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Smart Home

Komfort im Alltag – wie Bequemlichkeit den Haushalt revolutioniert

Neuigkeiten von der IFA – diese Innovationen sind ein Must-have

Im Smart Home ist alles miteinander vernetzt und lässt sich per Smartphone App leicht steuern.
Foto: Pixabay @ Pixaline (CCO public domain)
Smart Home
Das intelligente Zuhause macht Wohnen komfortabler und sicherer. Die verschiedenen Geräte sind miteinander vernetzt und lassen sich per Tablet-PC, Smartphone oder Sprache steuern. Damit ist es nicht nur möglich, bequem vom Sessel aus das Licht zu dimmen, ohne einen Finger zu bewegen. Aus der Ferne lassen sich die angeschlossenen Geräte ebenfalls steuern. Unter verbraucherzentrale.de werden viele weitere Fragen zum Smart Home beantwortet.

Sprachgesteuerte Staubsauger und Kaffeemaschinen, Kühlschränke, die sich fast von selbst füllen, ein Fernseher, der zum digitalen Bilderrahmen wird oder der Dialoggarer: Das sind nur einige der Highlights der diesjährigen IFA in Berlin. Viele der innovativen Neuheiten sind im teuren Premiumbereich im Einsatz. Nach und nach rüsten die Hersteller auch Waschmaschinen und Co. in der mittleren Preisklasse mit diesen Technologien nach.

Hausgeräte verbessert, Nischenprobleme gelöst

Hersteller machen die Hausgeräte immer schlauer. Sie können die Geräte zwar nicht neu erfinden, aber Innovationen schaffen mehr Komfort für den Nutzer.

  • Verbesserte Wäschetrockner
    Der selbst reinigende Kondensator spült das Flusensieb nach jedem Trockengang und sammelt die komprimierten Flusen in einem Depot. Das Depot ist nur noch alle 20 Trockenzyklen zu leeren. Vorher mussten Anwender das nach jeder Benutzung erledigen, um die Leistung des Gerätes nicht zu beeinträchtigen.
  • Geschirrspüler
    Die neuen Geschirrspüler haben eine größere Beladungskapazität. Eine anhebbare untere Schublade erleichtert das Ein- und Ausräumen. Zusatzfunktionen sorgen für noch bessere Spülergebnisse, ohne das Geschirr vorher einzuweichen. Mit speziellen Glaskörben können nun auch die empfindlichen Weingläser in die Spülmaschine. Die Auto-Dosierfunktion benutzt so viel Spülmittel und Klarspüler wie notwendig ist. Und per App informiert die Maschine, wann wieder nachzufüllen ist. Die neuen Geräte sind teilweise erst 2018 auf dem Endkundenmarkt erhältlich. Bei geschirrspueler.org gibt es einen Überblick über die am Markt erhältlichen Geräte, und viele Informationen zu den Messe-Neuheiten, sobald diese verfügbar sind.
  • Waschmaschine
    Die neuen Waschmaschinen sind noch energieeffizienter und umweltschonender, lassen sich mit dem Smartphone steuern und dosieren das Waschmittel selbst. Be- und entladen sowie das gelegentliche Einfüllen von Waschmittel müssen die Anwender noch selbst erledigen. Über eine kleine Klappe lässt sich vergessene Wäsche jederzeit einfüllen, ohne den Waschvorgang zu stoppen. Spezielle Sensoren erfassen den Verschmutzungsgrad der Wäsche und prüfen, um welche Wäscheart es sich handelt. Entsprechend erledigt sie die Einstellung des Waschprogramms ebenfalls selbst. Die neuen Waschmaschinen waschen die Wäsche schonend und entfernen Flecken durch gezielte Bewegungen.

Sprachsteuerung bei Haushaltsgeräten

Der Smart Mirror
Zukunftsmusik kommt auch aus dem Badezimmer. Sensoren und ein Betriebssystem in einem klassischen Spiegel zeigen schon beim Zähneputzen das aktuelle Wetter an, Termine und neueste Nachrichten lassen sich bei der Morgentoilette managen. Gleichzeitig spielt er die Lieblingsmusik ab, zeigt die Daten vom unterstützten Blutdruck- oder Blutzuckermessgerät und der Waage an.

Spezielle Lautsprecher, die in der Wohnung verteilt sind, machen es nicht nur möglich, im ganzen Haus die gleiche Musik zu hören. Von überall lassen sich damit die unterschiedlichsten Geräte per Sprachbefehl steuern. Licht vom Bett aus ausschalten, Thermostat einstellen ohne aufzustehen, beim Fernsehen das Licht dimmen, ohne das Sofa zu verlassen, das geht heute schon. Auch Kaffeemaschinen lassen sich per Sprachbefehl steuern und der Kühlschrank gibt auf Befehl Einblick in sein Inneres, ohne die Tür zu öffnen. Auch kompatible Waschmaschinen, Geschirrspüler oder Backöfen und Saugroboter lassen sich auf diese Weise bedienen. Experten zufolge liegt in der Sprachsteuerung die Zukunft.

Der Dialoggarer

Dieses Gerät ist die nächste Evolutionsstufe der Mikrowelle. Es erhitzt Lebensmittel mittels elektromagnetischer Wellen in einem langwelligen Frequenzbereich. Das hat den Vorteil, dass die Wellen bis tief ins Innere vordringen und für einen gleichmäßigen Garprozess sorgen. Spezielle Sensoren überprüfen dabei ständig, wie viel Energie in den Speisen umgesetzt wird und passen aufgrund dieser Daten die Energiemenge an. Sie stehen quasi im Dialog mit dem Essen, und zwar individuell für verschiedene Lebensmittel. So lassen sich Rinderbraten, Kartoffeln und Brokkoli gleichzeitig zubereiten und alles ist zum selben Zeitpunkt fertig. Außerdem sind die neuen Dialoggarer wesentlich schneller. Pulled Pork muss nicht mehr sieben Stunden, sondern nur noch zweieinhalb Stunden in den Ofen.

Smarte Kühlschränke im Dialog mit der ganzen Familie

Der Bildschirm am Kühlschrank kann nicht nur den Inhalt des Kühlschranks anzeigen, sondern er liefert auf Wunsch die Wettervorhersage und schlägt Rezepte vor. Der Kühlschrank wird zum Kommunikationszentrum.

  • Lebensmittel organisieren
  • Einkaufslisten erstellen
  • Familienkalender abgleichen
  • Nachrichten aufs Display schicken
  • To-Do-Listen auch von unterwegs austauschen
  • andere kompatible Hausgeräte über die Smart Home App steuern, wie die Waschmaschine oder den Geschirrspüler

Kameras sorgen dafür, dass der Kühlschrankinhalt präsent ist. Sie entdecken auch den Joghurt, der sich hinter dem Salat versteckt. Mit spezieller Software können die Geräte die Lebensmittel selbst erkennen und auf dem Display genau anzeigen, was noch im Kühlschrank und was nachzukaufen ist. Smart-wohnen.de zeigt, wie cool diese neuen Kühlschränke sind und was alles damit möglich ist.

Schlaue Staubsauger-Roboter

Staubsauger war gestern, heute sausen kleine Saugroboter durch das Haus und erledigen diese Hausarbeit.
Pixabay @ IMS68 (CCO public domain)

Die neuen Staubsauger-Roboter sind nicht nur leistungsfähiger, sondern saugen auch möbelschonender. Die neue Generation scannt zunächst das Arbeitsfeld und speichert dann eine Karte davon ab. Damit können Besitzer den Roboter in einen bestimmten Raum schicken. Mithilfe einer App lassen sich für die Benutzung Regeln erstellen. Klingelt beispielsweise das Telefon, unterbricht der Roboter seine Arbeit. Die eingebaute Kamera macht es möglich, genau mitzuverfolgen, was sich gerade in der Wohnung tut. Die verbesserten Bürstensysteme sorgen zudem für eine gründlichere und schnellere Reinigung.

Vernetzung lässt sich nachrüsten

Nicht nur die ganz neuen Geräte lassen sich künftig via App ansteuern. Bereits im Haushalt befindliche Geräte lassen sich teilweise nachrüsten. Eine nachträglich in den Kühlschrank eingebaute Kamera gibt beispielsweise Auskunft über den Inhalt. So kann der Nutzer während des Einkaufens auf diese Daten zugreifen und nachschauen, was fehlt.

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