Stadtleben

Cabuwazi ist gefährdet

Foto Mathias KrügerEtwa 150 Kinder kommen in der Woche in das Zirkuszelt in Treptow, um Jonglieren oder Seiltanz zu lernen. Die vier Standorte des Kinderzirkus leisten wichtige sozialpädagogische Arbeit. Das findet auch der Bezirk Treptow. Trotzdem ist es nicht sicher, ob Cabuwazi das Zelt an der Bouchйstraße stehen lassen kann, denn das Gelände ist vom Bundesvermögensamt an einen Investor verkauft worden, der dort einen Supermarkt bauen will. Der Bebauungsplan des Senats sieht dort aber Wohnhäuser vor.

Der Investor würde den Zirkus weiter arbeiten lassen, wenn er seinen Supermarkt bauen darf. „Der Bezirk darf sich nicht erpressen lassen“, findet der Geschäftsführer von Cabuwazi Klaus Mennert. „Natürlich wollen wir hier bleiben“, aber auch eine bezirkseigene Alternativfläche im Kiez wäre für ihn okay. Mennert erwartet eine Lösung bis zum Jahresende.


Text: Laura Ewert

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