Stadtleben

Kopfschüttelschaden

Die Aussicht auf eine Fahrt mit der Tarantellabahn beim deutsch-französischen Volksfest hat mir heute morgen eine schmerzhafte Jugendsünde wieder in Erinnerung gerufen: das rauschhafte Kopfschütteln zu „progressiver Musik“. Lieblingskombination war damals „Faith Healer“ von der Sensational Alex Harvey Band und im Anschluss gleich noch Birth Controls „Gamma Ray“. Das bedeutete 20 Minuten konstante Kopfrotation und im Anschluss drei Tage Nackenschmerzen und die stark eingeschränkte Fähigkeit, das Haupt nach links oder rechts drehen zu können. Und so erschließt sich mir nun auch, zugegeben etwas spät, was damals das wirklich gesundheitsgefährdende am Progressive Rock war: nicht etwa unkontrollierter Drogenkonsum, sondern ungehemmtes Kopfschütteln!

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