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Abkühlung im Sommer

12 kühle Orte in Berlin – hier entkommt ihr der Hitze der Stadt

Die Sonne scheint über Berlin, alle rennen an die Badeseen der Stadt, aber ihr würdet am liebsten an den Nordpol umziehen? Kein Ding, wenn Hitze nicht so eure Sache ist – ihr könnt trotzdem bleiben. Denn Berlin bietet einige Zufluchtsorte, in denen es selten bis nie wirklich heiß wird. Ab in den Untergrund mit euch! Oder die Kältekammer! Oder, oder, oder: 12 Tipps für kühle Köpfe.


Fledermauskeller Zitadelle Spandau

Im Fledermauskeller kommt etwas Grufti-Feeling auf. (Symbolbild) Foto:imago/Steffen Schellhorn
Im Fledermauskeller kommt etwas Grufti-Feeling auf. (Symbolbild) Foto:imago/Steffen Schellhorn

Über 150 Feldermäuse verschiedener Arten tummeln sich im Fledermauskeller in der Zitadelle Spandau. Von 12 bis 17 Uhr könnt ihr sie im Schaugehege beobachten. Hier ist es garantiert dunkel und kühl. Und wenn ihr schon einmal in Spandau seid: Diese tolle Orte lohnen sich auch.


Neues Museum

Kühl und dunkel ist es in Nofretes Saal. Foto: imago images/PEMAX
Kühl und dunkel ist es in Nofretes Saal. Foto: imago images/PEMAX

Ausflüge ins Museum sind nicht nur etwas für Schlechtwettertage. In den gut klimatisierten und teils fensterlosen Räumen des Neuen Museums könnt ihr dem Hitzeinferno draußen entfliehen. Die zahlreichen Exponate aus Metall und Stein aus der Vor-und Frühgeschichte sowie Antike sorgen für einen zusätzlichen optischen Kühlungseffekt. Die meisten der vielen tollen Museen der Stadt sind vernünftig klimatisiert – alles andere wäre teilweise auch für die ausgestellten Kunstwerke gar nicht mal so gut.


Spreetunnel Friedrichshagen

Im Spreetunnel findet ihr Zuflucht vor Sonne und Hitze. Foto: imago images/Schöning

Seit bald 100 Jahren gibt es den Tunnel unter der Spree. Er ist 120 Meter lang und verbindet die Kämmereiheide bei Köpenick mit dem Müggelpark im Ortsteil Friedrichshagen. Gebaut wurde er, weil eine Brücke sich nicht so gut mit der Schifffahrt vertragen hätte. Also ging es ab unter die Erde. Diverse andere Tunnel in Berlin können auch Abkühlung verschaffen – oder faszinieren, erschrecken, verwundern.


Präparationssaal im Naturkundemuseum

Im Naturkundemuseum ist es schön kühl. Eisbär Knut ist auch hier. Foto: imago images/Jürgen Ritter

Wissensdurst und Abkühlung unter einem Dach. Im Präparationssaal des Naturkundemuseums werden verschiedene Techniken der Tierpräparation vorgestellt und diverse Tierplastinate aus der Werkstatt des berüchtigten Gunter Hagen präsentiert.


Vattenfalls Kältezentrale

Die Kältezentrale sorgt für kühle Innenräume in Berlin. Foto: imago images/CHROMORANGE
Die Kältezentrale sorgt für kühle Innenräume in Berlin. Foto: imago images/CHROMORANGE

Wenige wissen, dass Vattenfall nicht nur Strom und Wärme produziert sondern auch Kälte. Sogar das größte Fernkältesystem Deutschlands. Bei der Kundenhotline anrufen und nachfragen, wie schnell man einen Anschluss bekommt.


Kryotherapie Berlin

Nicht nur Fußballer wie Toni Leistner schwören auf die Kältesauna. Foto: imago images/Matthias Koch

Kälte ist gesund. Bei der Kryo-Therapie stellt man sich für zwei bis drei Minuten in eine Kältesauna, in der die Temperatur auf sagenumwobene Minus 110 Grad Celsius heruntergefahren wird. Kälter geht es nicht. Kältekammern gibt es zum Beispiel bei CTB Fit und Formwandler. Der Sinn ist übrigens nicht eine gute Abkühlung, sondern das Verbrennen von Kalorien. Vielleicht auch nicht schlecht.


Abhängen am tiefsten Bahnhof der Stadt

Kühl und cool am U-Bahnhof Brandenburger Tor. Foto: imago images/Shotshop
Kühl und cool: Der U-Bahnhof Brandenburger Tor. Foto: imago images/Shotshop

Berlin-Besucher zieht es – natürlich – auf den Pariser Platz und zum Brandenburger Tor. Das ist auch bei heißem Sommerwetter keine schlechte Idee. 17 Meter darunter befindet sich nämlich der gleichnamige Bahnhof der U-Bahnlinie 55. In so großer Tiefe soll es durchschnittlich ganze 10 Grad kälter sein als oben auf der Straße.


Einfach mal den Tag im Keller verbringen

Hauskeller gehören zu den kühlsten Orten in Berlin. Foto: imago images/Jürgen Ritter
Hauskeller gehören zu den kühlsten Orten in Berlin. Foto: imago images/Jürgen Ritter

Zur jeder Wohnung gehört der Keller, ein unterschätzter Lebensbereich. Vor allem in Altbauten herrschen dort erträgliche Temperaturen – und bei der Gelegenheit kann ja mal aufräumen und den angehäuften Tand entsorgen.


Fleischabteilung in der Metro

Einer kühlsten Orte in Berlin aber nichts für Vegetarier. Foto: imago/Kolvenbach
Einer kühlsten Orte in Berlin – aber nichts für Vegetarier. Foto: imago/Kolvenbach

Gleich hinter der Fischtheke, wo es auch schon schön kalt ist, links in den Kühlraum für Fleischprodukte aller Art einbiegen und es sich zwischen Schweinefilet, ganzen Hähnchen und Black-Angus-Steaks gemütlich machen. Ein Problem gibt es: Für die Metro (An der Ostbahn 5, Friedrichshain) braucht man eine Kundenkarte, aber wer keine hat, kann ja auch bei Edeka vor der Fleischtheke herumlungern.


Eisbecken Liquidrom

Im Liquidrom kann man nicht nur floaten, sondern auch im Eisbecken planschen. Foto:Liquidrom
Im Liquidrom kann man nicht nur floaten, sondern auch im Eisbecken planschen. Foto: Liquidrom

Wer sich im See oder im Schwimmbad wie in einer warmen Badewanne fühlt und die Extreme liebt, erhält im 16 Grad kalten Eisbecken des Liquidroms eine ordentliche Abkühlung. Mehr zum Liquidrom und anderen Thermen und Wellness-Angeboten lest ihr hier.


Sich beim Klimaanlagenhersteller beraten lassen

Sorgen nicht unbedingt für ein gutes KLima auf der Welt, aber in eurem Zimmer: Klimaanlagen. Foto: imago images/vmd-images

Die Berliner*innen leiden unter der Hitze, die Klimaanlagenhändler profitieren dafür. Man muss sich ja nicht gleich ein teures Gerät anschaffen, eine Vorführung könnte fürs Erste auch ausreichen.


Berliner Unterwelten

Berliner Unterwelten führt euch unter anderen in den AEG-Versuchstunnel, den ersten U-Bahntunnel Deutschland Foto: Imago Images/Future Images

Hier kommen kühle Temperaturen und Berliner Geschichte zusammen: Die Berliner Unterwelten bieten regelmäßig Führungen durch Tunnelanlagen und Bunker an. Besonders empfehlenswert ist etwa der Bunker am Humboldthain oder der AEG-Versuchstunnel – der erste U-Bahntunnel Deutschlands. Wer noch mehr Unterirdisches entdecken will – hier geht es zu den Berliner Unterwelten.


Sommer in Berlin

Falls es euch doch in’s kühle Nass zieht, euch aber das Schwimmbad zu ungemütlich und der See zu schlecht ausgestattet ist – dann sind diese Berliner Strandbäder das Richtige für euch! Falls es euch doch rauszieht, findet ihr hier Ausflugstipps für Berlin.

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