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Die peinlichsten Berliner: Martin Semmelrogge

Semmelrogge_by_POPEYE_BartillaNach dem Durchbruch in Petersens „Boot“ ging es für Martin Semmelrogge ein paar Partys später in den Knast: 37 Monate wegen Fahrens ohne Führerschein, dafür mit Alkohol. Statt ins Dschungelcamp ging Jeansweste Semmelrogge danach lieber als Erzähler in die sowieso schon unsägliche Neuinszenierung der „Rocky Horror Show„. Dort protzte der Kleindarsteller (1,68 Meter) erst in bester Ich-war-schon-immer-dabei-Manier streberhaft mit seiner Straps-Vorliebe, um sich dann – berlinernd, wie es sich für einen Exil-Schwaben gehört – durchs Stück zu quälen. Trotz Strickjacke wirkte dieser Jar Jar Binks der Musicalszene dabei immer noch so prollig wie sein Mofa-Gangster in den „Vorstadtkrokodilen„.

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