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Stadtleben

„Playpublic“ macht die Welt zum Spielplatz

PlaypublicPlaypublic fragt in Form von Spielen verschiedenster Art nach der Bedeutung öffentlicher Räume in großen Städten: „Urbanes Gaming kann uns helfen, gesellschaftliche Strukturen zu verstehen, in andere Rollen zu schlüpfen und Stadt-Räume mit anderen Augen zu sehen“, so der künstlerische Leiter des Festivals, Sebastian Quack. Im Anschluss an jedes Spiel besteht die Möglichkeit, mit den Spieldesignern über Erlebtes zu reden. Eines der Games ist von den Spieleentwicklern Natalie Pozzi und Eric Zimmerman geschaffen worden, um Dynamiken von Macht zu ergründen – auf einem lebensgroßen Spielbrett, mit riesigen Heliumballons und sich nach Spielstand ändernder Live-Musik. Jeder Tag steht unter einem anderen Thema, mal geht es um „Erdung“, mal um „Kontrolle“. Oder es geht gleich ganz um „Fiktion gegen Realität“. Besonders Letztere wird sicher neben den Spielern auch für Zuschauer ein besonderes Erlebnis: Die Spieler sollen sich unter anderem vorstellen, wie die Karl-Marx-Allee zur mächtigen Unterwasserwelt wird,  später in den Körper eines Zombies hineinversetzen oder gleich einen Nuklearkrieg mit Tennisbällen simulieren. Dann gilt also auch in Berlin für ein paar Tage: Lasset die Spiele beginnen!                  

Text. Nina Hahasvili
Foto: Merlin-Nadj-Torma

Playpublic Festival
9.-12.8.
Rund um das Computerspielemuseum Karl-Marx-Allee 93a, Friedrichshain,
mehr Infos unter www.invisibleplayground.com

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