Stadtleben

Mieten in Berlin steigen immer weiter

wohnraumÜberraschend kommt es für die meisten wohl nicht: In den vergangenen zwei Jahren sind die Mieten in Berlin gestiegen wie schon lange nicht mehr. Fast 7,9 Prozent mehr muss in der Hauptstadt durchschnittlich für gemieteten Wohnraum gezahlt werden. Das geht aus dem Mietspiegel 2011 hervor, den Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) vorstellte.

Während die Haushalte in der Hauptstadt im Jahr 2009 noch durchschnittlich eine Kaltmiete von 4,83 Euro pro Quadratmeter bezahlen mussten, verlangen die Vermieter jetzt schon 5,21 Euro je Quadratmeter.

Die deutliche Steigerung sei auf einen Nachholeffekt nach der Wirtschafts- und Finanzkrise zurückzuführen, teilte Junge-Reyer mit. Die Vermieter reichen ihre eigenen finanziellen Engpässe also an ihre Mieter weiter – halt nur mit zeitlicher Verzögerung. Alle diejenigen, die Berlin nach wie vor aus Prinzip gegen jedweden Einwand verteidigen, können sich allerdings entspannt zurücklehnen. Trotz der steigenden Mieten bleibe das Niveau in Berlin weiterhin deutlich hinter dem vergleichbarer Großstädte zurück.

Foto: Harry Schnitger

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