Stadtleben

Boote selber bauen im Wedding

booteZugegeben – laut Landes-Kanu-Verband Berlin ist es bis zum Anpaddeln, dem offiziellen In-See-Stechen dieser Disziplin, noch ein bisschen hin: Erst am 3.4., dem ersten Aprilwochenende, geht’s los. Für wintermüde Wassersport-Fans also noch genügend Zeit, um sich ein neues Boot zu kaufen oder, origineller, sich eines selbst zu bauen.

Zusammen mit dem Tischler Rouven Noffer lädt der seit dem Herbst letzten Jahres in Berlin lebende serbische Künstler Nikola Raspopovic jedenfalls zum Selbstbau-Workshop „Ein Canooyak für Stadtindianer“ ein. Innerhalb von vier Tagen, so versprechen die beiden, könne jeder, „der einen Nagel in die Wand schlagen kann“ das von Raspopovic und Noffer selbst entwickelte Canooyak nachbauen. Der Clou dabei: Das benötigte Material – Holz, Plane, Farbe – bekommt man in gängigen Baumärkten und es kostet, zusammen mit der Kursgebühr, nicht mehr als 300 Euro. „Die fertigen Canooyaks sind leicht und wendig und bestens geeignet, um mit ihnen auf Seen oder Flüssen unterwegs zu sein“, sagt Nikola Raspopovic. Segelboote kann man mit Raspopovic und Noffer übrigens ebenfalls bauen lernen. Allerdings erst in einem späteren Workshop.?

Text: Eva Apraku

Ein Canooyak für Stadtindianer

Uferhallen, Uferstraße 8–11, Wedding, Workshop-Termine: 29.+30.1.
sowie 5.+6.2., Infos und Anmeldung unter Tel. 0157-86 07 90 58 (English preferred) oder unter www.urban-indian.com

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