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Die 100 peinlichsten Berliner – Teil 2

Randfigur Rolf Scheider
scheider_rolfEx-„Topmodel“-Juror
Rolf Scheider wirkt nach seinem Weggang nur noch wie ein überkandidelter Versicherungsmakler nach einer Typberatung im Salon Chantal. In die Bedeutungsarmut abgetaucht, schleicht „Rolfe“ nicht nur über jeden roten Teppich, der nicht bei drei zusammengerollt wird, sondern wirkt als Spielteilnehmer in Formaten mit, die „Der Bastelkönig“ heißen oder „Die Alm“. Nur, um dort erneut rauszufliegen. Um es mit den Worten dieses Masochisten zu sagen: „Ein absolutes No-Go!“ (Foto: Andrи C. Hercher)

Premium-Redakteur Max Dax
Max_DaxEs behauptet ja niemand, dass der ehemalige „Spex“-Chef seinen neuen Job als Chefredakteur des Telekom-Magazins „Electronic Beats“ schlecht macht. Dass er die Auftragskommunikation für einen DAX-Konzern bei jeder Gelegenheit zur Zukunft des Journalismus verklärt und seine
Imagebroschüre sogar mit dem „New Yorker“ vergleicht, zeugt dann aber doch von einem etwas verzerrten Selbstbild. Anders, als er denkt, gehört auch nicht sonderlich viel Mut dazu, bei seinem Bar-Abend im .HBC für drei Gäste elektro-akustische Platten aufzulegen. (Foto: Harry Schnitger)

Repetitor Mario Barth
barth_marioMario Barth hat eine Kunstform daraus gemacht, mit den immer gleichen, immer abgeschmackteren Witzchen über Geschlechterklischees abzukassieren: Nach „Männer sind Schweine, Frauen aber auch“, „Männer sind primitiv, aber glücklich!“, „Männer sind peinlich, Frauen manchmal auch!“ wird das auch 2012 kein Ende haben. Da heißt es nämlich: „Männer sind schuld, sagen die Frauen“. Mario Barth und sein Publikum sind schuld, sagen wir. Immerhin: größer wird dieses nicht mehr. 2011 mussten schon massenweise Tickets auf Groupon verhökert werden, um die Hallen und Stadien vollzukriegen. Und seine TV-Quoten waren auf Sinkflug. (Foto: Josef Fischnaller)

Pfefferspray-Polizei
pfefferspray
Der Polizeieinsatz beim Kreuzberger Myfest, bei dem Polizisten großzügig Pfefferspray einsetzten, traf nicht nur gebeutelte Besucher, sondern auch Kollegen, die in Zivil in der Menge waren. Zwei scharf malträtierte Beamte stellten Strafanzeige gegen die Kollegen einer anderen Einsatzhundertschaft wegen „Körperverletzung im Amt“, wie die Berliner Polizei nach dem Einsatz mitteilte. Schmerz lass nach.

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91 weitere peinliche Berliner – und natürlich die Nummer Eins unserer Liste – finden sie in der aktuellen tip-Ausgabe 01/2012.

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