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„Feminismus Revisited“ an der FU Berlin

missy-cover„Wieso gibt es in Deutschland kein Magazin, das die Berichterstattung über coole Frauen, Popkultur, Politik und Style mit einer feministischen Haltung verbindet?“ Das fragen sich Chris Köver, Sonja Eismann und Stefanie Lohaus. Sie sind die Herausgeberinnen des „Missy Magazine“, das gegen Ende des Jahres am „gut sortierten Kiosk“ zu finden sein soll. Sie hatten die richtige Idee zur richtigen Zeit: Seit einigen Monaten ist Feminismus wieder en vogue, und das auch noch pünktlich zum 40-jährigen Jubiläum von 1968 und seiner „zweiten Frauenbewegung“. Wiederbelebt wurde das Thema durch Bücher wie „Neue deutsche Mädchen“ von Jana Hensel und Elisabeth Raether oder „Wir Alphamädchen“ von Meredith Haaf, Susanne Klingner und Barbara Streidl. Die Autorinnen kritisieren in ihren Werken zwar bekannte Frauenbenachteiligungen wie das Lohndumping, doch von dem Feminismus nach Alice Schwarzer grenzen sie sich ab. Der „neue Feminismus“ darf Spaß machen und kann sexy sein. Kritiker werfen den Autorinnen vor, den Kampf um Gleichberechtigung ins Lächerliche zu ziehen. Was hat es mit dem Streit zwischen „neuem“ und „altem“ Feminismus auf sich? Und brauchen wir überhaupt eine modernere Herangehensweise an das alte Thema? Diese Fragen werden Chris Köver, Politologin Dr. Ina Kerner, Gender-Forscherin Vera Tudor und Anita Eckhardt in der FU erörtern.

Text: Melanie Fuchs

Feminismus Revisited
Podiumsdiskussion, FU Berlin,
OSI-Institut, Hörsaal 21/A,
Ihnestraße 21, Zehlendorf,
15.7., 10-18 Uhr

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