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Interview

Berliner Suchthelferin über 37 Jahre zwischen Heroin und Hoffnung

Dorothea Michalzik studierte Sozialarbeit in Nordrhein-Westfalen und arbeitet seit 1984 in der Berliner Suchthilfe. Anfangs auf einer Entgiftungsstation in Havelhöhe, dann als Streetworkerin in Schöneberg und knapp zehn Jahre in der Drogennotfallprophylaxe im Kreuzberger Urban-Krankenhaus. Heute berät sie Abhängige, die Ersatzstoffe wie Methadon oder Polamidon erhalten.

Wir sprachen mit Dorothea Michalzik über die Drogenszene in Berlin seit den 1980er-Jahren, Heroinkonsum und die Wirkung von Christiane F., die Veränderung der Therapieangebote, die Frage, wie sie persönlich mit den teilweise tragischen Schicksalen umgeht, mit denen sie tagtäglich konfroniert ist, und was sie sich für die Drogenpolitik in der Zukunft wünscht.

Berliner Suchthilfe: Zur Drogenarbeit gehört auch die Abgabe von sterilem Spritzbesteck an Abhängige. Foto: Imago/Achim Duwentäster/teamwork
Zur Drogenarbeit gehört auch die Abgabe von sterilem Spritzbesteck an Abhängige. Foto: Imago/Achim Duwentäster/Teamwork

tipBerlin Frau Michalzik, Sie arbeiten seit 1984 in der Berliner Suchthilfe. Wie sind Sie dazu gekommen?

Dorothea Michalzik In der Sozialarbeit war das in den frühen 1980er-Jahren ein ganz neues Betätigungsfeld. Mir war schon während des Studiums klar, dass ich entweder in der Kultur oder in der Suchtarbeit arbeiten will. Drogen waren ja überall ein Thema, in der Musik und der Kultur, mich hat das einfach interessiert. 

tipBerlin Haben Sie das Schicksal von Christiane F. und das 1978 erschienene Buch „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ geprägt?

Dorothea Michalzik Nein, das Buch habe ich nie gelesen. Ich habe in Nordrhein-Westfalen studiert und bin danach mit der Transsibirischen Eisenbahn nach China gereist, Berlin kannte ich bis dahin gar nicht. Auf dem Rückweg bin ich 1984 mit der Bahn am Bahnhof Zoo angekommen und da war mir klar, ich will etwas in der Drogenarbeit machen. Entweder in Berlin, Hamburg oder Frankfurt. Und dann bin ich aus dem Zug gestiegen, zur Telefonzelle gegangen, habe beim Antidrogenverein angerufen und konnte sofort anfangen. So bin ich erst einmal auf der Entgiftungsstation in Havelhöhe gelandet.

„Da gab es Trauben von Menschen, manchmal 400 oder 500 Leute, die fast alle Heroin konsumiert haben“

tipBerlin Und wie ging es dann weiter?

Dorothea Michalzik Ab 1985 begann ich, in der Drogenberatung in Schöneberg zu arbeiten. Am Anfang kamen noch nicht so viele Leute zu uns, also sind wir rausgegangen und haben Streetwork gemacht. Wir sind dann zum Nollendorfplatz oder zur Kurfürstenstraße. Da gab es Trauben von Menschen, manchmal 400 oder 500 Leute, die fast alle Heroin konsumiert haben. Die trafen sich dort, quatschten, warteten auf irgendetwas. Das gibt es heute in Berlin in der Dimension nicht mal mehr am Kottbusser Tor.

Berliner Suchthilfe: Die Gegend um die Kurfürsten- und Potsdamer Straße war schon in den 1980er-Jahren ein Treffpunkt der Drogenszene in Berlin. Foto: Imago/Rolf Kremming
Die Gegend um die Kurfürsten- und Potsdamer Straße war schon in den 1980er-Jahren ein Treffpunkt der Drogenszene in Berlin. Foto: Imago/Rolf Kremming

tipBerlin Wie sind Sie dann vorgegangen, wie sah Ihr typischer Arbeitstag aus? 

Dorothea Michalzik Wir sind auf die Leute zugegangen, hatten Flyer dabei, machten Beratungsangebote. Später haben wir auch Spritzen und Kondome ausgeben, um das Infektionsrisiko von Hepatitis C und Aids zu minimieren. Aber es ging vor allem darum, mit den Drogensüchtigen in Kontakt zu kommen. Die Szene, das waren alles junge Menschen. Die wollten sich alle dämpfen, wegbeamen. Und in Berlin war es offensichtlich, wo man sich trifft: Wenn man Drogen nahm, ging man zum Zoo, nach Kreuzberg oder eben nach Schöneberg. Es war viel sichtbarer damals.

tipBerlin Wie haben die Drogensüchtigen auf Ihre Angebote reagiert?

Dorothea Michalzik Wir waren nicht aufdringlich, sondern standen da erstmal rum und guckten, wo vielleicht nur ein oder zwei alleine sind, damit man von einer größeren Gruppe nicht gleich ausgelacht wurde, und dann kam man ins Gespräch. Man fragte, wie es denen so geht, was sie so machen und dann sagten wir, dass wenn sie Probleme hätten, könnten sie in die Beratungsstelle kommen. Dass wir sie dort unterstützen könnten und es Therapiemöglichkeiten gäbe.

tipBerlin Hatten Sie damit Erfolg?

Dorothea Michalzik Nicht immer natürlich. Wer nicht mit uns sprechen wollte, den haben wir in Ruhe gelassen. Aber es kamen Leute zu uns. Für die Frauen gab es ja schon schnell andere Hilfen, zum Beispiel den Frauentreff Olga, ein niedrigschwelliges Angebot für Prostituierte und Drogensüchtige, diesen gibt es immer noch. 

Neu war damals die Drogennotfallprophylaxe im Urbankrankenhaus

tipBerlin Wie hat sich die Drogenhilfe in Berlin anfangs entwickelt?

Dorothea Michalzik Es gab ja schon Synanon, dann entstanden solche Projekte wie Olga und auch die Beratungsstellen wie unsere (Psychosoziale Betreuung für Substituierte in der Genthiner Straße in Schöneberg, Anm. d. Red.). Der Drogennotdienst wurde gegründet und ist nach wie vor eine wichtige Anlaufstelle in Berlin. Neu war damals die Drogennotfallprophylaxe im Urban-Krankenhaus in Kreuzberg, dort habe ich dann fast zehn Jahre lang gearbeitet. 

tipBerlin Weshalb war die Drogennotfallprophylaxe wichtig?

Dorothea Michalzik Es gab damals viele Abhängige, die eine Überdosis hatten. Diese Drogenabhängigen wurden oft im Gebüsch oder auf öffentlichen Toiletten gefunden. Sie wurden im Krankenhaus über die Rettungsstelle kurz mit Narcanti behandelt und wiedergeholt und danach wurden sie entlassen. Mit diesem Mittel kann man zwar die Drogenabhängigen retten, aber sie wurden auch schnell wieder entzügig, so dass sie nach der Entlassung wieder Drogen konsumierten und erneut eine Überdosis hatten und danach oft starben. 

Aus dem Grund hat man im Urban-Krankenhaus Stellen geschaffen und so entstand die Drogennotfallprophylaxe. Wer also mit einer Überdosis ins Urban eingeliefert wurde, hat vor der Entlassung ein Gespräch mit uns bekommen. Wir klärten auf und machten Hilfsangebote.

Das Urbankrankenhaus in Kreuzberg führte in den 1980er-Jahren die Drogennotfallprophylaxe ein. Foto: Imago/Schöning
Das Urbankrankenhaus in Kreuzberg führte in den 1980er-Jahren die Drogennotfallprophylaxe ein. Foto: Imago/Schöning

tipBerlin Ist das Ziel Ihrer Arbeit, die Leute von der Droge wegzuholen oder eher ihre Lebensbedingungen zu verbessern?

Dorothea Michalzik Erst einmal muss man den Menschen motivieren und eine Veränderungsbereitschaft bewirken und die Absicht, von der Droge wegzukommen, zu stärken. Im Krankenhaus war das an sich ein guter Ort, um jemanden aus der Sucht zu holen. Denn die Drogenabhängigen waren ja schon im Krankenhaus und es ging ihnen schlecht. Wenn man gesagt hat, hier gibt es eine Entgiftungsstation, da könnt ihr direkt ganz ohne Bürokratie hingehen, das war ein guter Ansatz. Neben dem Suchtansatz ist es grundsätzlich auch wichtig, die unmittelbare Lebenssituation zu verbessern, zum Beispiel die Beseitigung der Obdachlosigkeit, um nur ein Problem zu benennen. 

tipBerlin Blieben die Leute dann clean?

Dorothea Michalzik Sucht ist ein chronischer Prozess, wie andere Krankheiten auch, Diabetes oder psychische Erkrankungen. Das heißt, wenn ich zwei Tage clean bin, ist das erst einmal der Beginn und selbst wenn man rückfällig wird, erinnert man sich, dass man es zwei Tage ohne Drogen geschafft hat. Sucht ist eine chronische Erkrankung, wo man mit Rückfällen arbeitet.

Früher gab es nur schwarz oder weiß: Entweder clean oder drauf sein

tipBerlin Das hat man vorher anders gesehen?

Dorothea Michalzik Früher gab es nur Schwarz oder Weiß. Entweder clean oder drauf sein – und so waren auch die Therapieeinrichtungen. Heute arbeitet man mit Rückfällen, substitutionsgestützt, etwa bei Klienten, die vielleicht ohne Heroin gar nicht leben könnten. Und man fliegt heute bei einem Rückfall auch nicht sofort aus einer Therapie raus, wie das früher war. Da musste man seine ganzen Szenesachen abgeben, die Piercings mussten raus, es hieß, die Person muss „gebrochen“ werden. Wer sich nicht an die Therapie-Regeln hielt, wurde massiv bestraft. Das gibt es heute alles nicht mehr.

Spritzenautomat mit Einwegspritzen für Drogensüchtige am Bahnhof Zoo. Foto: Imago/Müller-Stauffenberg
Spritzenautomat mit Einwegspritzen für Drogensüchtige am Bahnhof Zoo. Foto: Imago/Müller-Stauffenberg

tipBerlin Wie hat sich die Drogenhilfe insgesamt in Berlin verändert?

Dorothea Michalzik Die hat sich erst einmal professionalisiert. Man hat sich anfangs noch geduzt, sich mit dem Klienten ein stückweit verbunden gefühlt. Wir hatten keine Akten, keine Computer, die Polizei stand draußen vor der Beratungsstelle und hat geschaut, wer rein und raus geht. Es war alles viel kriminalisierter. Heute gibt es Gesetze. Es ist geregelt, dass die Polizei unsere Arbeit nicht behindern darf und wir haben ein Zeugnisverweigerungsrecht. Die Abhängigen können sich auch für eine Therapie entscheiden statt eine Strafe „abzusitzen“. 

Es gab dann Arbeitskreise mit der Justiz und den Beratungsstellen und den Therapieeinrichtungen, und auch im niedrigschwelligen Bereich. Zum Beispiel wurde das Strass gegründet, ein Café in der Yorckstraße, wo Drogensüchtige sich aufhalten konnten und niedrigschwellige Hilfen angeboten wurden. Auch ein Spritzentausch konnte dort stattfinden. Heute gibt es auch online Angebote und in den Clubs gibt es Sozialarbeiter, die aufklären.

Heroin wird nach wie vor konsumiert

tipBerlin Die Drogenszene in Berlin, zumindest die offene Heroinszene, ist kleiner geworden. Würden Sie sagen, dass die Berliner Suchthilfe ein Erfolgsmodell ist?

Dorothea Michalzik Heroin wird nach wie vor konsumiert, aber der Trend geht eher zu den schnellen Drogen, die etwa in den Clubs populär sind. Wer aber genau guckt, sieht noch die Leute, die in den U-Bahnhöfen rumstehen. Das Dealen läuft übers Handy. Es ist alles verdeckter als früher. Neue Drogen sind dazu gekommen und man kann sich alles auch „per Taxi“ nach Hause bestellen. Insgesamt hat das Hilfesystem auf neue Drogen und anderes Klientel reagiert und die Suchtarbeit verändert sich dadurch ständig. 

tipBerlin Gilt das auch für Ihre Arbeit?

Dorothea Michalzik Ich arbeite seit Jahren in der Substitutionsarbeit, also mit Abhängigen, die statt Heroin einen Ersatzstoff wie Methadon oder Polamidon erhalten und diese Personen sind in der Regel älter. Aber ich habe schon Klienten, die in der Zeit von Christiane F. angefangen haben, Drogen zu nehmen und damals von der Geschichte auch fasziniert waren.

Berliner Suchthilfe: Szene aus dem Film "Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" (1981). Foto: Imago/United Archives
Szene aus dem Film „Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ (1981). Foto: Imago/United Archives

tipBerlin Es gibt den Vorwurf, dass „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ Heroin auch popularisiert hat.

Dorothea Michalzik Ja, das stimmt auch zum Teil. Viele Leute sind ja damals in den 1970er- und 1980er-Jahren auch ins Sound gegangen, das war diese Diskothek in der Genthiner Straße, in die auch Christiane F. gegangen ist, und sind da gar nicht mehr rausgekommen. Da wurde im großen Stil konsumiert, auf den Toiletten oder im Hauseingang. Das ist ja in den Berliner Clubs heute nicht anders, wobei Heroin vermutlich eine sehr geringere Rolle spielt.

tipBerlin Wenn Sie auf die bald 40 Jahre Ihrer Arbeit in der Suchthilfe zurückdenken, haben Sie da bestimmte Erinnerungen im Kopf, die Sie besonders aufgewühlt oder auch mit Sinn erfüllt haben?

Dorothea Michalzik Erschüttert haben mich auf jeden Fall gleich am Anfang die ersten direkten Drogenfälle auf der Entgiftungsstation, wo ich 1984 war und nach einem halben Jahr erst einmal aufgehört und dann in der Psychiatrie gearbeitet habe. Aber eigentlich bewegt mich jedes Schicksal, jede Geschichte ist einmalig. Aber ich muss immer wieder an ein Mädchen denken, das ich Anfang 1985 betreut habe. 

Sie hat ihren Weg gemeistert, nimmt keine Drogen mehr

tipBerlin Wer war sie?

Dorothea Michalzik Eine Punkerin, sie war vielleicht 15, ging anschaffen, konsumierte Drogen und lebte viel auf der Straße, da in ihrer Familie Gewalt und sexuelle Übergriffe an der Tagesordnung waren. Mit Hilfe vom Jugendamt konnte sie aus der Familie genommen werden und zog in eine Jugend-WG. Später ging sie ganz aus Berlin weg, um sich der Familie zu entziehen. Sie hat ihren Weg gemeistert, nimmt keine Drogen mehr und geht arbeiten. Jetzt ist sie um die 50, meldet sich bis heute gelegentlich bei mir und bedankt sich für meine Unterstützung. Albträume hat sie bis heute, aber sie weiß sich zu helfen und holt sich Beistand in einer ambulanten Therapie.

tipBerlin Wie gehen Sie mit solchen Geschichten persönlich um?

Dorothea Michalzik Wir haben ein gutes Team und regelmäßig Supervision, davon wird man auch getragen. Ansonsten muss man geerdet sein und für einen guten Ausgleich sorgen. Ans Aufhören dachte ich eigentlich nur ganz am Anfang, als jemand, den ich gut kannte, gestorben ist. Man muss immer wieder sich selbst, aber auch den Klienten klar machen, dass jeder Konsum ein Stück dem Tod entgegengeht und es kann jedes Mal, wirklich jedes Mal, schiefgehen. 

tipBerlin Denken Sie, dass die Legalisierung von Drogen die Drogenproblematik entschärfen könnte, etwa weil dann das Dealen in den Parks oder die Beschaffungskriminalität weniger würden?

Leere Bierflaschen neben einem Obdachlosen, der auf einer Sitzbank an einem Berliner U-Bahnhof schläft. Foto: Imago/Schöning
Leere Bierflaschen neben einem Obdachlosen, der auf einer Sitzbank an einem Berliner U-Bahnhof schläft. Foto: Imago/Schöning

Dorothea Michalzik Die weitverbreitetste Droge in Deutschland ist nach wie vor Alkohol und die ist legal. Bei übermäßigem Konsum kann Alkohol die eigene Persönlichkeit, Beziehungen und Familien kaputt machen und verursacht gesamtgesellschaftlich etliche Kosten. Ich persönlich befürworte eine Entkriminalisierung von Cannabis, was ausdrücklich keine generelle Freigabe von Cannabis noch von anderen Drogen bedeutet. Ein Grundbedürfnis nach „Rausch“ wird es immer geben, das liegt wahrscheinlich in der Natur des Menschen, aber ansonsten plädiere ich für eine zufriedene Gesellschaft mit entspannten Familien, die Zeit füreinander haben und auch etwas miteinander machen.

tipBerlin Zum Abschluss: Wenn Sie sich etwas für die Suchtarbeit und Drogenpolitik in der Zukunft wünschen dürften, was wäre das?

Dorothea Michalzik Die Suchtprävention könnte weiter ausgebaut werden. Man braucht mehr gut ausgebildete Erzieher und Lehrer, die das Thema Suchtprävention im Auge haben. Dadurch könnte bei Problemen in den Familien schneller interveniert werden. Ebenso wichtig sind spezielle Fortbildungen für medizinisches Personal. Es sollten nicht nur sekundäre Krankheiten und Symptome behandelt werden, etwa ein Sturz oder ein Autounfall, sondern auch die primären Krankheiten, wie etwa die Drogen- oder Alkoholsucht, die dahinterstecken könnten. Insgesamt wünsche ich mir weniger Bürokratie in der Suchtarbeit und dass alle, die eine Entgiftung machen wollen, das auch unkompliziert und schnell tun können.


Wenn Sie selbst Drogenprobleme haben oder hilfebedürftige Menschen kennen, können Sie sich an den Notdienst für Suchtmittelgefährdete und -abhängige wenden. Telefonnummer: (030) 192 37, weitere Informationen zu den Angeboten und Programmen befinden sich auf der Webseite www.drogennotdienst.de


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