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Englisch lernen außerhalb der Schule!? Diese Gründe sprechen dafür und so funktioniert’s

Die alte Annahme “was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr”, muss vom Tisch, denn die Idee, dass das, was nicht in der Schule gelernt wird, auch außerhalb nicht funktioniert, ist wahrlich ein alter Hut. Stattdessen stehen die Zeichen heute auf „lebenslanges Lernen“. Warum es beispielsweise sinnvoll sein könnte, Englisch außerhalb der Schulzeit zu erlernen und wofür man eben dieses Wissen einsetzen kann, zeigt dieser Ratgeber.

Englisch gehört mittlerweile zur Grundausstattung. Bereits im Kindergartenalter wird das spielerische Erlernen der Sprache angeboten, spätestens in der Schule ist Englisch für viele Jahre Pflicht. Doch was, wenn es während der Schulzeit nicht mit dem Sprachenerwerb funktioniert hat?
Foto: unspash.com © Thought Catalog (CC0 Public Domain)

Wer kann von Fremdsprachenkenntnissen profitieren?

Sicherlich sind es all diejenigen, die auf der Suche nach einer neuen Anstellung sind. Fremdsprachenkenntnisse machen sich in der Bewerbung immer gut. In einem Lebenslauf oder einem Qualifikationsverzeichnis gehört Englisch zum Must-have. Weitere Fremdsprachen sind – je nach Branche und Beruf – wünschenswert. Welchen Kenntnisstand der Bewerber haben sollte, das gibt das Unternehmen meist direkt in der Stellenanzeige mit an. Wenn eben dort geschrieben steht, dass „verhandlungssicheres Englisch“ erwartet wird, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass auch in englischer Sprache versiert interagiert werden muss.

Doch es gibt auch einen Grund, warum so mancher „Alt-Berliner“ sich noch einmal aufraffen sollte, um Englisch zu pauken. Es ist der Berufswunsch „Stadtführer“, den viele Heimatverbundene hegen und, der nicht nur Stadtkenntnisse erfordert. Mit Blick auf die 1.887.418 Übernachtungen, die Berlin im Jahr 2017 verzeichnet hat, und die 805.847 Gäste, die in die Stadt gereist sind, zeigt sich schnell, warum der Erwerb von Fremdsprachenkenntnissen für künftige Stadtführer essentiell wichtig sein könnte. Es liegt vor allem an der Aufteilung der Gäste, die nicht nur aus Deutschland stammen. 521.222 stammen aus Deutschland, 284.625 aus dem Ausland. Der Großteil reist aus dem europäischen Ausland an. Doch auch Gäste aus Amerika (30.929) und Asien (26.615) werden in der Hauptstadt begrüßt.

Wer als Stadtführer Touristen durch Berlin führen möchte, braucht zumindest Englischkenntnisse.
Foto: pixabay.com © johannesalberts (CC0 Public Domain)

Abbildung 2: Wer als Stadtführer Touristen durch Berlin führen möchte, braucht zumindest Englischkenntnisse.

Englisch gehört zum Standard. Doch wie soll außerhalb der Schule gelernt werden?

Es gibt heutzutage unzählig viele Optionen, um sich der englischen Sprache zu ermächtigen. Ein Privatlehrer (möglichst ein Muttersprachler), der regelmäßig zu Besuch kommt, um die Geheimnisse der englischen Sprache zu vermitteln, ist dabei wohl die luxuriöseste Variante, wenngleich es nicht nur auf das Be-schulen ankommt, sondern auch darum, wie – in Eigenregie – mit der fremden Sprache umgegangen wird. Zu den klassischsten, althergebrachten Vermittlungsformen gehört der Besuch der Abendschule. Doch auch hier kommt es darauf an, wie dann – nach der Schule – das Gelernte eingeübt wird. Spezielle Schulformen, sogenannte Sprachschulen, gibt es sowohl in Berlin, als auch in der Ferne. Wer beispielsweise Interesse an einem Englisch-Crash-Kurs hat, kann eben diesen in der Hauptstadt absolvieren, oder an einer Sprachschule im Ausland. Aber Achtung: Eine Sprachreise hat – vor allem im Lebenslauf – häufig einen faden Beigeschmack. Nur allzu oft stehen Bewerber damit im Verdacht, den Urlaub in der Ferne zum „Bildungsurlaub“ deklarieren zu wollen.

 

Die modernste Variante ist das Englischlernen in Eigenregie, gestützt von modernster Technik. Die Vorteile dieser Lernvariante wie sie beispielsweise bei Babbel genutzt werden kann, könnten umfangreicher nicht sein:

  • Der Englisch-Tutor in Gestalt von Computer, Laptop oder App ist vor allem eins: immer verfügbar. Keiner muss dafür den Weg zur Abendschule nehmen oder sich für den Besuch des Privatlehrers richten. Ganz egal auf wie vielen Endgeräten das Produkt installiert wird, die Sync-Funktion ermöglicht es jedem Lernwilligen, überall den Lernfortschritt zu dokumentieren.
  • Verfügbar sind verschiedene Lektionen, die nicht nur online zu trainieren sind, sondern auch offline verfügbare Inhalte, die dem Spracherwerb dienen. So ist das Lernen verschiedenster Inhalte überall möglich. Ausgelegt sind die Lektionen auf das Sprechen, das Schreiben, das Lesen und das Verstehen. Eine spezielle Software dient dabei dazu, auch zu überprüfen, wie es um die eigene Aussprache bestellt ist. Neben die inhaltliche Gliederung rückt eine thematische Gliederung, die zur englischen Konversation beim Arzt, im Restaurant, im Hotel oder im Meeting ermächtigt.
  • Die Technik bringt nicht nur jede Menge Flexibilität mit sich, sondern auch regelmäßig neue Lernfeatures. Das sorgt dafür, dass das Englischlernen auch langfristig Spaß macht und selbst dem Ansatz des „Wiederholen-Wollens“ Rechnung trägt.

Ein ganz anderer Ansatz wird hingegen beim praktischen, Technik-freien Englischlernen verfolgt. Dabei geht es nicht darum, systematisch Vokabeln aufzustocken und Grammatik zu pauken, sondern um die reine Verständigung. In der Praxis gibt es dafür ganz unterschiedliche Ansatzpunkte. Häufig schließen sich englischsprechende Gruppen in sozialen Netzwerken zusammen. Hier wird schriftlich kommuniziert. Beim Stammtisch in einer Berliner Kneipe wird mündlich Englisch kommuniziert. Auch das Lesen englischsprachiger Literatur, das Ansehen englischsprachiger Filme und das Mitsingen englischer Lieder festigen Vokabeln und Grammatik. Für Anfänger ist das allerdings nichts. Das Lernen steht hier nicht im Fokus, stattdessen dient diese Lernvariante eher dem Üben, Verfestigen und Wiederholen.

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