Stadtleben

Berliner Autoren: Imran Ayata

imran_ayatatip: Nennen Sie uns bitte einen guten Satz aus Ihrem Roman??

Imran Ayata: „Ich brauchte kein Zuhause und keine Heimat, aber es war ein schöner Luxus, hier zu leben.“

tip: Das Buch ist eine Liebeserklärung an Berlin. Es handelt von Devrim (deutsch: Revolution), dessen Eltern, türkische Kommunisten, nach der Übersiedlung nach Deutschland im Lotto gewinnen: Wie sieht es hinter der Fassade des coolen Berlins aus??

Ayata: Ich bin Geschichtenerzähler und kein Stadtsoziologe, würde aber sagen: unübersichtlich, widersprüchlich, exzessiv, komisch und gerne etwas weniger identitätsterroristisch.

tip: Warum bringt es Devrim überhaupt nichts, als er einer Frau zuliebe seinen türkischen Wurzeln nachzureisen versucht??

Ayata: Vielleicht läuft seine Suche ins Leere, weil er keine Heimat hat, wie seine große Liebe ihm Glauben machen will. Anderseits: Was tun Menschen nicht alles für die Liebe.

Fragen: Erik Heier

Foto: Baris Guerkan

Imran Ayata: „Mein Name ist Revolution“ Blumenbar, 280 Seiten, 18,90 Ђ (ab Oktober)

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