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Impfung in Berlin: Rechte für Geimpfte und Genesene – und weitere wichtige Infos

Impfung in Berlin hieß lange erst einmal Unsicherheit, nun hingegen geht es viel schneller voran. Jetzt geht es endlich mit großen Schritten voran. Der Astrazeneca-Impfstoff ist für alle freigegeben und seit dem 3. Mai 2021 können sich zudem Personen aus der dritten Prioritätsgruppe einen Termin zur Impfung in Berlin buchen.

Vollständig geimpfte oder von Corona genesene Personen sollen zudem umfangreiche Freiheiten bekommen. Alle Infos dazu findet ihr unten im Text.

Was ist sonst noch wichtig? Wo wird mit welchem Impfstoff geimpft? Und wie lange muss ich zwischen Erst- und Zweitimpfung warten?

Wir haben Antworten auf die wichtigsten, aktuellen Fragen zur Impfung in Berlin. Dieser Artikel wird regelmäßig aktualisiert (Stand 6. Mai 2021).

Impfung in Berlin Wer vollständig geimpft oder genesen ist, soll in Berlin künftig mehr Freiheiten haben.
Wer vollständig geimpft oder genesen ist, soll in Berlin künftig mehr Freiheiten haben. Foto: Imago/Sorge

Seit wann wird in Berlin gegen Corona geimpft? Und wie viele Menschen sind bereits geschützt?

Der 27. Dezember 2020 war das Datum für den Impfstart in Berlin: Eine 101-jährige Berlinerin erhielt die erste Injektion des Corona-Impfstoffs von Biontech/Pfizer. Informationen darüber, wie viele Menschen in Berlin und deutschlandweit bereits geimpft sind, liefert eine Grafik des Robert Koch-Instituts (RKI).


Kostet die Impfung etwas und besteht eine Impfpflicht?

Sowohl als auch: nein. Unabhängig von der eigenen Versicherung ist eine Impfung gegen COVID-19 kostenlos. Auch besteht noch keine Impfpflicht – die Entscheidung, sich impfen zu lassen, obliegt jede:r:m Einzelnen.

Allerdings winken für geimpfte oder von Corona genesene Personen, die bereits eine Injektion erhalten haben, jetzt umfangreiche Freiheiten. Wer sich nicht impfen lässt, hat also gravierende Nachteile.


Gelten für geimpfte Personen gelockerte Corona-Regeln?

Ja. Und dies wahrscheinlich schon ab dem kommenden Wochenende (Stand 6. Mai 2021). Der Bundesrat entscheidet heute, am 6. Mai 2021, über umfassende Lockerungen für vollständig geimpfte und bereits genesene Personen.

Alle Menschen, die bereits zwei Corona-Impfungen erhalten haben, sollen in großen Schritten zur Normalität zurückkehren können. Nur im Falle einer Johnson-&-Johnson-Impfung soll eine Injektion ausreichen. Außerdem sollen die Lockerungen für von Corona Genesene gelten, die bereits eine Impfdosis erhalten haben. Voraussetzung für diese Personen ist zudem, dass ihre Corona-Infektion höchstens sechs Monate zurückliegt.

Für die eben benannten Gruppen gelten dann die folgenden neuen Regeln (Stand 6. Mai 2021):

  • Die Beschränkung der Personenzahl für private Treffen entfällt. Voraussetzung ist, dass an dem Treffen auch nur Geimpfte und Genesene teilnehmen.
  • Die Ausgangsbeschränkung entfällt.
  • Personen können wieder Ladengeschäfte und Friseure wieder besuchen, ohne negativen Coronatest.
  • Auch die Quarantänepflicht nach der Einreise nach Deutschland entfällt. Außer eine besagte Person hat sich in einem Virusvariantengebiet aufgehalten.

Wichtig: Das Abstandsgebot und das Tragen eines Mundschutzes gilt auch für Personen mit neuen Freiheiten weiterhin als Pflicht! Als Nachweis, um den Status der eigenen Impfung bzw. Genesung nachzuweisen, reicht ein Papier (Impfpass oder Bescheinigung des Impfzentrums, des Hausarztes). Dieses kann auch in digitaler Form und in den Sprachen oder Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch oder Spanisch vorliegen.

Fest steht auch, dass die EU derzeit an einem Corona-Impfpass für freies Reisen arbeitet. Die EU-Kommission will den digitalen europäischen Immunitätsnachweis bis zum 1. Juni 2021 einführen. Vorbild ist der „grüne Pass“ in Israel. Diesen bekommen geimpfte Personen in dem Land seit Ende Februar 2021, damit sie Fitnessstudios, Hotels und Theater besuchen oder Sportereignissen beiwohnen können.


Impfung in Berlin: Welche Impfstoffe werden eingesetzt?

Impfung in Berlin Der Johnson & Johnson-Impfstoff soll ab Mai 2021 auch in Berliner Arztpraxen verfügbar sein.
Der Johnson & Johnson-Impfstoff wird auch in Berliner Arztpraxen verfügbar sein. Foto: Imago/ZUMA Wire

In der EU zugelassen wurden bisher folgende Impfstoffe:

  • der Impfstoff der deutsch-amerikanischen Allianz Biontech/Pfizer
  • der Impfstoff der US-Firma Moderna
  • der des Konzerns Astrazeneca, der seinen Sitz im Vereinigten Königreich hat
  • der amerikanische Impfstoff Johnson & Johnson (soll ab der ersten Maiwoche 2021 zum Einsatz kommen)

Auch der russische Impfstoff Sputnik V wird von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) geprüft. Sollte der Impfstoff in der EU und somit auch in Deutschland eine Zulassung erhalten, will Deutschland laut „Tagesschau“-Informationen im Juni, Juli und August insgesamt 30 Millionen Dosen des Vakzins kaufen.

Eigentlich sollten im April die ersten Lieferungen des Impfstoffs von Johnson & Johnson in Europa eintreffen, eine Impfung in Berlin mit der Vakzine also auch bald möglich sein. Wegen seltener Fälle schwerer Blutgerinnsel haben die USA allerdings die Impfungen mit dem Mittel ausgesetzt und die Markteinführung in Europa verschoben. Nach der Zulassung durch die EMA sollen die Lieferungen jedoch im Mai 2021 erfolgen.

Weitere Impfstoff-Kandidaten, die im Verlauf der nächsten Wochen oder Monate eine Zulassung erhalten könnten, sind: ein Impfstoff der Firma Curevac (Deutschland), der Impfstoff Novavax eines US-amerikanischen Pharmaunternehmens sowie ein Vakzin eines chinesischen Herstellers.


Und wie lange muss ich zwischen Erst- und Zweitimpfung warten? Und ab wann gelte ich als vollgeschützt?

Die vier Impfstoffe, die in Deutschland und auch in Berlin benutzt werden, unterscheiden sich in manchen Punkten in ihrer Wirkweise. Unsere Übersicht gibt an, wie lange man bei welchem Impfstoff auf die Zweitimpfung warten muss, und ab wie vielen Tagen nach der Impfung man sich als vollgeschützt betrachten kann.

  • Impfstoff von Biontech/Pfizer Zwischen Erst- und Zweitimpfung dürfen maximal 3 bis 6 Wochen liegen. Den vollen Impfschutz hat man nach 7 Tagen nach der Zweitimpfung.
  • Moderna Zwischen Erst- und Zweitimpfung dürfen maximal 4 bis 6 Wochen liegen. Den vollen Impfschutz hat man nach 14 Tagen nach der Zweitimpfung.
  • Astrazeneca Zwischen Erst- und Zweitimpfung dürfen maximal 12 Wochen liegen. Den vollen Impfschutz hat man nach 15 Tagen nach der Zweitimpfung.
  • Johnson & Johnson Hier reicht 1 Impfdosis aus. Den vollen Impfschutz hat man nach 28 Tagen nach der Zweitimpfung.

Wie effektiv sind die eingesetzten Impfstoffe? Und schützen sie auch gegen die Mutanten?

Impfung in Berlin Ob die Corona-Impfstoffe auch gegen die gefährlicheren Mutanten schützen, ist derzeit noch unklar.
Ob die Corona-Impfstoffe auch gegen die gefährlicheren Mutanten schützen, ist derzeit noch unklar. Foto: Imago/Ohde

Impfstoff von Biontech/Pfizer Die Wirksamkeit des Impfstoffs von Biontech/Pfizer, der derzeit in Deutschland und Berlin beim Großteil der Impfungen verabreicht wird, wird nach Vergabe der zweiten Impfdosis auf 95 Prozent beziffert.

Nach dem Erhalten der ersten Impfdosis sollten Patienten bisher zu 52 Prozent geschützt sein. Das bedeutet, dass sich das Corona-Ansteckungsrisiko von Personen, die zwei Dosen erhalten haben, um 95 Prozent verringert.

An dieser Stelle besonders hervorzuheben ist: Für einen Impfstoff ist eine Wirksamkeit von 95 Prozent sehr hoch. Die Wirksamkeit einer saisonalen Grippeimpfung liegt bei jungen Menschen beispielsweise bei 80 Prozent. Bei älteren Personen liegt die Wirksamkeit bei zwischen 40 und 60 Prozent.

Außerdem: Der Biontech/Pfizer- Impfstoff ist ein sogenannter mRNA-Impfstoff, der auf einer neuartigen Technologie beruht. Durch die Impfung sollen Antikörper gebildet werden, die das Corona-Virus-Spike-Protein am Eindringen in menschliche Zellen hindern.

Impfstoff von Moderna Die Wirksamkeit des Moderna-Impfstoffs soll nach der zweiten Dose ähnlich hoch sein, nämlich bei 94,1 Prozent liegen. Genau wie beim Biontech/Pfizer-Impfstoff handelt es sich beim Moderna-Vakzin auch um einen mRNA-Impfstoff.

Impfstoff von Astrazeneca Lange gab es Diskussionen – denn im Vergleich zu den bisher zugelassenen mRNA-Impfstoffen ist die Wirksamkeit des Astrazeneca-Vakzins geringer, aber dennoch hoch.

Ärger machten nicht nur Lieferschwierigkeiten, sondern auch das Hin und Her bei der Zulassung. Weil das Ppäparat möglicherweise in Verbindung mit sehr selten auftretenden Sinusvenen-Thrombosen steht, wurde die Impfung mit Astrazeneca zwischenzeitlich gestoppt, wieder aufgenommen und mit veränderten Vorgaben. Empfohlen wird der Impfstoff für Menschen über 60. Berlin hat allerdings die Vergabe freigegeben. Wer will – und einen Impftermin findet – kann sich mit Astrazeneca immunisieren lassen. Für Menschen, die mit offizieller Impfeinladung und im Rahmen der Impfreihenfolge bereits mit Astrazeneca erstgeimpft, aber jünger als 60 sind, sollen stattdessen zwölf Wochen nach der ersten Dosis für die Zweitimpfung einen mRna-Impfstoff erhalten.

Impfstoff von Johnson & Johnson Verglichen mit den anderen zugelassenen Impfstoffen hat jener von Johnson & Johnson zwar eine geringere Schutzwirkung von rund 66 Prozent, dafür werden schwere Corona-Verläufe jedoch zu 85 Prozent effektiv verhindert. Zudem muss nur eine Dosis des Impfstoffes injiziert werden, damit sich die Schutzwirkung entfaltet. Auch die weniger komplizierte Lagerung von Johnson & Johnson – der Impfstoff hält auch höheren Temperaturen stand – ist ein großer Vorteil des Vakzins. Meldungen aus Brasilien und Südafrika lassen zudem darauf schließen, dass der Impfstoff von Johnson & Johnson auch gegen die neuen Virusmutationen schützt.

Wichtig: Ob alle derzeit zugelassenen Impfstoffe auch gegen die Coronavirus-Mutanten schützen, ist noch nicht abschließend geklärt. In Brüssel bereitet man sich jedoch darauf vor, dass die Virus-Mutationen auch eine Anpassung der Impfstoffe erfordern könnten. Dafür soll die Bürokratie aufgeweicht werden und angepasste Impfstoffe sollen künftig schneller und unkomplizierter eine Zulassung erhalten.


Wie sieht die derzeitige Impfreihenfolge aus?

Unabhängig von der Impfreihenfolge ist in Berlin Astrazeneca für alle freigegeben. Am 3. Mai beginnen die Impfungen für Prioritätsgruppe Drei, ab Juni könnte die Priorisierung ganz aufgegeben werden. Foto: Imago/Sorge
Unabhängig von der Impfreihenfolge ist in Berlin Astrazeneca für alle freigegeben. Am 6. Mai beginnen die Impfungen für Prioritätsgruppe Drei, ab Juni könnte die Priorisierung ganz aufgegeben werden. Foto: Imago/Sorge

Für Impfungen wurde in Deutschland vom Bundesgesundheitsministerium eine Impfreihenfolge festgelegt, die sich nach Alter und Risikofaktoren richtete. Ältere und vorerkrankte Menschen waren demgemäß zuerst an der Reihe und erhielten ihre Impfeinladungen per Post.

Ein Ende der Priorisierung ist jetzt jedoch absehbar: Schon im Juni 2021 könnte aufgrund zunehmender Liefermengen die Impfreihenfolge fallen – dann dürfen sich alle Menschen unabhängig von Alter, Vorerkrankungen und Zugehörigkeit zu Risikogruppen oder bestimmten Berufsfeldern gegen Covid-19 impfen lassen. Aufgeweicht ist die Impfreihenfolge insofern bereits jetzt, als dass sich alle Menschen in Berlin nach Belieben mit Astrazeneca impfen lassen können.

Bis die Reihenfolge aber ganz abgeschafft ist, sind erst einmal weitere Menschen an der Reihe. Seit dem 3. Mai 2021 können Personen aus der dritten Prioritätsgruppe einen Termin zur Impfung in Berlin buchen. Personen der Gruppe 3 sind:

  • Berliner:innen ab vollendetem 60. Lebensjahr, entweder über Hausarztpraxen oder Impfzentren
  • Personen, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf besteht, wenden sich nach Möglichkeit an ihre Haus- bzw. Fachärzt:innen
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen pflegebedürftiger Personen können Termine telefonisch oder online vereinbaren oder sich an ihre Arztpraxen wenden
  • Wahlhelfer:innen sind ebenfalls in der dritten Prioritätsgruppe – sie müssen allerdings auf eine schriftliche Einladung warten.
  • Personen in besonders relevanter Position in Einrichtungen und Unternehmen der kritischen Infrastruktur sollen ohnehin in wenigen Wochen über Betriebsärzt:innen geimpft werden. Alternativ stehen ihnen Impfzentren oder der Weg über die Arztpraxen offen. Zum Nachweis der Priorisierung ist eine Bescheinigung vom Arbeitgeber notwendig, Jounalist:innen können auch einen Presseausweis dafür nutzen
  • Mitarbeitende der Berliner Verwaltungen sind nur in besonders relevanten Positionen impfberechtigt, worüber die Dienststellenleitung zusammen mit dem Personalrat bestimmt. Zunächst sollen nur zwölf Prozent der Verwaltung geimpft werden, nur für die Jugendämter der Bezirke soll schon vor Juni eine höhere Quote erreicht werden
  • Auch Personen, die in medizinischen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und im Lebensmittelhandel tätig sind, gehören zur dritten Prioritätsgruppe, können sich an Hausärzt:innen oder die Impfzentren wenden. Eine Bescheinigung vom Arbeitgeber zur Priorisierung ist nötig.

Kann man selbst einen Impftermin vereinbaren?

Ja und nein. Mit dem Impfstart für die dritte Prioritätsgruppe entfällt das System der postalischen Einladung für die meisten Personengruppen. Nur für Wahlhelfende soll noch schriftlich eingeladen werden, die Informationen zum weiteren Vorgehen und die entsprechenden Codes sind im Schreiben enthalten.

Alle anderen Impfberechtigten sind dazu angehalten, sich selbst einen Termin zu buchen. Auf der Senats-Website zur Terminbuchung (hier abrufbar) ist mit dem Impfstart für die dritte Gruppe ab 3. Mai kein Buchungscode mehr erforderlich. Auch die Hotline 030/9028 22 00 ist erreichbar, um einen Impftermin in Berlin zu vereinbaren. Benötigt wird allerdings ein entsprechender Nachweis der Zugehörigkeit zur Prioritätsgruppe.

Seit dem 22. April 2021 dürfen Hausarztpraxen den Astrazeneca-Impfstoff an alle verimpfen, die bereit sind, ihn zu nehmen und über die Risiken aufgeklärt sind. Die Kassenärztliche Vereinigung Berlin (KVBerlin) führt eine Übersicht über die Berliner Hausärzt:innen, bei denen man selbst einen Termin für eine Astrazeneca-Impfung vereinbaren kann.


Ist eine Impfung in Berlin beim Hausarzt möglich?

Ja. Zwar verzögerte sich der Impfstart Anfang April, die ersten Tage liefen durchaus schleppend und chaotisch. Wie die „Berliner Morgenpost“ schreibt, impfen Schätzungen zufolge derzeit aber rund 1.400 niedergelassene Ärzt:innen in Berlin, zusätzlich zu den Impfzentren.

Ab Juni 2021 sollen auch Betriebsärzt:innen in die Impfkampagne eingebunden werden.


Kann ich mir den Impfstoff aussuchen, wenn ich an der Reihe bin?

Eine Zeit lang gab es in Berlin eine indirekte Wahl des Impfstoffs: Personen konnten sich das Impfzentrum und somit auch den Impfstoff aussuchen, der ihnen injiziert wird.

Die Wahl ist nun weiter eingeschränkt worden: Eingeladene Personen können nur in jene Impfzentren, die den für sie nach Vorgaben der Ständigen Impfkommission vorgesehenen Impfstoff verabreicht.

Welches Impfzentrum in Berlin derzeit in welchem Impfstoff arbeitet, ist in der Übersicht (nächster Punkt) aufgelistet.

Wer bereit ist sich mit Astrazeneca impfen zu lassen, kann dafür bei Hausärzt:innen einen Termin vereinbaren.


Wo befinden sich Berlins Impfzentren? Und wo wird welcher Impfstoff genutzt?

Impfung in Berlin Das Corona-Impfzentrum im Hangar 4 des ehemaligen Flughafens Tempelhof nutzt den Impfstoff von Astrazeneca.
Das Corona-Impfzentrum im Hangar 4 des ehemaligen Flughafens Tempelhof nutzt den Impfstoff von Astrazeneca. Foto: Imago/snapshot

Eine Impfung in Berlin kann man in einem der sechs Impfzentren erhalten, die die folgenden Impfstoffe nutzen (Stand 6. Mai 2021):

  • Das Corona-Impfzentrum in der Arena Berlin nutzt den Impfstoff von Biontech/Pfizer
  • Das Corona-Impfzentrum im Erika-Heß-Stadion nutzt den Impfstoff von Moderna
  • Das Corona-Impfzentrum in der Messe Berlin nutzt den Impfstoff von Biontech/Pfizer
  • Das Corona-Impfzentrum im Velodrom nutzt den Impfstoff von Biontech/Pfizer
  • Das Corona-Impfzentrum im Hangar 4 des ehemaligen Flughafens Tempelhof nutzt den Impfstoff von Astrazeneca
  • Das Corona-Impfzentrum im Flughafen Tegel nutzt den Impfstoff von Biontech/Pfizer

Über wie viele Impfdosen verfügt Berlin derzeit?

Die Impfkampagne hat deutlich an Fahrt aufgenommen. Fast 20 Prozent der Menschen in Berlin haben eine Impfung erhalten, bundesweit ist das Impftempo stark gestiegen.

Am 19. 2021 April kündigte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) weitere Großlieferungen von Impfstoffen in den kommenden Monaten an. Biontech/Pfizer will im zweiten Quartal 50 Millionen Dosen liefern, zehn Millionen mehr als ursprünglich angekündigt. Der Impfstoff bildet das Rückgrat der deutschen Impfkampagne. Berlin kann bis Juni 2021 mit zwei Millionen weiteren Dosen rechnen, hinzu kommen die Lieferungen von Johnson & Johnson und bis zu 100.000 Impftermine, bei denen der Impfstoff von Moderna verabreicht wird (Stand 6. Mai 2021).

Wer sich für den immer aktuellen Gesamtüberblick interessiert: Das Impfdashboard des Bundesministeriums für Gesundheit liefert stets den aktuellen Status darüber, wie viele Personen in Deutschland zur aktuellen Stunde und insgesamt seit Impfbeginn immunisiert wurden.


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