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Pilotanlage zur Klärung der Spree nimmt Arbeit auf

LuritechEs hätte so schön werden können. Ralf Steeg, Geschäftsführer der LURI.watersystems.GmbH, hatte von Cafйs und Freilichtkinos auf dem Fluss geträumt, die sein Projekt, Einleitungen von Abwasser in die Spree zu unterbinden, nicht bloß veredelt, sondern eventuell finanziell getragen hätten. Nach einem mehrjährigen Hickhack mit der Berliner Waren- und Lagerhausgesellschaft Behala steht jedoch fest, dass es eine Oberflächennutzung der Pilotanlage nicht geben wird. Immerhin: Die erste Anlage steht und wird nun eingeweiht. Das mit Pfählen im Flussgrund verankerte System ist durch ein Zuleitungsrohr mit dem Kanalnetz verbunden. Die Anlage speichert das Mischwasser, das bei starken Regenfällen bisher ungefiltert in den Hauptstadtfluss geleitet wird und pumpt es schließlich in die Kanalisation zurück. Vierzehn solcher Anlagen hält Steeg für nötig, damit die Spree ihre Renaissance als Badefluss feiern kann.     

Text: CDP
Foto: LURI

Luritec/Spree2011 Stralauer Allee 5, Friedrichshain,
Eröffnung der Pilotanlage: 14.9., 20 Uhr,
www.luritec.com

 

RALF STEEGS PROJEKT SPREE 2011

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