Stadtleben

Berlins historische Mitte muss warten

Rotes_RathausEinige sichergeglaubte Kulturprojekte werden in Berlin vorerst nicht verwirklicht. Wie die „Berliner Zeitung“ berichtet, hat der Regierende Bürgermeister und Kultursenator Klaus Wowereit (SPD) zum Beispiel die Erweiterung des Märkischen Museums bis auf weiteres ausgesetzt. Vor drei Jahren war in einem Wettbewerb über das Projekt entschieden worden. Zudem wird es nun auch keine Gelder für das archäologische Zentrums am Petriplatz geben.

Schuld sei die „Schuldenbremse“, heißt es aus der Senatskulturverwaltung. Berlin muss bis zum Jahr 2020 sein Haushaltsdefizit abbauen und darf neue Schulden allenfalls zur Dämpfung von Konjunktureinbrüchen aufnehmen.

Besonders bemerkenswert ist die Aufgabe der Pläne für das archäologische Zentrum am Petriplatz, denn die Stadt hätte dafür lediglich 1,4 Millionen Euro aufbringen müssen, wie die „Berliner Zeitung“ weiter berichtet. Ein vergleichsweise kleiner Betrag, denn die Europäische Union und der Bund hätten mit 15 Millionen den allergrößten Teil übernommen. Nun verfallen viele Millionen zweckgebundener Subventionen von EU und Bund.

Mehr über Cookies erfahren