Stadtleben

Fotogalerie: Wasserschlacht

WasserschlachtSchon zum dritten Mal wurde am Sonntag in Berlin zur Wasserschlacht gerufen. Wie schon im Mai war der Neptunbrunnen Treffpunkt für Abkühlung suchende Spaßvögel vornehmlich jüngeren Alters. Mit Eimern, riesigen Spritzpistolen, Flaschen oder Kannen bewaffnet zogen sie rund um den Brunnen, die meisten standen jedoch direkt im plätschernden Fontänensprudel. Bei über 30° Hitze war diese Art Erfrischung höchst angenehm, viele waren zum Anlass passend nur mit Badesachen bekleidet, aber auch im Kleid oder T-Shirt wurde es schön nass.

Geschätzte 250 Spaßbader waren vorort, die drumherum Stehenden gab es einen permanenten Durchlauf. Einige ahnungslose Touristen kriegten ebenfalls eine kalte Dusche ab, wer zu nah an den Brunnen trat: ob im Ausgehkleid oder schicken Hemd, musste mit Spritzattacken rechnen.
Blöd nur, dass auf dem klitschigen Brunnenboden auch mancher schmerzvolle Ausrutscher passierte, besonders an einem Loch direkt im Springbrunnen konnte man sich unsanft vertreten. Zum Glück gabe es die Kühlung dafür gleich an Ort und Stelle.

Ein paar Meter weiter konnten Passanten übrigens eine Solidaritätsaktion für die Moskauer Band Pussy Riot beschauen: bunt bemalte und bekritzelte Schirme, Zelte und Slogans auf Beton. Siehe hier: www.youtube.com/

zur Bildergalerie

Noch viel mehr Fotos gibt es natürlich auf der Facebook-Seite des Veranstalters, vor allem Nahaufnahmen: so nah haben wir uns als Privatmenschen gar nicht rangetraut aus Angst vor irreversiblen Schäden an der Handykamera. Die meisten anwesenden Fotojournalisten waren besser auf das Spektakel eingestellt:
sie hatten ihre teuren Kameras mit Folie vorm Nasswerden präpariert.

Mehr über Cookies erfahren