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Abkühlung im Sommer

Kühle Orte in Berlin: 12 Tipps, um der Hitze zu entkommen

Die Temperaturen steigen, die Badeseen sind überfüllt, aber euch läuft der Schweiß von der Stirn, weil ihr Hitze nicht ausstehen könnt? Berlin ist vielleicht trotzdem die richtige Stadt für euch. Wir zeigen euch kühle Orte, an denen ihr Zuflucht findet: Ab in den Untergrund mit euch. Oder in die Kältekammer. Oder, oder, oder. 12 Tipps für kühle Köpfe.


Spreetunnel Friedrichshagen

Im Spreetunnel findet ihr Zuflucht vor Sonne und Hitze. Foto: imago images/Schöning

Seit bald 100 Jahren gibt es den Tunnel unter der Spree. Er ist 120 Meter lang und verbindet die Kämmereiheide bei Köpenick mit dem Müggelpark im Ortsteil Friedrichshagen. Gebaut wurde er, weil eine Brücke sich nicht so gut mit der Schifffahrt vertragen hätte. Also ging es ab unter die Erde. Diverse andere Tunnel in Berlin sind ebenfalls ziemlich kühle Orte in Berlin – und zugleich faszinierend, erschreckend oder verwunderlich.


Abhängen am tiefsten Bahnhof der Stadt

Kühle Orte in Berlin gesucht? Der U-Bahnhof Brandenburger Tor hält der Hitze stand. Foto: Imago/Shotshop

Kühle Orte in Berlin gesucht? Der U-Bahnhof Brandenburger Tor hält der Hitze stand. Foto: Imago/Shotshop

Berlin-Besucher zieht es – natürlich – auf den Pariser Platz und zum Brandenburger Tor. Das ist auch bei heißem Sommerwetter keine schlechte Idee. 17 Meter darunter befindet sich nämlich der gleichnamige Bahnhof der U-Bahnlinie U5. In so großer Tiefe soll es durchschnittlich ganze 10 Grad kälter sein als oben auf der Straße.


Fledermauskeller Zitadelle Spandau

Im Fledermauskeller kommt etwas Grufti-Feeling auf. (Symbolbild) Foto:imago/Steffen Schellhorn
Im Fledermauskeller kommt etwas Grufti-Feeling auf. (Symbolbild) Foto: Imago/Steffen Schellhorn

Mehr als 150 Fledermäuse verschiedener Arten tummeln sich im täglich geöffneten Fledermauskeller in der Zitadelle Spandau. Hier ist es garantiert dunkel und kühl. Und wenn ihr schon einmal in Spandau seid: Unsere aktuellen Texte zum Stadtteil findet ihr hier.


Neues Museum

Kühl und dunkel ist es in Nofretes Saal. Foto: imago images/PEMAX
Kühl und dunkel ist es in Nofretes Saal. Foto: Imago/PEMAX

Ausflüge ins Museum sind nicht nur etwas für Schlechtwettertage. In den gut klimatisierten und teils fensterlosen Räumen des Neuen Museums könnt ihr dem Hitzeinferno draußen entfliehen. Die zahlreichen Exponate aus Metall und Stein aus der Vor-und Frühgeschichte sowie Antike sorgen für einen zusätzlichen optischen Kühlungseffekt. Die meisten der vielen tollen Museen der Stadt sind vernünftig klimatisiert – alles andere wäre teilweise auch für die ausgestellten Kunstwerke gar nicht mal so gut.


Präparationssaal im Naturkundemuseum

Im Naturkundemuseum ist es schön kühl. Eisbär Knut ist auch hier. Foto: Imago/Jürgen Ritter

Wissensdurst und Abkühlung unter einem Dach. Im Präparationssaal des Naturkundemuseums werden verschiedene Techniken der Tierpräparation vorgestellt und diverse Tierplastinate aus der Werkstatt des berüchtigten Gunter Hagen präsentiert.


Vattenfalls Kältezentrale

Die Kältezentrale sorgt für kühle Innenräume in Berlin. Foto: imago images/CHROMORANGE
Die Kältezentrale sorgt für kühle Innenräume in Berlin. Foto: Imago/CHROMORANGE

Das markante Heizkraftwerk Wilmersdorf kennen alle, nun ist es vom Netz gegangen. Aber wenige wissen, dass Vattenfall nicht nur Strom und Wärme produziert, sondern auch Kälte. Sogar das größte Fernkältesystem Deutschlands. Bei der Kundenhotline anrufen und nachfragen, wie schnell man einen Anschluss bekommt.


Kryotherapie Berlin

Nicht nur Fußballer wie Toni Leistner schwören auf die Kältesauna. Foto: imago images/Matthias Koch

Kälte ist gesund. Bei der Kryo-Therapie stellt man sich für zwei bis drei Minuten in eine Kältesauna, in der die Temperatur auf sagenumwobene Minus 110 Grad Celsius heruntergefahren wird. Kälter geht es nicht. Kältekammern gibt es zum Beispiel bei CTB Fit und Formwandler. Der Sinn ist übrigens nicht eine gute Abkühlung, sondern das Verbrennen von Kalorien. Vielleicht auch nicht schlecht.


Einfach mal den Tag im Keller verbringen

Hauskeller gehören zu den kühlsten Orten in Berlin. Foto: imago images/Jürgen Ritter
Hauskeller gehören zu den kühlsten Orten in Berlin. Foto: imago images/Jürgen Ritter

Zu jeder Wohnung gehört der Keller, ein unterschätzter Lebensbereich. Vor allem in Altbauten herrschen dort erträgliche Temperaturen – und bei der Gelegenheit kann ja mal aufräumen und den angehäuften Tand entsorgen. Vielleicht findet sich ja noch etwas, das ihr auf einem der Flohmärkte in Berlin zu Geld machen könnt.


Fleischabteilung in der Metro

Einer kühlsten Orte in Berlin aber nichts für Vegetarier. Foto: imago/Kolvenbach
Einer kühlsten Orte in Berlin – aber nichts für Vegetarier. Foto: Imago/Kolvenbach

Gleich hinter der Fischtheke, wo es auch schon schön kalt ist, links in den Kühlraum für Fleischprodukte aller Art einbiegen und es sich zwischen Schweinefilet, ganzen Hähnchen und Black-Angus-Steaks gemütlich machen. Ein Problem gibt es: Für die Metro (An der Ostbahn 5, Friedrichshain) braucht man eine Kundenkarte, aber wer keine hat, kann ja auch bei Edeka vor der Fleischtheke herumlungern – oder in einer dieser tollen Fleischereien in Berlin vorbeischauen.


Eisbecken Liquidrom

Im Liquidrom kann man nicht nur floaten, sondern auch im Eisbecken planschen. Foto:Liquidrom
Im Liquidrom kann man nicht nur floaten, sondern auch im Eisbecken planschen. Foto: Liquidrom

Wer sich im See oder im Schwimmbad wie in einer warmen Badewanne fühlt und die Extreme liebt, erhält im 16 Grad kalten Eisbecken des Liquidroms eine ordentliche Abkühlung. Mehr zum Liquidrom und anderen Thermen und Wellness-Angeboten lest ihr hier.


Sich beim Klimaanlagenhersteller beraten lassen

Sorgen nicht unbedingt für ein gutes KLima auf der Welt, aber in eurem Zimmer: Klimaanlagen. Foto: imago images/vmd-images

Die Berliner:innen leiden unter der Hitze, die Klimaanlagenhändler profitieren dafür. Man muss sich ja nicht gleich ein teures Gerät anschaffen, eine Vorführung könnte fürs Erste auch ausreichen.


Berliner Unterwelten

Kühle Orte Berliner Unterwelten führt euch unter anderen in den AEG-Versuchstunnel, den ersten U-Bahntunnel Deutschland Foto: Imago Images/Future Images
Berliner Unterwelten führt euch unter anderen in den AEG-Versuchstunnel, den ersten U-Bahntunnel Deutschland Foto: Imago Images/Future Images

Hier kommen kühle Temperaturen und Berliner Geschichte zusammen: Die Berliner Unterwelten bieten regelmäßig Führungen durch Tunnelanlagen und Bunker an. Besonders empfehlenswert ist etwa der Bunker am Humboldthain oder der AEG-Versuchstunnel – der erste U-Bahntunnel Deutschlands. Wer noch mehr Unterirdisches entdecken will – hier geht es zu den Berliner Unterwelten.


Sommer in Berlin

Ihr wollt euch doch im Wasser erfrischen? Das sind die schönsten Strandbäder Berlins. Mehr als Freibad-Fritten bieten euch diese tollen Berliner Restaurants am Wasser. Abkühlung im Umland? Wir zeigen euch Brandenburgs schöne Strände und Seen. Falls es euch weiter rauszieht, findet ihr hier Ausflugstipps für Berlin.

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