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Berlin erkunden

12 tolle Erlebnisse in Kreuzberg 61, die auch jetzt möglich sind

Normalerweise bietet Berlin eine Fülle an Möglichkeiten – kulturell, kulinarisch und darüber hinaus. Aber angesichts der aktuellen Umstände müssen wir auf lange Nachmittage in kleinen, versteckten Cafés verzichten, können wir nicht spontan die neueste Kunstausstellung besuchen.

Keinen Grund für schlechte Laune, es gibt trotzdem noch sehr viel, das man machen kann, während das normale Leben stillsteht. Hier sind 12 schöne Aktivitäten, die Kreuzberg 61 trotzdem zu bieten hat.


Bei Two Trick Pony ein himmlisches Brunch-Paket abholen

Kreuzberg 61 Köstliche Brunch- und Frühstücks-Variationen von Two Trick Pony kann man in Zeiten von Corona auch mitnehmen.
Köstliche Brunch- und Frühstücks-Variationen von Two Trick Pony kann man in Zeiten von Corona auch mitnehmen. Foto: Clemens Niedenthal

Den wohl besten Brunch in Kreuzberg 61 gibt es im gemütlichen Brunch-Lunch-Restaurant Two Trick Pony im Bergmannkiez. Die Käsetoasts, Porridge-Bowls und porchierten Eier schmecken hier nicht nur so köstlich, weil die Köch*innen im TTP ihr Handwerk verstehen, sondern auch, weil die Lebensmittel qualitativ hochwertig sind, saisonal ausgesucht und regional eingekauft werden.

Brunch- und Frühstücks-Variationen kann man in Zeiten von Corona auch mitnehmen. Wer in Kreuzberg 61 wohnt, kann sich Essen und Grapefruit-Prosecco auch direkt nachhause liefern lassen.

Hier könnt ihr nachlesen, wie tipBerlin-Gastro-Redakteurin ihr Besuch im Two Trick Pony geschmeckt hat.


Tolle Bilder machen am Wasserfall und auf dem Nationaldenkmal im Viktoriapark

Kreuzberg 61 Romantischer Ort: Der wilde Wasserfall in bergiger Kulisse im Viktoriapark wirkt eigentlich sehr Berlin-untypisch.
Romantischer Ort: Der wilde Wasserfall in bergiger Kulisse im Viktoriapark wirkt eigentlich sehr Berlin-untypisch. Foto: Imago/Schöning

Der Kreuzberg im Viktoriapark mit seinem Wasserfall und dem eindrucksvollen Nationaldenkmal ist wohl einer der Foto-Hotspots in Berlin. Der Wasserfall in bergiger Kulisse wirkt eigentlich sehr Berlin-untypisch. Umso romantischere Gefühle kommen auf, wenn man den urbanen Mehringdamm hinter sich lässt und sich inmitten einer malerischen Naturkulisse wiederfindet. Der Wasserfall ist der perfekte Ort für ein schönes Erinnerungsfoto zu zweit oder die perfekte Inszenierung für den nächsten Instagram-Post.

Einen wunderschönen Ausblick über Berlin hat man zudem vom oberen Ende des Wasserfalls. Dort befindet sich auch das Nationaldenkmal, das an den Sieg gegen Napoleon in den Befreiungskriegen erinnert. Ein schöner Ort, voller Geschichte. Mehr Infos zum Viktoriapark.

  • Viktoriapark Katzbachstraße, Kreuzberg

Auf ein Picknick in die Hasenheide – mit der Pizza von Masaniello

Kreuzberg 61 Holzofenpizza zum Mitnehmen: Wer den Lockdown verflucht, findet bei Masaniello Trost in Form von leckerer Holzofenpizza.
Holzofenpizza zum Mitnehmen: Wer den Lockdown verflucht, findet bei Masaniello Trost in Form von leckerer Holzofenpizza. Foto: Imago/Zeitz

Vielleicht nicht in Kreuzberg und Neukölln, stadtweit kann sich das Ristorante Masaniello aber noch immer als Geheimtipp bezeichnen. In dem gemütlichen Restaurant mit Biergarten, gegenüber der Hasenheide, wird seit 1979 klassische kampanische Küche serviert. Und wer auf der Suche nach einer originalen neapolitanischen Holzofenpizza in Berlin ist, wird hier glücklich und fündig. Normalerweise.

Wenn das Wetter mitmacht, lieben wir es, uns eine klassische Margherita für 8 Euro oder eine Pizza Positano mit Parmaschinken, Rucola und Gorgonzola für 10,50 Euro mitzunehmen und uns mit dem köstlichen Geschmack auf der Zunge in der Sonne der Hasenheide an die Amalfiküste zu träumen.


Während eines langen Spaziergangs die Streetart in Kreuzberg 61 bewundern

Kreuzberg 61 Eindrucksvolles Mural am Tagesspiegel-Gebäude in Kreuzberg: Berlin ist eigentlich eine riesige Open-Air-Galerie.
Eindrucksvolles Mural beim Tagesspiegel-Gebäude in Kreuzberg: Berlin ist eigentlich eine riesige Open-Air-Galerie. Foto: Imago/Hohlfeld

Natürlich ist es schade, dass wir während des Lockdowns so wenig von Berlins pulsierender Kunstszene mitbekommen. Die meisten von uns haben wohl seit Monaten keine Kunstgalerie mehr von innen gesehen. Inspirierend sind jedoch auch die riesigen Murals, die man an Hauswänden in ganz Kreuzberg findet. An normalen Tagen übersieht man sie schon fast und vergisst, dass Berlin eigentlich eine riesige Open-Air-Ausstellung ist!

Metergroß und zugleich schüchtern präsentiert sich das Mural im Bild zum Beispiel neben dem Gebäude des Tagesspiegels am Askanischen Platz. Street-Art-Touren durch Berlin sind gratis und bringen auch Kunstmuffel zum Staunen. Führen lassen kann man sich zum Beispiel von den Spezialisten von hierdadort.

Und für alle, die über Kreuzberg 61 hinaus spazieren wollen, haben wir 12 Berliner Murals mit einer besonders interessanten Geschichte herausgesucht.

  • Murals in Kreuzberg 61 Schöne Streetart-Touren zum Nachspazieren zum Beispiel auf hierdadort

Eine von sechs Aperol-Spritz-Varianten to go aus dem Frau Luna probieren und am Kanalufer die Sonne genießen

Kreuzberg 61 Cocktails zum Mitnehmen, die sich gemütlich am wunderschönen Kanalufer trinken lassen, gibt es beim Apéritif-Restaurant Frau Luna.
Cocktails zum Mitnehmen, die sich gemütlich am wunderschönen Kanalufer trinken lassen, gibt es beim Apéritif-Restaurant Frau Luna. Foto: Frau Luna

Das gemütliche Apéritif-Restaurant La Luna am Paul-Lincke-Ufer verkauft für den angenehmen Schwips gegen die Lockdown-Langeweile erfrischende Drinks zum Mitnehmen, die man bei Sonnenschein zum Beispiel direkt am Kanalufer genießen kann.

Mit gutem Gewissen können wir euch euch jede einzelne der sechs verschiedenen Aperol-Spritz-Varianten empfehlen. Besser wird’s auch in Bars nicht.

Für alle, die Lust auf einen ausgedehnten, angesäuselten Spaziergang haben: Diese Berliner Bars schütten euch, auch außerhalb von Kreuzberg 61, eure Lieblings-Cocktails in Pappbecher!


Das Kiez-Herz schlagen spüren – in der Marheineke Markthalle

Kreuzberg 61 Ein Ausflug in die Markthalle fühlt sich auch mit Maske nach ein bisschen Normalität an.
Ein Ausflug in die Markthalle fühlt sich auch mit Maske nach ein bisschen Normalität an. Foto: Imago/Schöning

Das bunte Treiben in der Marheineke Markthalle, die das Herz des Bergmannkiezes und ein bisschen auch die Hauptschlagader von Kreuzberg 61 ist, ging auch während der Lockdown-Monate weiter.

Regionales, Feinkost und leckere Backwaren muss man hier in diesen Tagen zwar mit Maske kaufen und vor der Halle genießen, ein Ausflug in die Markthalle fühlt sich aber auch ohne, dass man etwas einkauft, wunderbar nach Normalität an.


Frisbee, Boule oder Tischtennis spielen im schönen Park am Gleisdreieck

Kreuzberg 61 Bei Sonnenschein erwacht der schöne Park am Gleisdreieck, auch während Coronazeiten, zum Leben.
Bei Sonnenschein erwacht der schöne Park am Gleisdreieck, auch während Coronazeiten, zum Leben. Foto: Imago/Zeitz

Wer durch die viele Freizeit während des Lockdowns schon am Sofa festgewachsen ist, verpasst etwas. Bei Sonnenschein erwacht der schöne Park am Gleisdreieck, auch während Coronazeiten, zum Leben. Auf dem Volleyballfeld kann man sich Pandemie-bedingt leider nicht austoben, dafür bietet der Park mehr als genug Platz zum Leben und Leben lassen und Möglichkeiten zum Boule, Frisbee und Tischtennis Spielen oder zum Skaten.

Sehr zu empfehlen ist außerdem ein Abstecher in das gemütliche Café Eule, unweit des Parks. Auch wenn dieses eigentlich schon in Schöneberg liegt: Hier gibt es leckere hausgemachte Pastel de Nata, Orangenkekse und frische Suppen. Außerdem braucht das durch die Krise angeschlagene Café dringend Unterstützung, um zu überleben.

  • Park am Gleisdreieck Möckernstraße 26, Kreuzberg

Am Chamissoplatz die schönen Altbaufassaden in der Abendsonne bewundern

Kreuzberg 61 Schöne Gründerzeit-Altbaufassaden am Chamissoplatz: Ein Ort, der Romantik versprüht, trotz wuchernder Mieten.
Schöne Gründerzeit-Altbaufassaden am Chamissoplatz: Ein Ort, der Romantik versprüht, trotz wuchernder Mieten. Foto: Imago/Ritter

Nach der Wende, in den 1990er-Jahren, begann sich Kreuzberg 61 zu einem Wohnviertel für Besserverdienende zu entwickeln. Die Mieten der modernisierten Gründerzeit-Altbauten zum Beispiel im Bergmannkiez stiegen seither ins Unermessliche.

In der Abendsonne lassen sich die stuckverzierten Fassaden trotzdem bewundern, wenn man es schafft die Schattenseiten der Gentrifizierung für ein Stündchen auszublenden. Ein Spaziergang rund um den Chamissoplatz mit Kaffee to go oder Handbier hat auch noch für Berliner*innen seinen Charme.

  • Chamissoplatz Kreuzberg

Kulinarisch eintauchen in die köstliche Vielfalt des La Maison

Kreuzberg 61 Die französischen süßen Teilchen – Mandel-Birnen- oder Schokoladen-Karamell-Tartelettes – sind die Renner im La Maison.
Die französischen süßen Teilchen – Mandel-Birnen- oder Schokoladen-Karamell-Tartelettes – sind die Renner im La Maison. Foto: La Maison

Das La Maison am Paul-Lincke-Ufer startete als klassischer Coffeeshop mit Pâtisserie und entwickelte sich seiner Eröffnung 2019 zu einer wahren kulinarischen Oase am lauschigen Kanal in Kreuzberg.

Im Schatten des prächtigen Kastanienbaums, der seine schon Äste über dem La Maison ausstreckt, kann man sich hier Köstliches mitnehmen. Nicht nur belegte Baguettes mit Ziegenkäse und Feigenchutney schmecken himmlisch, in erster Linie sind natürlich die französischen süßen Teilchen – Mandel-Birnen- oder Schokoladen-Karamell-Tartelettes – die Renner im La Maison.

Regelmäßig gibt es auch leckere Suppen oder warme Gerichte wie Currys zum Mitnehmen. Und an schönen Tagen verkauft eine hauseigene Pop-Up-Bar Moscow Mule, Crémant und Aperol Spritz.

tipBerlin-Gastro-Redakteur Clemens Niedenthal hat direkt nach der Eröffnung ein Loblied auf das La Maison geschrieben.


Die gesammelte Erfahrung und Geduld nutzen, um sich endlich in Berlins berühmteste Schlange zu stellen

Kreuzberg 61 Da die Umstände derzeit alles andere als normal sind und wir alle sehr viel unfreiwillige Erfahrung im Schlange Stehen gesammelt haben – wieso nicht auch einmal bei Mustafa's anstellen?
Da die Umstände derzeit alles andere als normal sind und wir alle sehr viel unfreiwillige Erfahrung im Schlange Stehen gesammelt haben – wieso nicht auch einmal bei Mustafa’s anstellen? Foto: Imago/Hettrich

Eigentlich ist es für Berliner*innen kaum denkbar, sich wirklich und wahrhaftig in die Schlange bei Mustafa’s Gemüse Kebap zu stellen, um in den Genuss eines der kultigen Kebap-Sandwiches zu kommen. Ich bin der lebende Beweis. Als Berlinerin habe ich vor etwa drei Jahren das erste und einzige Mal bei Mustafa’s gegessen – ich bin jetzt 29 – und das auch nur, weil die Schlange morgens um 3 so kurz war, dass ich mich geradezu gezwungen fühlte.

Jedenfalls: Unter normalen Umständen gibt es kaum Gründe sich in die meterlange Schlange zu stellen, denn es gibt in Berlin einfach soviele gute Adressen für Falafel, Köfte und co..

Aber da die Umstände derzeit alles andere als normal sind und wir alle sehr viel unfreiwillige Erfahrung im Schlange Stehen gesammelt haben – wieso nicht auch einmal vor Mustafa’s Imbiss warten? Vielleicht ist die Schlange, inklusive Wartezeit, trotzdem noch so lang, dass der Lockdown vorbei ist, wenn wir dran sind…

  • Mustafa’s Gemüse Kebap Mehringdamm 32, Kreuzberg

Sich mit Datteln, kandierte Nüssen und Baklava von von Kumru Kuruyemis eindecken

Kreuzberg 61 Kumru Kuruyemis am Mehringdamm ist die Adresse für Naschkatzen und -kater mit Anspruch, die in Kreuzberg 61 wohnen.
Kumru Kuruyemis am Mehringdamm ist die Adresse für Naschkatzen und -kater mit Anspruch, die in Kreuzberg 61 wohnen. Foto: Imago/imagebroker

Kumru Kuruyemis am Mehringdamm ist die Adresse für Naschkatzen und -kater mit Anspruch, die in Kreuzberg 61 wohnen. Hier gibt es sonnenreife Trockenfrüchte, köstliche Datteln, gewürzte und gezuckerte Nüsse und Baklava soweit das Auge reicht.

Am besten, man kauft soviel, dass der nächste Lockdown-Regen-Tag kommen kann und man dann nicht noch einmal los muss. Pistazien schälen entspannt einfach ungemein.

Übrigens: Wer in Kreuzberg 36 oder in Neukölln wohnt, der findet Filialen von Kumru Kuruyemis auch in der Karl-Marx- und in der Wrangelstraße.

  • Kumru Kuruyemis Mehringdamm 63, Kreuzberg, Tel. 030/224 74 964

In die Magie des Sonnenuntergangs auf dem Tempelhofer Feld eintauchen

Kreuzberg 61 Unbezahlbar schön und zugleich umsonst sind die glühenden Sonnenuntergänge, die man auf dem Tempelhofer Feld beobachten kann.
Unbezahlbar schön und zugleich umsonst sind die glühenden Sonnenuntergänge, die man auf dem Tempelhofer Feld beobachten kann. Foto: Imago/Contini

Das Tempelhofer Feld liegt zwischen Neukölln, Tempelhof und Kreuzberg 61 und hat daher zurecht seinen Platz auf dieser Liste. Unbezahlbar schön und zugleich umsonst sind die glühenden Sonnenuntergänge, die man von der 300 Hektar großen Freifläche beobachten kann. Der perfekte Abschluss für einen gelungenen Lockdown-Tag.


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