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Neues vom Yaam: Kündigung ausgesprochen

YAAAM-DemoJetzt ist es amtlich: das Yaam hat letzten Donnerstag die Kündigung für das Areal erhalten, obwohl der Platz noch gar nicht verkauft ist. Gerüchten zufolge sollte Hochtief an dem Areal interessiert sein.

Bei der umgehend vom YAAM einberaumten Pressekonferenz im Rathaus Kreuzberg unterstrich auch der anwesende Bürgermeister Franz Schulz, dass die für das Areal geforderten 26 Mio. Euro ein „Mondpreis“ seien. Wohl auch aus diesem Grund sei das Grundstück bislang noch nicht verkauft worden – was bislang gut für’s YAAM war.

Bürgermeister Schulz unterstrich in der Pressekonferenz, dass der Senat, der sich gerne mit dem YAAM schmückt – besonders, wenn, wie geschehen, es publikumswirksam von Sprinter Usain Bolt oder Basketballspieler Dirk Nowitzki besucht wird – nun seinen Einfluss geltend machen und mit dem Areal-Besitzer wegen einer Verlängerung der YAAM-Verweildauer verhandeln soll.

In der Pressekonferenz wurde außerdem von den YAAM-Betreibern noch einmal betont, dass das YAAM keine schnöde, profitorientierte Strandbar, sondern ein weit wirksames sozio-kulturelles Projekt ist. Nichtsdestrotrotz hat das YAAM die Idee der Strand-Location für Berlin erfunden. Bereits seit 1994 wird an unterschiedlichen Orten entlang der Spree auf sandigem Untergrund getanzt, gesportelt, gerappt, Graffitis gesprüht usw.


Text/Foto: Eva Apraku

INTERVIEW MIT JOHNNY STRANGE VON CULCHA CANDELA ÜBER DAS YAAM

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