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Die peinlichsten Berliner: Hartmut Mehdorn

mehdornEr rückte nicht ab von seinem Vorhaben, mit der Bahn an die Börse zu gehen. Jede Kritik daran prallte an ihm ab, obwohl schon ein Blick nach Großbritannien gereicht hätte, um zu erkennen, was die Privatisierung des Schienenverkehrs für Folgen hat: marode Gleisanlagen, Tarif-Wirrwarr, Verspätungshorror. Der gute Mann hat es aber auch schwer. Erst verliert er den Kampf gegen die Gewerkschaft der Lokomotivführer, dann muss er seinen Kopf hinhalten für entgleiste Züge, gebrochene Achsen und Verspätungen ohne Ende. Zu Hause bei seiner Spielzeugeisenbahn wäre das bestimmt nicht passiert!

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