Stadtleben

Die peinlichsten Berliner: Lucy Redler

Lucy RedlerDie Organisationen, für die Redler ihr Gesicht hergibt, wechseln dabei recht häufig: attac, WASG, BASG. Fes­tes Mitglied ist die bekennende Trotzkistin bei der Sozialistischen Alternative (SAV), einer linken Kaderschmiede mit rund 400 Mitgliedern, die vom Verfassungsschutz als linksextre­mis­tisch eingestuft wird. Auch in ihrer neuen Partei, Die Linke, sind die Methoden der SAV umstritten. Der SAV wird unterstellt, sie würde die Politiksoldaten in verschiedene Organisationen schicken, um deren Ausrichtung von innen zu verändern. Vielleicht erklärt das auch, warum Frau Redler in diesem Jahr so medienwirksam ihre Mitgliedschaft in der Linkspartei erstritt. Blamabel, denn vorher hatte sie als Spitzenkandidatin der WASG noch gegen die Politik der PDS und gegen eine Fusion der beiden Parteien gewettert. Wann immer man den Linken ein Bein stellen will, sollte man der Roten Lucy eine Plattform geben. Allein das erklärt wohl auch, warum alle anderen ihr so oft zuhören.

Foto: Max Lautenschläger/BLZ 

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