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Wie kommen Rave-Fans in Berlin ohne Clubs klar?

Ein Jahr, nachdem die Clubs schließen mussten, leiden viele Raverinnen und Raver in Berlin unter Entzugserscheinungen. Unsere Kolleg*innen vom Exberliner haben das zum Anlass genommen, um zu fragen: Wie stabil sind Clubgänger*innen psychisch?

Courtesy lebt in Berlin und sagt: Nichts kann die Clubs für Raver ersetzen.
Najaaraq Vestbirk a.k.a Courtesy meint: Nichts kann das Cluberlebnis ersetzen. Foto: Liam Hayes

In der Woche, in der Covid-19 Ende Februar letzten Jahres nach Berlin kam, war Eliot Gardepe so beschäftigt wie schon lange nicht mehr. Der 32-jährige Amerikaner, der hauptberuflich als DJ und Event-Organisator arbeitet, war gerade von einer Tournee zurückgekehrt, um ein Event im Club Kake zu veranstalten. Außerdem standen eine Reihe von Meetings an, Gardepe wollte seine Pläne für das Jahr in die Tat umsetzen. Dann kam der erste Lockdown in Deutschland und seine gesamte Existenz löste sich in Luft auf.

Für Gardepe und andere in der Berliner Partyszene verschwand über Nacht eine ihrer wichtigsten Verbindungen zur Welt, mit nicht unerheblichen Folgen für das psychische Wohlbefinden. Der Kontrast zwischen dem Leben vor und während der Pandemie ist extrem. „Es ist schwer, von einem Lebensstil, in dem man ständig unter Leute ging, Leute traf, Sachen machte, all diese queere Kunst und all diese verrückten Sachen, die los waren, zu wechseln“, sagt er, „und dann plötzlich zu sagen: „In Ordnung, ich sollte keine Leute treffen, ich muss in meiner Wohnung bleiben, ich kann nirgendwo hingehen und nichts tun“. Abgesehen davon, dass es stressig ist, ist es deprimierend.“

Von außen betrachtet mag es verlockend sein, die Clubs lediglich als Orte des drogengeschwängerten Hedonismus zu betrachten, den man während einer Pandemie leicht aufgeben können sollte, aber die Realität ist komplexer. Wie jede kulturelle Institution sind auch Clubs Orte, an denen viele ein Gefühl von Gemeinschaft und Zugehörigkeit entwickeln, wo sie sich wirklich zugehörig fühlen. Tatsächlich brachte diese plötzliche, erzwungene Veränderung des Lebensstils ein Gefühl des Verlustes mit sich, das für die, die vorher im Nachtleben arbeiteten und für die Queer-Community am stärksten zu spüren war.

Gardepe, dessen soziales und berufliches Leben eng mit der Clubkultur verwoben ist, sieht den Club als eines der Gemeinschaftszentren der Queer-Community – ein Haupttreffpunkt für viele. Umso mehr treffen Gardepe und seine Community die Lockdowns und eine Clublandschaft im Dornröschenschlaf. „So sehr man sich in der Partyszene verlieren kann, so sehr kann man sich auch außerhalb der Szene verlieren“, sagt er.

Clubs können wichtige soziale Treffpunkte sein, aber es gibt auch eine Schattenseite: Sowohl Raver*innen als auch Experten für psychische Gesundheit sind sich einig, dass regelmäßiges Feiern das körperliche und geistige Wohlbefinden beeinträchtigen kann. Gardepe sagt, die Realität von Partys sei chaotisch: Es gebe sowohl eine gute als auch eine schlechte Seite dieses Lebensstils, die beide anerkannt werden müssten, damit die Menschen eine wirklich gesunde Beziehung zur Szene haben können.

Wenn Clubbing zur Sucht wird

Aus psychologischer Sicht wird das Feiern oft dann problematisch, wenn die Menschen beginnen, sich zu sehr auf das Club-Erlebnis zu verlassen. Die klinische Psychologin Johanne Schwensen, die die Online-Therapieplattform „It’s Complicated“ mitbegründet hat, interessiert sich besonders für die Schnittmenge von psychischer Gesundheit und Clubkultur. Bevor sie Psychologie studierte, verbrachte sie ihre späten Teenager- und frühen Zwanzigerjahre als DJ in ihrer Heimat Dänemark und im Ausland als eine Hälfte des Duos Ung Flugt, zusammen mit ihrer guten Freundin Najaaraq Vestbirk. Beide sind inzwischen nach Berlin gezogen, und Vestbirk legte, bis zum Beginn der Pandemie unter dem Künstlernamen Courtesy hauptberuflich auf.

Obwohl sie die Lebensweise ihrer Patient*innen keineswegs kritisiert, schätzt Schwensen, dass vor der Pandemie ein Drittel der Menschen, die zu ihr kamen, mit einer übermäßigen Abhängigkeit von der Clubkultur zu kämpfen hatten. In diesen Fällen, sagt sie, „war die Lösung zum Problem geworden. Das passiert oft: Man hat einen Bewältigungsmechanismus und beginnt, sich zu sehr darauf zu verlassen. Das könnte das eine Glas Wein sein, das zu viel wird, etwas, von dem ich abhängig bin, um ein tägliches Gefühl der Erleichterung zu bekommen. Aber es kann auch sein, dass man sich zu sehr auf die Erfahrung des Clubbing verlässt.“

Meistens stehen die Probleme im Zusammenhang mit Substanzkonsum und der tatsächlich in Clubs verbrachten Zeit. Darüber hinaus berichten einige Partygänger*innen von Beziehungsproblemen. Sie suchen eine Therapie, wenn sie die Oberflächlichkeit einiger Freundschaften, die im Club entstanden sind, zu erkennen beginnen. „Manche Leute haben damit zu kämpfen, dass alle so fröhlich und eng erscheinen und die Beziehungen so tief zu sein scheinen, sich dann aber außerhalb des Clubs einfach in Nichts auflösen“, sagt Schwensen. Wie aber kommen die Berliner Clubgänger, die zum kalten Entzug gezwungen sind, jetzt mit dem Leben ohne Club und ohne Tanzfläche zurecht?

Eliot Gardepe sagt: Clubs sind auch Rückzugsorte für die queere Szene.

Entzugserscheinungen in Berlins Rave-Szene

Für Javiera*, eine 28-jährige Studentin und Grafikdesignerin, die in Berlin geboren und aufgewachsen ist, haben die letzten Monate ihr die Möglichkeit gegeben, sich auf die Entwicklung gesünderer Gewohnheiten und sinnvollerer Beziehungen zu konzentrieren – und die Auswirkungen des regelmäßigen Feierns auf ihre psychische Gesundheit neu zu bewerten. Für Javiera, die seit ihren frühen Zwanzigern in die Clubszene eingetaucht ist, sowohl bei der Arbeit auf Partys als auch beim Ausgehen an den Wochenenden mit Freunden, führte das Leben in Clubs dazu, dass sie sich ständig mit anderen auf eine Art und Weise verglich, die ihrem Selbstwertgefühl schadete. Sie sagt, dass das Feiern auch dazu führte, dass sie größeren Fragen auswich, mit denen sie sich nicht auseinandersetzen wollte, wie zum Beispiel der Entscheidung, welchen beruflichen Weg sie einschlagen sollte.

„Manchmal war es eine gute Art von Selbstvertrauen, die ich dadurch bekam, dass ich in Clubs ging und mich schick machte und neue Leute kennenlernte. Aber manchmal, besonders für jemanden, der depressiv ist und versucht, von seinen depressiven Gefühlen wegzukommen, habe ich das Gefühl, dass es auch in die andere Richtung gehen kann, dass man sich sehr leer fühlt und dass man nicht so cool ist wie die Leute, die man dort sieht“, sagt sie.

Javiera sieht sowohl die Vor- als auch die Nachteile des Partyverzichts im letzten Jahr. Während sie das Gefühl hat, mehr Kontrolle über ihr geistiges Wohlbefinden zu haben, vermisst sie die sozialen Aktivitäten, die so zentral für ihr Leben vor der Pandemie waren. „Irgendwann hat man alle Filme gesehen und die ganzen Spaziergänge gemacht und all die Dinge getan, die man tun kann, wie Brot backen oder was auch immer, und das ist der Moment, in dem man sich einsam fühlt. Aber im Allgemeinen habe ich das Gefühl, dass es einfacher ist, die Kontrolle über die eigenen Gefühle zu haben.“

Andere sagen, dass das viele Feiern vor COVID sie nicht so negativ beeinflusst hat. Sie glauben sogar, dass das Gegenteil der Fall sei. Für Ellen*, 34, war Clubbing ein zentraler Teil ihres Lebens, seit sie vor sieben Jahren aus Schweden nach Berlin kam. Vor der Pandemie hatte sie durch ihre freiberufliche Tätigkeit für das Sprachlern-Start-up Babbel genug Freizeit, um fast jedes Wochenende mit Freunden zu feiern – von ein paar Stunden bis zu zwei Tagen am Stück. Die Montagmorgen-Closings im Berghain – wo die Nachtschwärmer bis zum letzten Stück bleiben, das irgendwann bis weit in den Montagmorgen hinein gespielt wird – waren ein fester Bestandteil ihres sozialen Kalenders.

Ellen hat gesehen, dass dieser rasante Lebensstil bei einigen seinen Tribut fordert, sagt aber, dass dies bei ihr nicht der Fall war. Sie beschreibt ihre Beziehung zum Feiern vor COVID als „zeitaufwendig, aber Freude spendend“, auch wenn es immer seine Nachwirkungen hatte. „Vor Corona, als ich jedes Wochenende die Montagmorgen-Closings mitgemacht habe, waren die Montage, Dienstage und manchmal sogar Mittwoche keine sehr produktiven Tage“, sagt sie. „Manchmal hatte ich das Gefühl, dass ich sozial, intellektuell und arbeitsmäßig so viel mehr geben hätte geben können, aber ich war einfach zu müde. In diesem Sinne hatte es einen Effekt. Aber ich wusste immer, wann ich aufhören muss.“

Während die die Clubbesucher*innen den Einfluss der Pandemie auf ihr Leben sehr unterschiedlich bewerten, ist der Verlust der Gemeinschaft und der Verbindung zu anderen etwas, unter dem nicht nur die Raver*innen, sondern die DJs sehr leiden. Wie bei Gardepe, dessen berufliches und soziales Leben durch Corona komplett aus den Fugen geriet, ist auch Najaaraq Vestbirk, alias Courtesy, einer von vielen hauptberuflichen Tour-DJs, die durch die Pandemie arbeitslos geworden sind.

Als sie im Sommer bei der Berliner Live-Streaming-Show Hör auflegte, zeigte ihr die Erfahrung, wie sehr sie die Verbindung mit dem Publikum vermisst – und dass es unmöglich ist, diese Erfahrung mit Streaming und anderen Online-Formaten zu replizieren. „Ich habe gespielt und am Ende des Sets habe ich tatsächlich angefangen zu weinen. Ich dachte: „Das funktioniert einfach nicht ohne das Publikum.“ Ein DJ, der in seinem Wohnzimmer spielt, mit einem Haufen Pflanzen um sich herum, das geht einfach nicht.“ Für Vestbirk spiegelt das physische Element, in einem Club zu Musik zu tanzen und diese Erfahrung mit anderen zu teilen, einen wesentlichen Teil dessen wider, was es bedeutet, ein Mensch zu sein.

Bei Streams fehlt der Bass, das Licht, die Menschen. Raverinnen und Raver in Berlin leiden unter geschlossenen Clubs. Foto: Imago Images/David Heerde
Bei Streams fehlt der Bass, das Licht, die Menschen. Foto: Imago Images/David Heerde

„Tanzen und das Zusammensein in Menschenmengen ist etwas, das in allen Kulturen vorkommt. Es passiert überall auf der Welt, unabhängig vom Drogenkonsum, und es passiert auch in Ländern, in denen man keinen Alkohol trinkt oder die Geschlechter auf Partys getrennt bleiben. Wie stellt man also diese Art von Intimität her? Wie können wir diese Lücke füllen – wenn auch nur ein bisschen – , damit wir nicht ein wahnsinnig großes globales Trauma davon tragen?“, fragt Vestbirk.

Ein Gegenentwurf zum Partyleben

Während Berlin in den fünften Monat seiner zweiten Abriegelung eintritt, scheint es, als hätten die Clubber andere Wege gefunden, damit umzugehen. Im Sommer geschah dies in Form der berüchtigten Hasenheide-Raves sowie anderer großer, illegaler Veranstaltungen, wie zum Beispiel in verlassenen Räumen außerhalb des Rings. In letzter Zeit fiel Berlins zweiter Lockdown mit der dunkelsten und kältesten Zeit des Jahres zusammen, was viele dazu veranlasste, mit kleinen Indoor-Treffen und Wohnungspartys weiterzumachen, die ein Gegenmittel gegen das Gefühl der Langeweile und Isolation darstellten. Zunehmend setzt sich auch die Erkenntnis durch, dass niemand weiß, wann die Clubs tatsächlich wieder öffnen werden – die Berliner Clubcommission rechnet erst Ende 2022 mit einer Rückkehr zur Normalität für die Clubs.

Johanne Schwensen berichtet, dass einige ihrer Kunden im Sommer kleine Partys veranstaltet haben, um die „grenzüberschreitende Erfahrung“, die die Clubs normalerweise bieten, nachzustellen, obwohl diese Erfahrung nicht vollständig repliziert werden kann. „Selbst wenn es nur für fünf bis zehn Stunden ist, einfach einen Raum zu haben, in dem andere Regeln gelten und in dem die Leute auf eine neue Art frei sind – kann das gesund für die Psyche sein“, sagt sie. „Das Cluberlebnis aber kann nichts ersetzen. Ich verstehe, dass die Menschen das vermissen.“

Andere, so scheint es, haben zu anderen Mitteln gegriffen. Eine kürzlich durchgeführte Mini-Umfrage der Safer-Nightlife-Organisation SONAR Berlin enthüllt das Ausmaß, mit dem viele Menschen mit dem Verlust der Clubs zu kämpfen haben: Gefragt, wie sie ihr aktuelles Wohlbefinden einschätzen, antworteten die Befragten durchschnittlich mit 3,8 auf einer Skala von eins (sehr schlecht) bis zehn (sehr gut). Die Organisation führte die Umfrage zum ersten Mal durch, und obwohl es keine früheren Daten für einen direkten Vergleich gibt, zeigen Studien wie der OECD Better Life Index, dass die Deutschen ihr Wohlbefinden und ihre Lebenszufriedenheit in der Regel mit etwa 7 bewerten (der OECD-Durchschnitt liegt bei 6,5).

Die SONAR-Umfrage zeigte auch, dass der Konsum von Rauschmitteln – darunter Cannabis und andere Substanzen mit sedierender Wirkung – zunimmt. Bezeichnenderweise zeigte sich eine Polarisierung beim Drogenkonsum: Die einen nehmen seltener Drogen, weil es weniger Anlässe dafür gibt, die anderen konsumieren sie häufiger aufgrund von erhöhtem Stress.

Allerdings haben nicht alle Clubbesucher zu Drogen oder riskanten illegalen Raves gegriffen, um mit der Pandemie fertig zu werden. Schwensen weist darauf hin, dass einige Klient*innen diese Zeit genutzt haben, um sich gesündere Gewohnheiten anzueignen: Ähnlich wie der Rest der Gesellschaft haben sie angefangen, mehr Sport zu treiben oder regelmäßig zu meditieren. „Ich denke, die Leute finden einfach heraus, was für sie funktioniert“, sagt Schwensen.

Zurück zum Feiern oder nicht?

Während viele Leute aus der Partyszene die Pandemie als zweischneidiges Schwert beschreiben, das viele Herausforderungen mit sich gebracht hat, hat sie vielen zumindest eine seltene Gelegenheit geboten: die Chance, eine richtige Party-Pause einzulegen, ohne Angst, etwas zu verpassen. „Gerade jetzt, wo sich der ganze Lärm von außen auf deine Freunde und deine engen Beziehungen und die Dinge, die du tust, beschränkt, hast du mehr Einfluss darauf, was du in dein Leben lässt, das dich glücklich macht, und was du reinlässt, das dich traurig macht“, sagt Javiera. „Ich habe also das Gefühl, dass nicht alles schlecht ist, was aus dem Lockdown kommt.“

Najaraaq Vestbirk a.k.a Courtesy sagt: "Eine DJ, die im eigenen Wohnzimmer mit ein paar Pflanzen drumherum auflegt, das geht einfach nicht." Foto: Liam Hayes.
Najaraaq Vestbirk a.k.a Courtesy sagt: „Eine DJ, die im eigenen Wohnzimmer mit ein paar Pflanzen drumherum auflegt, das geht einfach nicht.“ Foto: Liam Hayes.

Auch Vestbirk konnte diese Zeit nutzen, um sich auf andere Dinge zu konzentrieren, darunter ihr Psychologiestudium, ihren neuen Job als Online-Musiklehrerin am Konservatorium in Kopenhagen und ein experimentelles Live-Musikprojekt. Auf persönlicher Ebene war es eine willkommene Abwechslung zu ihrem hektischen Tourneeplan. „Es hat mir wirklich bewusst gemacht, welche Dinge ich in meinem Leben ändern muss“, sagt sie, bevor sie schnell darauf hinweist, dass die Möglichkeit, eine „Pause“ zu machen, nicht jedem offen steht. „Das ist ein Privileg: Wenn du deine Miete nicht bezahlen kannst, wenn du krank bist, wenn deine Familie krank ist oder du ein Familienmitglied verlierst, dann ist es scheiße, eine Pause zu haben, um über Dinge nachzudenken.“

Für viele ist eine Rückkehr ins Nachtleben nach der Pandemie unausweichlich. Es sind sowohl die gemeinschaftsbildenden als auch die politischen Elemente, die Gardepe am meisten vermisst, besonders nachdem er miterlebt hat, wie die Pandemie unverhältnismäßig viele Randgruppen getroffen hat. „Es ist nach wie vor so, dass [die Clubkultur] super wichtig für mich ist, super wichtig für viele queere Menschen. Egal was passiert, egal ob und wie sie zurückkommt, wir werden da sein“, sagt er.

Ellen, die frühere Berghain-Stammkundin, hielt die Idee, eine Party-Pause einzulegen, für eine urbane Legende – etwas, das niemandem jemals wirklich gelungen ist. Doch seit kurzem arbeitet sie hauptberuflich beim Musikstreamingdienst SoundCloud und sieht nicht, dass das Feiern in Zukunft so viel Zeit in Anspruch nehmen wird. „Ich glaube, dass ich nicht mehr ganz so viel ausgehen werde, auch wenn alles wieder aufmacht. Außer am Anfang“, sagt sie mit einem Lachen. „Für eine kurze Zeit werde ich komplett ausrasten.“

  • Den Original-Text aus unserem englischen Schwestermagazin Exberliner findet ihr hier.

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