Stadtleben

Bürgerpark Pankow

Bürgerpark PankowHeute zeugen von seiner ur­sprüng­lichen Schönheit zwar immer noch das pompöse Eingangstor und einige Ruinen, seine jetzige Form aber, hat der Bürgerpark erst nach dem Umbau in den Jahren zwischen 1965 und 1967 erhalten.

Prägend für die weitläufige Anlage ist das kleine Flüsschen Panke, das sich durch den ganzen Park schlängelt. Darüber führen mehrere kleine Brücken, die die weiträumigen Wiesenflächen miteinander verbinden. Der Bürgerpark ist außerdem Teil des Panke-Wanderweges, der vom Schiffbauerdamm in Mitte bis zur Quelle nach Bernau führt. Der südliche Teil der Anlage ist leicht hügelig und beherbergt ein Tiergehege mit Bergziegen. In den umliegenden Volieren sind Fasane und Pfauen.

Im Rosengarten Strauch- und Minirosen, Teehybriden oder Klet­ter­rosen. Auf verschlungenen Wegen gelangt man bei einem Spaziergang zum Musikpavillon, der in den Sommermonaten regelmäßig Veranstaltungen bietet. Eine Besonderheit stellt der Baumbestand des Parks dar mit seinen alten Eichen und Buchen, einige sogar 150 Jahre alt, und diversen Exoten wie Tulpen- oder Maulbeerbäumen. Eine Roteiche und eine Rotbuche sind wegen ihrer Schönheit sogar als Naturdenkmale ausgewiesen. Etwas versteckt liegt im Südwesten der Kinderbauernhof „Pinke-Panke“, auf dem sich Kinder austoben und am Landleben mitten in der Stadt versuchen.


Text:
Martin Daßinnies

Grillen: Nicht möglich

Spiel & Sport: Volleyballanlage und ein großer Spielplatz mit Kletterschiff

Gastronomie: Café Rosenstein. Das Ausflugscafé ist nach dem Brand im letzten Sommer wieder geöffnet

Schönster Platz: Direkt an der Panke lässt es sich ungestört faulenzen, da sich das Gros der Besucher auf den großen
Freiflächen tummelt

Sauberkei: Der Park ist sehr sauber und selbst auf den Liegewiesen findet sich nur wenig Müll

Besser nicht: Der Weg von der Wollankstraße in den Park ist beschwerlich, nicht selten muss man im Sommer an Gruppen von Betrunkenen vorbeilaufen. Lieber den südlichen Eingang mit seinem historischen Tor benutzen

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