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„Der Ruf des Weddings“ auf dem Leopoldplatz

club_realNieselregen und Windböen. Nicht das beste Wetter für die Eröffnung einer Outdoor-Kunstaktion. Vor allem, wenn es um Laternen geht. Dennoch fand sich eine kleine Schar Weddinger Anwohner kürzlich auf dem Leopoldplatz ein. „Der Ruf des Weddings“ ist eine Aktion des Quartiersmanagements und der Künstlergruppe Club Real. Die Künstler haben insgesamt 75 Anwohner des Leopoldplatzes fotografiert, während diese laut im Tarzan-Stil „Wedding“ riefen. Anschließend spannten sie die Fotos auf Laternen.

Zu Club Real gehören Thomas Hauck, Marianne Ramsay-Sonneck und Georg Reinhard, alles gebürtige Wiener. Sie machen seit elf Jahren Kunst im öffentlichen Raum. So waren sie 2005 an der Installation eines künstlichen Berges im Palast der Republik beteiligt. Nun beleuchten die Laternen in Wedding den sonst so düsteren Weg entlang der Nazarethkirchstraße. Den Kiez zusammen mit Künstlern erhellen ist dabei ein besonderes Anliegen des Quartiersmanagements Pankstraße. Bereits im Dezember hatte die Kunstgruppe Lichtpiraten leuchtende Gemälde auf graue Gemäuer des Weddings projiziert. Am Leopoldplatz baumeln die Bilder der alten und jungen Anwohner nun bis Ende Februar in einer Lampiongalerie in den Baumkronen. Bei jedem Wetter.

Text: Antje Binder

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