Stadtleben

Jackie A. interviewt Steffi Lotta

Steffi_Lotta_(c)Betty Myllertip Der Saisonstart in der Bar 25 wurde 125 Stunden lang gefeiert, insgesamt sind 6000 Leute gekommen. Wie lief das bei Ihnen an der Tür?
Steffi Lotta Erstaunlich gut, das Publikum war toll. Ich hätte am liebsten alle reingelassen, aber das geht ja nicht.

tip Ihre strenge Türpolitik hat Ihnen einen gewissen Ruf im Berliner Nachtleben beschert, in Internetforen wurden?Sie schon derbe als „Tür-Hitler“ beschimpft.
Steffi Die Bar ist für mich wie mein Wohnzimmer. Wenn es zu Hause an deiner Tür klingelt, sagst du ja auch nicht zu jedem: „Hey, komm rein, nimm dir, was du willst.“ Ich schaue genau hin, wer hier reinpasst und wer nicht. Ich habe die Kommentare im Internet gelesen. Am Anfang wusste ich nicht, wie ich damit umgehen sollte, und es hat mich schon verletzt. Inzwischen weiß ich, die Leute wollen sich einfach nur auskotzen.

tip Wie arbeiten Sie an der Tür?
Steffi Ich bin immer direkt zu den Leuten, das erspart lange Diskussionen. Ich habe massenweise Techno-Bratzen weggeschickt, habe denen gesagt: „Guckt euch doch mal an, und dann guckt auf uns – wir sind Hippies. Das passt nicht, geht nach Hause.“ Mittlerweile habe ich dazugelernt, versuche die Leute vor der Tür nicht persönlich anzugreifen, seither hat sich das auch mit den Beschimpfungen gelegt. Der Arsch vom Dienst bleibt man trotzdem, aber damit kann ich leben.

Das ganze Interview lesen Sie im tip 12/08

Jeden Mittwoch von 21.00 bis 24.00 die Radiosendung mit Steffi Lotta hier

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