Berlin im Februar 2026: 12 Highlights des Monats
Der Februar 2026 in Berlin bringt mit mehreren kulturellen Highlights Licht in die dunklen Wintermonate. Ein jährlicher Höhepunkt im Februar sind natürlich die Internationalen Filmfestspiele Berlin. Aber auch abgesehen von der Berlinale gibt es wichtige Termine: Anfang Februar lockt die Fashion Week Modebegeisterte nach Berlin, und das Strom-Festival bringt Clubkultur in die Philharmonie. Foodies dürfen sich auf der „Eat Berlin“-Messe durchprobieren, und der Hamburger Bahnhof feiert Geburtstag. Diese Veranstaltungen in Berlin solltet ihr euch im Februar nicht entgehen lassen

- Berliner Salon (3.2.–22.2.) In der Gemäldegalerie werden Entwürfe von 45 Designer:innen ausgestellt, wobei der Fokus auf der Förderung von Nachwuchstalenten in der Modebranche liegt. Mehr zum Berliner Salon lest ihr hier. Dieser ist ein Highlight der Berlin Fashion Week (30.1.-2.2.), deren Website ihr hier findet.
- „Salome“: Premiere an der Schaubühne (6.2.–10.2.) Michael Thalheimer inszeniert an der Schaubühne „Salome“ von Oscar Wilde in der Bearbeitung von Einar Schleef. Thalheimer selbst bezeichnet die Anforderungen an die Rolle der Salome als „Zumutung“ – und Anna Stieglers Umsetzung als „höchste Kunst“. Das gesamte Interview lest ihr in der Print-Ausgabe des aktuellen tipBerlin. Und wenn ihr wissen wollt, wie großartig das Stück ist: Die Kritik zu „Salome“ an der Schaubühne lest ihr hier.
- Strom Festival (6.+7.2.) Auch vor dem Hintergrund des Berliner Clubsterbens setzt das Festival ein Zeichen für den Erhalt der Feierkultur und bringt elektronische Musik in die Philharmonie: Im großen Saal sowie im Foyer treten Berghain-Residents und Techno-Ikonen wie Ellen Allien auf. Alles rund um das Festival für elektronische Musik findet ihr hier.
- Black History Month im Sinema Transtopia (11.–14.2.) Anlässlich des Black History Month zeigt das unabhängige Kino Sinema Transtopia in Wedding ein vielfältiges Filmprogramm: darunter frühe Arbeiten von Cheryl Dunye sowie zentrale Werke der Widerstandsbewegung im Kontext südafrikanischer Apartheid. Tickets und mehr Infos hier.
- Berlinale (12.–22.2.) Die Internationalen Filmfestspiele Berlin sind jedes Jahr ein Highlight im Februar. Den perfekten Ausblick bietet unser Berlinale-Heft mit Cover-Star Ulrike Ottinger. In verschiedenen Sektionen werden cineastische Meisterwerke, Klassiker und Neuerscheinungen gezeigt. Zur Festival-Website gelangt ihr hier. Und weil der Februar ohnehin Filmmonat ist, findet rund um die Filmfestspiele noch mehr statt: zahlreiche Filmfans tummeln sich beispielsweise bei der Woche der Kritik (9.-17.2.) oder bringen sich mit dem Berlin Independent Film Festival (6.–8.2.) in Stimmung. Alles, was wir zur Berlinale 2026 schreiben, findet ihr hier.
- Schall und Rausch(12.–15.2.) Ein leerstehendes Kaufhaus im Herzen von Neukölln, das CANK, wird zur Drag-Bühne – musikalisch untermalt durch das Orchester der Komischen Oper Berlin. Das Festival für Musiktheater setzt sich mit Zukunftsvisionen des Genres auseinander. Experimentiert wird an verschiedenen Standorten in Neukölln und Kreuzberg. Weitere Infos hier.
- Eat Berlin (19.2.–1.3.) Mehr als 100 Spitzenköch:innen und Weinkenner:innen servieren an speziellen Orten hochwertige Gerichte: unter anderem in der Schweizer Botschaft und im Roten Rathaus. Die kulinarischen Events erstrecken sich über die ganze Stadt und reichen von Krimi-Dinnern über Weinverkostungen. In der neuen Kalle Halle wird Streetfood serviert. Programm und Tickets hier.
- Max Raabe: Konzertreihe (10.–15.2., 17.–22.2.) Mit seinem Orchester bespielt Max Raabe traditionell zwei Wochen lang im Februar den Admiralspalast. Zwölf Konzerte sind angesetzt, weitere Infos und Tickets findet ihr hier. Natürlich gehören auch Starauftritte von Herbert Grönemeyer oder Laufey zu den Konzert-Highlights im Februar: Die wichtigsten Konzerte des Monats findet ihr hier.
- Biennale „Paradise Lost?” der Berliner Philharmoniker (20.–22.2.) Marin Alsop gibt ihr Debüt als Dirigentin bei den Berliner Philharmonikern und widmet sich mit einer Konzertreihe der Natur: sowohl ihrer Schönheit als auch ihrer Gefährdung. Die Werke reichen von Debussys „La Mer“ bis zu Brett Deans „Fire Music“, das ein verheerende Buschfeuer in Australien thematisiert. Mehr dazu hier.
- „Spirit and the Dust“ am Deutschen Theater (26.+27.2.) Anna Bergmann inszeniert Noah Haidles „Spirit and the Dust“ am Deutschen Theater. Mit Corinna Harfouch als schrille Hauptfigur dreht sich das Stück um die großen Tragödien des Lebens – wie wenn Kinder vor ihren Eltern sterben – und die kleinen Tragödien – wie unerträglichen Lateinunterricht. Die Premiere ist bereits ausverkauft, Infos zu eventuellen Restkarten an der Abendkasse und weiteren Terminen findet ihr hier.
- „Kinder der Sonne“ im Berliner Ensemble (19., 21.+22.2.) Jakob Nolte möchte Gorkis Klassiker für das Publikum nahbar machen: Mit Screwball-Twist versetzt er die privilegierten „Kinder der Sonne“ ins heutige Deutschland, wo sie sich mit der Klimakrise und Befürchtungen sozialen Abstiegs konfrontiert sehen. Laura Linnenbaum, die zuletzt ebenfalls am BE „Die Verstreuten“ inszenierte, führt Regie. Mehr Infos findet ihr hier.
- 30 Jahre Hamburger Bahnhof (ab 19.2.) Der Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart feiert 30. Geburtstag, und das ab 19. Februar ein ganzes Jahr lang. Das Festprogramm startet mit einer Einzelschau der italienischen Malerin Giulia Andreani und einer Videoinstallation von Annika Kahrs. Mehr Infos zum Jubiläumsprogramm findet ihr hier.
- Es kostet nicht alles immer ein Vermögen, vieles ist gratis: 12 kostenlose Event-Höhepunkte im Februar 2026 in Berlin.
Der tipBerlin im Februar 2026
Die Berlinale ist der kulturelle Höhepunkt im Berliner Kalender. So viele internationale Stars, die von den Boomern wie vom TikTok-Publikum gefeiert werden, zieht sonst nichts in die Stadt. Berlin ist ja eigentlich kein Pflaster für rote Teppiche – aber zum Filmfest muss das sein! Ohne die Berlinale würde uns der Winterblues ereilen, so treibt uns das Filmfieber ins Kino. Und sie beschert dem tipBerlin ein Luxusproblem – wer kommt aufs Cover? Es ist die Berliner Kultregisseurin Ulrike Ottinger. Ihr Einfluss auf die Filmwelt ist riesig, ihre „Blutgräfin“ – mit Isabelle Huppert, Birgit Minichmayr, Lars Eidinger – hat auf dem Festival Premiere. Unser Filmautor Bert Rebhandl hat sie getroffen und alles Wichtige zur Berlinale in der Titelstrecke zusammengestellt.

Kulturhauptstadt Berlin erleben mit den Kulturtipps: Museen, Ausstellungen und Theater. Was Berlin täglich zu bieten hat, erzählen euch unsere Tagestipps, in allen Rubriken und Kategorien. Nichts verpassen: Zur Newsletter-Anmeldung geht’s hier. Regelmäßig neu: tipBerlin-Newsletter – zur Anmeldung. Ihr wollt wissen, was in der Food-Welt Berlins geschieht? Hier entlang. Ende Februar können wir außerdem die Rückkehr des Kino International feiern, das nach 18 Monaten Sanierung wieder eröffnet.