Legenden

Berühmtheiten aus Wedding: Von Juhnke bis Boateng

Der Wedding ist einer der spannendsten Stadtteile Berlins. Doch noch spannender sind die Menschen, die hier leben. Den Arbeiterkasernen, Jahrmärkten, Kneipen und Bolzplätzen sind im Laufe der Jahre einige große Karrieren entsprungen. Ob Showmeister, Tierpfleger, Filmikone oder Hochstapler: Hier sind 12 Berühmtheiten aus Wedding.


Berühmtheiten aus Wedding: Harald Juhnke

Würde sich auch im Magendoktor wohlfühlen: Harald Juhnke. Foto: Imago/Rolf Kremming

„Keine Termine und leicht einen sitzen”: Juhnkes Definition vom Glück passt auf den Wedding, wie Schmalz auf die Stulle. Als Schauspieler, Showmaster, Synchronsprecher und Sänger, vor allem aber als West-Berliner Original, gehört er für immer zu den Ikonen der Stadt. Harald Juhnke wuchs in einer Mietskaserne in der Stockholmer Straße 29 auf. Mitten im damaligen Arbeiterbezirk Wedding*. Eine Gedenktafel am Wohnhaus und ein Ehrenmal in der Fordoner Straße erinnern an Berlins größten Entertainer.

* Bevor es Ärger von stolzen Menschen aus Gesundbrunnen gibt: Gesundbrunnen und Wedding wurden erst durch die Verwaltungsreform 2001 getrennt, die heutigen Ortsteile gehörten damals gemeinsam zum Bezirk Wedding. Da die Berühmtheiten alle vor 2001 geboren wurden, können wir guten Gewissens von Weddinger Berühmtheiten sprechen, auch wenn die ein oder andere Biografie mehr mit der Brunnen- als der Müllerstraße zu tun hat.


Martina Hill

Schauspielerin Martina Hill bei der Filmpremiere des Animationsfilms "PETS 2".
Schauspielerin Martina Hill bei der Filmpremiere des Animationsfilms “PETS 2”. Foto: Imago/Horst Galuschka

1974 in Wedding geboren, ging Martina Hill 1995 als 21-Jährige an eine Berliner Schauspielschule. Sie spielte in Theaterstücken, wurde Radiomoderatorin und machte Fernsehwerbung. Berühmt wurde sie durch ihr Engagement bei der Comedy-Sendung “Switch reloaded”, in der sie Prominente wie Angela Merkel, Heidi Klum und Daniela Katzenberger parodierte.

Danach wechselte Hill zur “Heute Show” und konzipierte mit “Knallerfrauen” ihr eigenes Comedyformat. Parallel zu ihrer Comedykarriere spielt die vielfach ausgezeichnete Comedienne in zahlreichen Kino- und Fernsehfilmen. Martina Hill gehört zu unseren liebsten Comedians, Komiker und Kabarettisten aus Berlin.


Berühmtheiten aus Wedding: Roland Kaiser

Der Kaiser vom Wedding. Foto: Imago/Bernd Alfanz

Zwei Wilhelms, etliche Straßennamen oder eine gefallene Supermarktkette: Ach, Berlin und seine Kaiser. Ein Kaiser, der immer noch richtig abliefert und regelmäßig die Waldbühne vollmacht, ist das Weddinger Findelkind Roland. Der sozial und politisch engagierte Schlagerstar wuchs bei einer Pflegemutter an der Burgsdorfstraße auf. In einer kleinen Wohnung, direkt neben dem Berliner SPD-Parteibüro, wo die Weddingerin als Putzkraft tätig war. Vielleicht bleibt der Sänger durch seine Erfahrungen im Arbeiterbezirk selbst im Schlagerhimmel korrekt.


Otto Nagel

Mit Otto Nagel gehört auch ein wichtiger Maler zu den Berühmtheiten aus Wedding. Foto: Imago/zatletic/Panthermedia

Ein echter Roter aus dem roten Wedding: Otto Nagel wuchs als Sohn eines Sozialdemokraten im Berliner Arbeiterbezirk auf. In seinen Gemälden setzte sich der Maler mit dem Proletariat auseinander, portraitierte die Prostituierten vom Nettelbeckplatz oder den Budiker von der Ecke. Seine Bilder stellte der Freund von Heinrich Zille und Käthe Kollwitz unter anderem in Kneipen aus.

Sein soziales Umfeld prägte den Maler in seiner unerschütterlichen linken Gesinnung, die sich nicht mal von den Nazis erschüttern ließ. Als Mitglied der KPD und dem kommunistischen Künstlerbund Rote Gruppe stand er ständig im Visier der Faschisten. Sein politischer Einsatz hatte Hausdurchsuchungen und Inhaftierungen unter anderem im KZ Sachsenhausen zur Folge. Nach der Freilassung durfte Otto Nagel nicht mehr in seinem Atelier arbeiten, woraufhin er zum Straßenmaler wurde.

In seinen Bildern ist die Berliner Stadtlandschaft vor der Zerstörung verewigt. Einige seiner Werke wurden als „Entartete Kunst” beschlagnahmt und zerstört. Nach dem Krieg wurde Otto Nagel Mitglied der SED und der Volkskammer der DDR. Zwischen 1956 und 1962 wirkte er als Präsident der Ost-Berliner Akademie der Künste. In den 1970er-Jahren wurde dem bedeutenden Maler und Linken postum die Ehrenbürgerschaft von Berlin verliehen. In Wedding, an seinem Geburtshaus in der Reinickendorfer Straße 67, hängt eine Gedenktafel.


Berühmtheiten aus Wedding: Thomas Häßler

Vor Weddinger Waden ist nicht mal Maradona sicher. Foto: Imago/Horstmüller

Ein Weltmeister aus Wedding: der jute alte Häßler. Ein richtiger Berliner: Beim 1. FC Köln erhielt er wegen seines Dialekts sogar den Spitznamen Icke. Der 1966 in West-Berlin geborene Fußballer begann seine spielerische Laufbahn bei Meteor 06 Berlin. Weddinger Kickerschule, versteht sich. Seine Vereine wechselte er häufiger als seine Treter. So verschlug es den umtriebigen Mittelfeldspieler nach 149 Spielen und 17 Toren für die Geißböcke nach Turin, Rom, Karlsruhe, Dortmund, München und Salzburg.

Die größten Erfolge feierte er jedoch mit der deutschen Nationalmannschaft. Sein berühmtester Treffer gegen Wales in der WM-Qualifikationsphase 1989 eröffnete den Siegeszug zum Weltmeistertitel. Im Finale gegen Argentinien spielte er durch und ließ sich nicht mal von Maradona einschüchtern. Nach der EM 1992 erhielt Häßler die Auszeichnung als bester Spieler Deutschlands. Vier Jahre später wurde der Weddinger dann auch noch Europameister. Vom Arbeiterbezirk in den Fußball-Olymp: Der jute alte Häßler hat’s jeschafft.


Cornelia Froboess

Das coolste Kind aus Wedding? Cornelia Froboess. Foto: Imago/ZUMA/Keystone

Cornelia Froboess ist der Inbegriff eines Berliner Kinderstars. Sie wuchs in der Gottschalkstraße im Soldiner Kiez auf. 1951, mit gerade einmal sieben Jahren, wurde die kleine Weddingerin zum Schlagerstar. Ihr Sommerhit „Pack die Badehose ein” hat sich in Berlins Gedächtnis eingebrannt und macht auch 70 Jahre später noch Lust auf den Wannsee.

Nach ihrer Kinderstarkarriere genoss Froboess ihre Rolle als Teenie-Idol. So vertrat sie Deutschland beim 7. Grand Prix Eurovision in Luxemburg und feierte Erfolge mit Rock’n’Roll-Schlagern. Später widmete sie sich dem Schauspiel im Film, Fernsehen und Theater. Was für ein Leben.


Berühmtheiten aus Wedding: Thomas Dörflein

Tierpfleger Thomas Dörflein und Eisbär Knut, Foto vom März 2007.
Tierpfleger Thomas Dörflein und Eisbär Knut, Foto vom März 2007. Foto: Imago/Olaf Wagner

Die Geschichte von Knut ist tragisch. Der kleine Eisbär wird 2006 unter riesigem Medienrummel geboren, die Fotos und Videos aus seinem ersten Jahr gehen um die Welt, er steigt zum Superstar auf. Es gibt Lieder über ihn, T-Shirts und Kuscheltiere und der Aktienkurs des Zoos stieg zeitweilig in astronomische Höhen. Als Knut groß wird und damit weniger süß, verliert sich bald das Interesse an ihm. Und mit nicht einmal fünf Jahren stirbt er plötzlich 2011. Seine letzte Ruhestätte fand der berühmte Eisbär im Berliner Naturkundemuseum, den berühmtesten Berliner Zoo-Tieren spüren wir hier nach.

Im Zuge des Knut-Phänomens wird auch sein Pfleger Thomas Dörflein zum Star. Der sympathische Weddinger kümmert sich liebevoll und entspannt um den kleinen Bären. Für seinen Einsatz wird er mit dem Berliner Verdienstorden ausgezeichnet. Außerdem ist er gemeinsam mit Knut auf einer Silberprägung der Münze Berlin verewigt. 2007 wählten ihn die Leser:innen der Morgenpost und die Hörer:innen des Senders 94,3 rs2 zum beliebtesten Berliner.

Das Bild zeigt beide im selben Jahr, als alles noch in bester Ordnung war. Dörflein stirbt 2008 im Alter von 44 Jahren an einem Herzinfarkt. Sein Grab auf dem Friedhof In den Kisseln im Bezirk Spandau ziert eine Eisscholle.


Kevin-Prince Boateng

Wie die Hertha: Kevin-Prince Boateng ist ein Weddinger Original. Foto: Imago/Jürgen Ritter

Und noch ein Fußballer. Aber was für einer. „Gewachsen auf Beton” und hoch in den Fußballhimmel gestiegen ist der deutsch-ghanaische Spieler aus Wedding. Die Hertha kommt ursprünglich auch aus dem Wedding, aber ist halt leider immer noch nicht so ganz Weltklasse. Aber: Die Alte Dame hat Kevin-Prince und Jérôme zu Profis gemacht. Die Brüder standen in der Saison 2006/7 sogar gleichzeitig in der Startelf.

Doch vom Beton ging’s zur Skyline: Kevin-Prince spielte in Top-Teams der vier großen europäischen Ligen Deutschland, England, Italien und Spanien. Legendär war seine Zeit bei AC Mailand, wo er die prestigeträchtige Nummer zehn verliehen bekam. Unvergessen bleibt auch sein Schuss in Richtung eines rassistischen Fanblocks in Busto Arsizio und der darauffolgende solidarische Spielboykott seines Teams. Bis heute setzt sich Kevin-Prince Boateng aktiv gegen Rassismus ein. Und seit der Saison 2021/22 ist der Star-Spieler sogar wieder zuhause bei der Alten Dame. Nicht in Wedding, aber zumindest in Berlin.


Berühmtheiten aus Wedding: Leni Riefenstahl

Verkehrte in schwierigen Kreisen: Leni Riefenstahl. Foto: Imago/AGB Photo/CPA Media Co. Ltd.

Ihr Wirken im “Dritten Reich” ist ein kontroverses Thema, ihr Einfluss als wegweisende Filmemacherin jedoch unumstritten. Helene „Leni“ Riefenstahl kommt 1902 in der Weddinger Prinz-Eugen-Straße zur Welt, in der Nähe des Leopoldplatzes. Die Familie zog später nach Neukölln, Schöneberg und Wilmersdorf, die junge Riefenstahl träumt von einer Karriere als Tänzerin. Eine Knieverletzung durchkreuzt ihre Pläne. Für Schauspielerei, Regie, Produktion und Drehbuchschreiben reicht es aber noch. So macht sich Riefenstahl in den 1920er-Jahren einen Namen im Bergfilmgenre.

Und wer war verrückt nach deutschen Bergen? Ja, dieser unangenehme Typ mit Scheitel. So engagieren Hitler und Goebbels die aufstrebende Filmemacherin kurz nach der Machtübernahme für ihre Propagandamaschine. Und Leni liefert ab: Ihre Dokumentationen der Olympischen Spiele 1936 in Berlin sind legendär. Und eine Huldigung des arischen Körpers und Abgekulte von Nazideutschland. Problematisch, muss man sagen.

Nichtsdestotrotz ist der künstlerische Einfluss der Filmregisseurin, Drehbuchautorin und Fotografin bis in die Gegenwart groß. Stilprägende Regisseure wie George Lucas und Quentin Tarantino lassen sich von ihr inspirieren. Riefentstahls Nachlass wurde 2018 an die Stiftung Preußischer Kulturbesitz übergeben, die kritische Aufarbeitung des Lebenswerkes liegt nun in den Händen des Museums für Fotografie.


Eberhard Diepgen

Eberhard Diepgen (CDU), Regierender Bürgermeister von Berlin. Foto: Imago/Sepp Spiegl
Eberhard Diepgen (CDU), Regierender Bürgermeister von Berlin. Foto: Imago/Sepp Spiegl

Ein Rechtsanwalt und konservativer CDU-Politiker aus dem Arbeiterbezirk: Eberhard Diepgen wuchs in der Gartenstadt Atlantic auf und schlug eine erfolgreiche politische Karriere ein. Er prägte Berlin vor und nach der Wende. In West-Berlin war der 1941 geborene Berliner bereits in den Jahren 1984 bis 1989 Regierender Bürgermeister. Damals übernahm der CDU-Politiker das Amt von seinem prominenten Parteikollegen Richard von Weizsäcker, der daraufhin Bundespräsident werden sollte. Diepgens erste Amtszeit war von einer Spendenaffäre überschattet, die CDU verlor bei den Abgeordnetenhauswahlen im Januar 1989 knapp neun Prozent, zudem kam die FDP nicht über die Fünf-Prozent-Hürde, so gewann Walter Momper von der SPD, zog ins Schöneberger Rathaus ein und wurde wenige Monate später der Bürgermeister des Mauerfalls.

Doch Diepgens Ära war noch lange nicht zu Ende. 1991 holte sich der CDU-Landesvorsitzende das Amt zurück und regierte zehn Jahre lang die frisch wiedervereinigte Stadt. Nach dem Berliner Bankenskandal, der die Stadt in eine Finanzkrise stürzte, zerbrach Diepgens Koalition und im Juni 2001 wurde er von der Opposition durch ein Misstrauensvotum abgewählt. Einen Rückblick auf Regierende Bürgermeister Berlins haben wir hier für euch.


Berühmtheiten aus Wedding: Oskar

Oskar, der schnellste Zeichner Deutschlands. Foto: Imago/teutopress

Der schnellste Zeichner Deutschlands wurde 1922 als Hans Bierbrauer in Gesundbrunnen geboren. Während der Berlin-Blockade 1948 machte sich der inzwischen studierte Künstler in verschiedenen Tageszeitungen einen Namen als schelmischer Karikaturist. Die Berliner Leserschaft war begeistert und lobte Bierbrauers Arbeit als “frech wie Oskar”. Der perfekte Künstlername war gefunden.

1952 trat Oskar erstmals im Fernsehen auf, unter anderem in der Berliner Abendschau. Der Durchbruch gelang ihm knapp 20 Jahre später durch seine Rolle als Schnellzeichner in der Erfolgsshow Dalli Dalli, wo er in 60 Sekunden Karikaturen von Teilnehmenden anfertigte. Alle liebten Oskar. Bis zu seinem Tod 2006 zeichnete er mehr als 18.000 Karikaturen für die Tagespresse, portraitierte alle Bundeskanzler, schuf zahlreiche Öl- und Aquarellgemälde, genoss eine beachtliche Fernsehkarriere und wurde mit dem Bundesverdienstkreuz Erster Klasse ausgezeichnet. Manchmal zahlt es sich wohl aus, auch mal “frech wie Oskar” zu sein.


Otto Witte aka Der König von Albanien

Otto Witte: der König von Albanien. Foto: Imago/ZUMA/Keystone

Der König von Albanien wohnte in Wedding. Klingt verrückt? Ist es auch. Der 1872 geborene Otto Witte trat ab den 1920er-Jahren auf Berliner Jahrmärkten auf, wo er den Schaulustigen filmreife Geschichten auftischte: Als Kind habe er das Zaubern und Wahrsagen gelernt, sei mit dem legendären Zirkus Althoff durch den Balkan gereist, wo er von Räubern gefangen worden sei, nach einer Zeit soll sich Witte befreit haben und nach dem Exil in Afrika in die Türkei gelangt sein.

Hier habe er eine Karriere beim Geheimdienst angefangen und die Pläne der bulgarischen Armee im ersten Balkankrieg vereitelt. Doch damit nicht genug: 1912 soll er nach Albanien gereist sein, das gerade erst die Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich gewonnen hatte und vor strukturellen Veränderungen stand. Das Chaos habe ihm in die Karten gespielt, genauso wie eine Verwechslung: Er habe sich als Neffe des Sultans, Prinz Halim ed-Din, ausgegeben und sei 1913 aufgrund seiner Ähnlichkeit tatsächlich zum König von Albanien gekrönt worden. Als Herrscher habe Witte eine Regierung eingesetzt, in einem Harem gelebt und Krieg gegen Serbien und Montenegro geplant. Als der Schwindel aufflog, soll der Hochstapler die Schatzkammer geplündert und sich in Berlin niedergelassen haben, wo er durch seine Erzählungen schnell zum stadtbekannten Original wurde.

Es ist wohl keine Überraschung, dass die Schilderungen Wittes niemals belegt wurden. Trotzdem bestand er bis zu seinem Tod 1958 darauf, als ehemaliger König von Albanien angesprochen zu werden. Möglicherweise hatte der Schausteller aufgrund einer Pseudologia phantastica nicht mehr zwischen Realität und Fiktion unterscheiden können. Die Berliner Polizei gestattete ihm trotzdem, den Titel als Künstlername in seinem Pass eintragen zu lassen. Otto Wittes Erzählungen finden sich in Romanen, Biografien, Artikeln und Theaterstücken. Sein Grabstein auf dem Ohlsdorfer Friedhof ziert die Inschrift “Ehem. König v. Albanien.


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