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Christian Komm über sein mobiles DJ-Mischpult

Christian_kommtip: Sie haben den Pokketmixer erfunden. Was ist das??

Christian Komm: Das ist ein kleines DJ-Mischpult, das keinen Strom benötigt – was auch die wesentliche Erfindung ist. DJ-Mischpulte selber sind ein alter Hut, der Pokketmixer hingegen ist eine vereinfachte Version, eine Art mobiles Easy-DJ-Mischpult. Es gibt nur zwei Eingänge, in die man alle Geräte anschließen kann, die einen Kopfhörer-Ausgang haben. Etwa einen MP3-Player, ein Smartphone oder Notebook. Und es gibt zwei Ausgänge: Einen für den Kopfhörer. Und einen für die HiFi-Anlage oder den Ghettoblaster.

tip: Wer braucht den Pokketmixer??

Komm: Alle Leute, die gerne feiern. Der Pokketmixer ist klein, man kann ihn ständig mitführen. Und wenn, wie in Berlin sehr oft, sich spontan eine Party entwickelt, kann man die MP3-Player-Musik der Anwesenden einfach miteinander mixen.  Man kann richtig Party machen.

tip: Warum wurde Ihr Gerät dann von anderen nicht schon vorher erfunden??

Komm: Das wäre über kurz oder lang wohl auch passiert. Denn die mobilen Geräte, die der Pokketmixer miteinander verbindet, MP3-Player, Smartphones und so weiter, sind in der Gruppe der 15- bis 40-Jährigen sehr verbreitet. Und eine Stereo-Anlage oder einen Ghettoblaster hat auch jeder. Doch diese Erfindung habe nun einmal ich gemacht – und mir auch patentieren lassen.

tip: Was haben Sie zuvor schon alles erfunden??

Komm: Nichts. Die Idee zum Pokketmixer war bei einer Autofahrt entstanden, wo mehrere Mitfahrer über die Automusikanlage ihre iPod-Songs abspielen wollten. Mit einem kleinen DJ-Mischpult, das keine eigene Stromversorgung braucht, wäre das viel besser gegangen. Ich dachte, dass es so etwas bereits gibt und habe danach im Internet gesucht. Aber so ein Gerät gab es noch nicht. Also habe ich das mobile DJ-Mischpult selbst entwickelt. Der Pokketmixer wird in einer kleinen Manufaktur in Berlin gebaut und ist seit zweieinhalb Monaten auf dem Markt.

Interview: Eva Apraku

Foto: Harry Schnittger

www.pokket.eu

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