doch wie kann eine realistische Zukunft aussehen? Das Futurium will sie zeigen, veranstaltet dafür einen Mitmachtag, in dem Besucher:innen unter anderem kleine Lieferroboter ausprobiert.

  • Futurium Alexanderufer 2, Mitte, 2.10, 12-17 Uhr, entgeldfrei, weitere Infos hier

Hot Chip

Hot Chips verbinden tanzbare Sounds und profunde Lyrics. Foto: Matilda Hill-Jenkins

Die Briten melden sich mit dem siebenten Album „Freakout/Release“ zurück. Der Titel verweist auf Chics Song „Le Freak“ sowie auf die Pet-Shop-Boys-Platte „Release“. Und ähnlich wie Neil Tenannt und Chris Lowe gelingt es Hot Chip erneut, tanzbare Sounds mit profunden Lyrics zu kombinieren. So handelt die Italo-Disco-Reminiszenz „Broken“ von der Herausforderung, an Depressionen leidende Freunde zu unterstützen. Spielerisch übersetzen die Briten ebenso Funk und 70er-Disco-Sounds in moderne Elektro-Songs.

  • Huxleys Hasenheide 107, Neukölln, Sa 1.10., 20 Uhr, VVK: 42,10 €, weitere Infos und Tickets hier

Blick:wechsel

Blick:wechsel: Ich zeig dir deine Welt. Foto: Debora Ruppert

Flaschen zu sammeln, ist ein Stressjob. Obdachlos und auf einen Rollstuhl angewiesen zu sein, bedeutet ein gefährliches Leben. Neun von Armut betroffenen Menschen mit und ohne Obdach haben während der Pandemie ihren Alltag mit Einwegkameras festgehalten. Die Aufnahmen aus dem Projekt der Fotografin Deborah Ruppert sind nun im Abgeordnetenhaus zu sehen.

  • Berliner Abgeordnetenhaus Niederkirchnerstr. 5, Mitte, Mo–Fr 9–18 Uhr (außer Plenar- und Feiertage), bis 28.10.

Clueso

So ein freundlicher Mann: Clueso. Foto: Christoph Kîstlin

Ein wenig erinnert Clueso an den einen Schulkameraden, der zwar überall dabei war, aber nirgends so richtig dazugehörte. Sympathisch, ja, doch es fehlte was. Vielleicht war’s Charakter, vielleicht Humor. Dasselbe galt für seine Musik. Nicht schlecht, doch auch nicht herausragend – wie Kantinen-Napoli, gelegentlich aber mit gutem Parmesan, wie etwa im Song Chicago. Clueso war lange der König des Mittelmaßkitschs. Doch die Ära dürfte vorbei sein, mittlerweile, so heißt es, habe er einen eigenen Stil entwickelt. Ob das sein neues Album mit originellem Titel „Album“ beweist, ist den Hörer:innen überlassen. Umso schöner ist doch, dass ein Tourstopp dazu die Max Schmeling Halle ist, live sind die Eindrücke sowieso nochmal intensiver. Da können selbst fühligste Schmonzetten für Gänsehautmomente sorgen.

„Hey Leute, ich kann gar nicht in Worte fassen, WIE SEHR wir uns auf diese Tour gefreut haben“, schreibt er an seine Fans. Eine Entschuldigung für ein paar verschobene Termine. Vorfreude konnte sich also stauen, gut für ihn, gut für alle Vertrösteten. Immerhin gibt es viel neues Material. Auf seinen aktuellen Songs finden sich Hip-Hop-Hybrid-Hochkaräter wie KC Rebell, Capital Bra und Bozza. Daneben kollaborierte er mit „Popgrößen“ wie Andreas Bourani. Singsang und Rap, Clueso ist halt überall dabei. In der Max-Schmeling-Halle kann er zeigen, dass er dabei nirgendwo dazugehören muss. Manchmal ist ein eigenes Ding ohnehin besser. Nun gut, ein eigenes Ding mit Band, soll ja auch scheppern. (Tim Kröplin)

  • Max-Schmeling-Halle Falkplatz 1, Prenzlauer Berg, Sa 1.10, 20 Uhr, ausverkauft

Wir verlosen 5×2 Tickets, E-Mail bis 30.9.2022 an: [email protected]; Betreff: Clueso. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen


Multisex im Watergate

Das Watergate ist Kult. Imago Images/Travel-Stock-Image

Wie immer bleibt das Line-Up geheim, doch wer schon mal da war, dürfte wissen: Die Chance, mit einer Multisex daneben zu liegen, ist klein. Der Vibe ist ziemlich ausnahmslos energetisch und sexy, die Musik abwechslungsreich, aber oft vorzüglicher House. Lange war die Multisex im Ohm zu Hause und auch bekannt für ihre einzigartige Deko, die das Ohm mal in einen Dschungel aus Zimmerpflanzen, mal in ein Luftballon-Land verwandelte. Inzwischen ist sie im Watergate zu Hause, einem der traditionsreichsten Berliner Clubs und definitiv auch einer derjenigen mit der besten Aussicht.

  • Watergate Falckensteinstraße 49, Kreuzberg, So 2.10. ab 23.59 Uhr

Diana Goldberg

Diana Goldberg landete einen Hit. Foto: Juliane Haerendel

Es gibt sie noch, die großen Pop-Geschichten von Musiker:innen, die aus dem Nichts auftauchen und die Karriereleiter erklimmen. Die Münchnerin erreichte auf einer großen Streaming-Plattform ohne große Promotion eine siebenstellige Klickzahl. Diana Goldbergs melancholischer Pop erzählt von toxischen Beziehungen und Machtmissbrauch. Ein gutes Beispiel, dass man keine heile Welt vorgaukeln muss, um ein breites Publikum zu erreichen.

  • Monarch Skalitzer Str. 134, Kreuzberg, Mo 3.10., 20 Uhr, VVK 19,40 €, weitere Infos und Tickets hier

Herbstgefühle auf dem Schöneberger Kürbisfest

Fast schon bunter als der Herbst: Das Schöneberger Kürbisfest ist die perfekte Veranstaltung für das erste Oktoberwochenende. Foto: Imago/ Müller-Stauffenberg

Der Herbst ist da, und damit ist die Zeit für Kürbisse gekommen. Auf dem Schöneberger Kürbisfest dreht sich alles um das Gewächs. Am 1. und 2. Oktober werden im Akazienkiez mehr als 10.000 unterschiedliche Kürbisse in jeglicher Form ausgestellt. Am besten besucht man das Schöneberger Kürbisfest mit einem leeren Magen, denn es werden Suppen, Kuchen, Quiches und vieles mehr angeboten.

  • Akazienstraße und Belziger Straße Schöneberg, Kürbisfest am 1. und 2.10., Sa 11-20 Uhr, So 10-20 Uhr, Eintritt frei

Ausgelassen feiern am Tag der Clubkultur

Im Oktober feiert Berlin die Diversität der Clubszene mit zahlreichen Veranstaltungen, zum Beispiel im Aeden. Foto: Luka Godec

Den Tag der Clubkultur feiert Berlin eine ganze Woche lang: vom 3. bis 9. Oktober. Er wurde im Coronajahr 2020 ins Leben gerufen, um den Facettenreichtum und die Diversität der Berliner Clubszene zu unterstreichen. Das Motto der Veranstaltung ist dieses Jahr „Growing Roots – Shaping Spaces“, und das Programm könnte nicht vielfältiger sein. Mehr als 40 Clubs und Kollektive laden die Besucher:innen mit Partys, Konzerten, Lesungen, Diskussionen und vielem mehr dazu ein, sich tief ins Berliner Nachtleben zu stürzen. Alles rund um Ausgehen und Clubs in Berlin findet ihr hier.

  • Tag der Clubkultur 3-9.10, an zahlreichen Standorten, Programm und mehr Infos online

Tag der Deutschen Einheit

Wiedervereinigungszeremonie am Reichstagsgebäude 1990. Am 3. Oktober finden in Berlin einige Veranstaltungen zum Tag der Deutschen Einheit statt. Foto: Imagebroker/Manfred Vollmer

Seit 1990 ist der 3. Oktober der offizielle Tag der Deutschen Einheit. Dieses Jahr fällt der Tag der Deutschen Einheit auf einen Montag – perfekt, um die Wiedervereinigung zu feiern. Das diesjährige Bürgerfest findet im Freistaat Thüringen in Erfurt statt. Berlin bietet seinen Bürger:innen aber trotzdem ein cooles Programm für diesen besonderen Tag. In der Philharmonie werden Konzerte gespielt, das Humboldt Forum bietet eine Virtual-Reality-Ausstellung, und das Museum Europäischer Kulturen feiert einen deutsch-türkischen Kulturtag.

  • Tag der Deutschen Einheit 3.10, Philharmonie, Humboldt Forum und Museum Europäischer Kulturen

Queer Ping Pong im Oyoun

Schon immer war es die queere Szene, die die besten Partys veranstaltet und gefeiert hat – das ist keine besonders steile These. Heteros kamen dann dazu und bereicherten die Nächte bestenfalls. Heute ist die Berliner Clubszene weiblich, queer und nicht-binär wie nie. Die neue Veranstaltung Queer Ping Pong spiegelt das wieder, denn Tischtennis selbst sei queer, sagen die Veranstalterinnen Yeşim Duman und İpek İpekcioglu: Es stehe nahezu jedem Menschen offen, sei kontaktlos und bringe Anfänger:innen wie Pros jede Menge Spaß. Am 8. Oktober stehen im Oyoun ab 13 Uhr vier Platten bereit, dazu gibt’s DJ-Sets von zum Beispiel Gay-Lo & Lesbian Lohan.

  • Oyoun Lucy-Lameck-Straße 32, Neukölln, Sa 8.10. 12-21 Uhr

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