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Die Sprache des Geldes im Kommunikationsmuseum

Wer das Wort „Geld“ bei Google eingibt, erhält 73.700.000 Ergebnisse. Das sind sechs Millionen Treffer mehr, als man mit dem Wort „Liebe“ erzielt. Eines ist somit sicher: Geld bestimmt unser Dasein sehr viel mehr, als idealistische Seelen wahrhaben möchten. Über den Handel führt Geld zusammen, je nach Menge und Währung kann es auch über persönliches Prestige entscheiden, wie etwa Besitzer von D-Mark-Noten einst in der DDR erfahren konnten. In der neuesten Ausstellung „Die Sprache des Geldes“ geht das Museum für Kommunikation der Frage nach, welche Bedeutung das Geld neben seiner Funktion als reines Zahlungsmittel sonst noch hat. Außerdem wird anhand eines Modellmarktplatzes untersucht, wie früher der Handel ohne Geld aussah. Wer sich schließlich einmal wie ein allgewaltiger Potentat fühlen will, der kann sich in der Ausstellung sogar eine Geldnote mit dem eigenen Konterfei ausdrucken lassen. Ganz so, wie es Tyrannen а la Saddam Hussein oder Joseph-Dйsirй
Mobutu üblicherweise zu tun pflegten.

Text: she

Die Sprache des Geldes
im Museum für Kommunikation, Leipziger Straße 16, Mitte, www.museumsstiftung.de,
Eintritt: 3/1,50 Ђ, Di 9-20 Uhr,
25.9.09 bis 14.2.2010, Mi-Fr 9-17 Uhr, Sa, So + Feiert. 10-18 Uhr

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