Stadtleben

Philharmonie

Als der Dachstuhl der Philharmonie in Flammen stand, schlotterten auch den drei Machern des Semprojekts, Susesch Bayat, Erik Ewertz und Maximilian Benesch die Knie, konnten sie doch zu dem Zeitpunkt nicht wissen, ob ihr Fotoprojekt u.a. mit Kristin Sroka und Mirolav Zilka nicht gefärdet wäre. Es ist noch einmal gut gegangen, und deshalb stand ihnen das Foyer des Kammermusiksaal zur Verfügung, um die ehemalige Olympiateilnehmerin in der Rhythmischen Sportgymnastik und den Streetdancer zu klassischer Musik in Szene zu setzen.

Passpartout_PhilharmonieDer Fotograf, der dieses Shooting für die Photokina machte, schwärmt für Berlin, was leicht nachzuvollziehen ist. So war es für ihn ziemlich problemlos, die schönste Kulisse der Stadt zu bekommen, was in anderen, sogenannten europäischen Metropolen, ein Ding der Unmöglichkeit sei.

Hier also steht ihm mit der Philharmonie ein architektonisches Juwel zur Verfügung, in dem Kultur stattfindet. Hier ist zwar die Musik zuhause, aber wenn man ein Projekt anzubieten hat öffnen sich hier alle Türen. Selbstverständlich spielen auch einige Philharmoniker in dem Fotoshooting eine Rolle. Das Wichtigste aber ist diese unglaubliche Gelassenheit, mit dem der Kulturbetrieb weitergeht.
Wir haben schwein gehabt, daß das Schmuckstück nicht von flammen und Wasser vernichtet wurde. So aber sind die Mitarbeiter der Philharmonie gelassen und gehen in dieses Gbäude, als wäre nichts geschehen.

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