Stadtleben

SPD

wohnen_in_berlinWas soll werden? Neubau von 30.000 Wohnungen in der nächsten Legislaturperiode (2011-2016): Das schwebt Michael Arndt vor, dem baupolitischen Sprecher der SPD. Die sechs kommunalen Wohnungsbaugesellschaften, die derzeit 270.000 der insgesamt 1,6 Millionen Berliner Wohnungen besitzen, müssten eine aktive Rolle gegen steigende Mieten spielen. Der Liegenschaftsfonds soll Innenstadt-Grundstücke nicht mehr automatisch an den Meistbietenden, sondern auch kostengünstiger etwa an Baugruppen, Genossenschaften oder städtische Gesellschaften abgeben. Die SPD will zudem die Beteiligungsrechte der Mieter bei geplanten Modernisierungen stärken. Derzeit in der Ressortabstimmung: das „Gesetz über den sozialen Wohnungsbau in Berlin“ aus der Stadtentwicklungsverwaltung. Dann würden Mieter von Sozialmietwohnungen nicht mehr als die ortsübliche Vergleichsmiete zahlen – mit zehnprozentigem Abschlag. Denn seit dem Förderstopp im sozialen Wohnungsbau 2003 wurden dort „Kostenmieten“ teilweise weit über dem Mietspiegel fällig.

Was bringt das? Problem beim Neubau: Da beginnen dann die Mieten bei acht Euro pro Quadratmeter. Wenn diese nicht etwa durch Förderinstrumente gesenkt würden, dürften sich Geringverdiener eine solche Wohnung kaum leisten können, sagt zum Beispiel David Eberhart vom Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU).

Foto: Wenke Heuts

Die Konzepte der anderen Parteien für Berlins Wohnmarkt:

Bündnis 90/Die Grünen

Die Linke

CDU

FDP

[zurück zum Artikel]

 

Mehr über Cookies erfahren